Sonntag, 15. Januar 2017

Anne Rößing - Wolfsgrube

4 von 5🌟

Im hessischen Dörfchen Aubel wird Bernd Bretschneider tot in seinem Haus gefunden. Für Polizist Frank Schenk die erste Leiche seiner Karriere. Nachdem er sich plötzlich, aber heftig in die Geranien übergeben muss, ist nicht nur ihm klar, dass besser jemand anderes diesen Fall übernehmen sollte. Also kommt Franks Frau Hauptkommissarin Helen Schenk früher als geplant aus der Elternzeit zurück aufs Revier und stürzt sich mit Inbrunst in die Ermittlungen. Kurz darauf wird Bretschneiders Ehefrau tot aus dem Fluss gezogen. Ihr Körper ist völlig zerschunden. Und auch wenn Kollege Manfred lieber Frühstückspause als Befragungen durchführt und keiner der Dorfbewohner etwas Böses vermuten mag, ahnt Helen, dass Aubel nicht so beschaulich ist, wie es auf den ersten Blick scheint …
Wenn der Magen dem Beruf in die Quere kommt. Bernd ist wirklich nicht für die blutigen Aspekte der Polizeiarbeit geeignet, so das Seine Frau einspringen muss. Der Schreibstil ist flüssig und teilweise auch trotz einer Mordgeschichte lustig geschrieben.  Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt zu der Story. Es ist mein erstes Buch der Autorin. Die Protagonisten sind charmant und witzig beschrieben.  Das Buch hat mich nicht restlos überzeugt.  Ich kann nicht sagen was, aber da fehlte etwas.