Freitag, 17. Februar 2017

Claudia Reich - Michelangelos Tochter

3,5 von 5 ūüĆü

Die K√ľnstlerin Angela erbt eine alte, stillgelegte Fabrik und verwirklicht dort ihren Traum: eine Wohngemeinschaft mit Werkst√§tten, Atelier und Galerie. Angela hatte Kunst studiert und wurde von ihren Freunden liebevoll „Michelangelo“ genannt. Sie lebte fast nur f√ľr die Kunst und ihre Werke hatten etwas Spezielles. Ohne den gro√üen alten Meister zu kopieren, erinnerten ihre Arbeiten doch an ihn. Diese Tatsache und ihr Name, Angela Michele, sowie ihr Geburtsort Verona, hatten ihr diesen Spitznamen eingebracht. Die Idylle in der Fabrik endet f√ľr die Freunde j√§h und sie werden in t√∂dliche Machenschaften verstrickt. Angela muss um das Leben ihrer Freunde k√§mpfen und das geht nur, indem Angela ihre, bisher verdr√§ngten, √ľbersinnlichen Kr√§fte einsetzt. Bald schwebt Angela selbst in h√∂chster Gefahr … kann sie sich und das Leben ihrer Freunde retten?

Mhhhh, eine Rezension f√§llt mir hier echt schwer muss ich sagen. An sich fand ich die Geschichte fl√ľssig geschrieben und auch spannend eigentlich. Aber eigentlich hatte ich mir von dem Teil Fantasy mehr erwartet, diese schwammigen Visionen und Beschw√∂rungen fand ich teilweise wirklich l√§cherlich d√ľnn und auch unn√∂tig. Und h√§tten auch nichts ge√§ndert an der Story. Einen siebten Sinn hatte bestimmt jeder schon mal , hatte aber rein gar nichts mit irgendwelchen M√§chten zu tun. Dadurch verliert die doch spannungsgeladene Geschichte im letzten Drittel an Dynamik. Die Charaktere sind sehr aussagekr√§ftig beschrieben. Und Russen geben doch schon seit dem kalten Krieg und nun unter Putin immer einen guten B√∂sewicht ab.
Fazit:
Ein kurzweiliger Krimi mit kleinen Schwächen.