Freitag, 13. Januar 2017

Stefan Ahnhem - Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher 
sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Minus 18 Grad ist der dritte Teil seiner beliebten 
Krimiserie um den Kommissar Fabian Risk. Bevor er begann, selbst Krimis zu schreiben, 
verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit 
seiner Familie in Stockholm.
Ich bin sehr angetan von seinem Schreibstil.  Blutig und Brutal aber mit dem gewissen Pfiff es unbedingt zu Ende lesen zu müssen. 

Eiskalte Hochspannung bis zur letzten Seite 

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Bald ist nichts mehr sicher.

Ich bin ein absoluter Schweden Fan. Ich mag die Landschaftsbeschreibungen und auch die sehr detaillierten Darstellung der Protagonisten Fabian und auch Dunja. 

Es wird Frühling in Helsingborg an der schwedischen Westküste. Aus dem Hafenbecken wird ein Auto geborgen. Alles deutet auf ein Unglück hin. Doch dann stellt sich heraus: Der Fahrer ist bereits seit zwei Monaten tot. Er wurde ermordet, der Unfall als scheinbarer Selbstmord nur inszeniert. 
Kommissar Fabian Risk hat in den Monaten zuvor viel Zeit mit Frau und Kindern verbracht. Jetzt ist er fast froh über die Abwechslung vom idyllischen Familienleben. Aber der Fall verlangt ihm und seinen Kollegen bald alles ab. Auf der anderen Seite des Öresunds findet die dänische Polizistin Dunja Hougaard, vor kurzem strafversetzt zur Streife, eine brutal zugerichtete Leiche. Gibt es einen Zusammenhang mit den schwedischen Ermittlungen? Schnell stellt sich heraus: Ein Serienmörder ist am Werk – und das bereits seit Jahren. Er friert seine Opfer in der Gefriertruhe ein und inszeniert dann ihren Selbstmord. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Doch der Täter hat das nächste Opfer bereits in seiner Gewalt, und Risk hat kaum Anhaltspunkte, um ihn rechtzeitig zu finden.

 Mir ist sehr selten wirklich kalt bin früher ohne Jacke Ski  gefahren, wo andere erfroren sind, aber der beängstigende Gedanke langsam zu erfrieren, hat mich doch geschockt. Es muss grauenvoll sein so zu sterben. 

Die Geschichte, in der Fabian Risk in diesem Band ermittelt, ist für mich neu, außergewöhnlich und dennoch glaubhaft erzählt . Es gibt sehr viele Fäden, die die Ermittler aufgreifen und verfolgen müssen, Erfolge und Misserfolge pflastern den Weg und am Ende sind es Zufälle, auf die das Team beim genaueren Hinsehen stößt, die erfolgversprechend sind und den nötigen Vorsprung gegenüber dem unglaublich brutalen, unsozialem und mit allen Wassern gewaschenem Mörder verschaffen.
Durch die vielen verfolgten Wege entstehen mehrere Spannungsbögen, die mich beim Lesen zwischendurch oft Atem holen ließen.

Ein unglaublich spannender Krimi der einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Man ist hautnah bei den Ermittlungen dabei und erhält unerwartete Einblicke in das Privatleben von Fabian und seinem Team, indem jeder sein Päckchen zu tragen hat.
Das Ende hat mich überrascht obwohl ich einen Verdacht hatte. Der Cliffhanger am Schluss deutet auf den 4. Fall von Fabian hin was mich sehr freut, denn ich mag Fabian und sein Team.
Deshalb klare Leseempfehlung. Spannend bis zum Schluss