Samstag, 27. Mai 2017

AI: Aaliyah Abendroth

Name: Aaliyah Abendroth
Wohnort: Berlin
Lieblingsbuch: Ich habe nicht ein einziges, sondern total viele. Das letzte, das ich gelesen habe und zur „Lieblingsbuchliste“ dazugekommen ist, war „Küss den Champion“ von Anni Ninn.
Lieblingsfilm: „Music and lyrics“, bzw. auf Deutsch: „Mitten ins Herz – Ein Song für dich“, soooooo lustig und soooooo romantisch!!!
Lieblingsessen: Ich esse fast alles, mag aber einfache Hausmannskost am liebsten: Eier mit Senfsoße, Spinat und Spiegelei, Königsberger Klopse …
Lieblingsfarbe: gelb und orange (bzw. ganz allgemein sommerliche Farben)
Lieblingsgeruch: der von Rosen- und Gerbera-Blüten
Lieblingsurlaubsort: Schwer zu sagen, da gibt’s auch sooooo viele, aber am beeindruckendsten für mich waren Chile und Argentinien.
Hobbys: Schreiben/Texten (neben Romanen schreibe ich auch Songtexte), Reisen, Sprachen lernen & andere Kulturen entdecken, Gitarre spielen


Wie lange brauchst Du für ein Buch? Vom ersten Wort bis zum Erscheinen? Das kann ich gar nicht genau sagen, weil die Bücher, die ich bisher veröffentlicht habe, alle schon vor vielen Jahren entstanden sind, dann eine Weile nicht mehr angerührt und erst sehr viel später noch einmal komplett überarbeitet wurden, um sie veröffentlichen zu können. Aber ich denke, in Zukunft wird das so in etwa ein Jahr dauern. Ich bin ja leider keine Vollzeit-Autorin – ganz im Gegenteil: Neben Familie und Vollzeit-Job bleibt zum Schreiben nur sehr wenig Zeit.

In welchem Genre finden wir Dich?
Bisher nur in „Romance“, und ich denke, das wird auch noch eine Weile so bleiben, weil es das Genre ist, das ich selbst auch am liebsten lese.

Wann kommt Dein nächstes Buch heraus? Und wie wird der Titel lauten?
Der Titel steht tatsächlich schon fest: „Ein Boygroupstar für gewisse Stunden“ – das ist Teil 3 der Dream-Catchers-Reihe. Ich hoffe, dass ich es schaffe, das Buch noch dieses Jahr, vielleicht kurz vor Weihnachten, zu veröffentlichen, aber da ich im Sommer zum zweiten Mal Mama werde, steht das genaue Release-Datum noch in den Sternen, weil die Familie dann erst mal oberste Prio hat.

Welche Bücher liegen schon von Dir vor? Die man Wo? Kaufen kann?
Bisher wurden Teil 1 und 2 der Dream-Catchers-Reihe veröffentlicht:
1. Ein Boygroupstar als Banknachbar – erhältlich als E-Book oder Taschenbuch.
2. Ein Boygroupstar zum Verlieben – ebenfalls erhältlich als E-Book oder Taschenbuch

Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?
Überhaupt nicht, weil ich nur ganz selten am Schreibtisch sitze. Wenn ich schreibe, dann meist auf meinem Laptop auf dem Sofa oder im Bett liegend. Das wiederum ist sehr gemütlich – mit zwei Kissen für den Nacken und einer schönen, kuscheligen Decke. :-)

Kann man signierte Bücher von Dir käuflich erwerben? Und wenn ja, wo?
Natürlich verschicke ich auch signierte Exemplare. Jeder, der eins haben möchte, kann mich einfach über das Kontaktformular meiner Webseite (http://aaliyah-abendroth.com/kontakt.html) oder via Facebook (https://www.facebook.com/aaliyah.abendroth) kontaktieren.

Wolltest du als Kind schon Autor/in werden oder was war damals deine Berufswahl?Ich glaube, als ich noch ganz klein war, wollte ich Lehrerin werden. Mein erstes selbst „gebasteltes“ Buch war somit auch ein Lehrwerk – mit dem habe ich dann meine Puppen und Kuscheltiere unterrichtet. Ich habe aber auch damals schon kurze Geschichten geschrieben, Comics gezeichnet und Zeitschriften gebastelt, die ich dann an meinen Bruder „verkauft“ habe. Als ich älter wurde und mich mehr und mehr für Fremdsprachen begeistert habe, habe ich angefangen, Sprachführer zu entwerfen – da reifte dann tatsächlich der Wunsch heran, Autorin zu werden, wenn auch erst mal „nur“ Lehrwerkautorin. Diesen Wunsch hatte ich auch während des Studiums noch (ich habe Sprachen studiert), musste dann aber feststellen, dass es „Lehrwerkautorin“ als festen Beruf in der Realität nicht gibt. Gleichzeitig habe ich angefangen, meine ersten längeren Liebesgeschichten in Romanlänge zu schreiben, weil das eine wunderbare Abwechslung zum fachlichen Uni-Alltag war und ich selbst schon immer gerne Liebesromane gelesen habe. Diese Geschichten sind dann allerdings erst mal ein paar Jahre in der Schreibtischschublade geblieben – nur meine engsten Freunde kannten sie. Als mir dann vor ein paar Jahren ein Freund von der Möglichkeit des Selfpublishings erzählte, wurde ich neugierig – und nahm mir vor, meine Geschichten noch einmal so zu überarbeiten, dass sie „veröffentlichungsreif“ werden. Das habe ich dann gemacht – und so ist letztendlich die Dream-Catchers-Reihe entstanden.

Wenn du die Möglichkeit hättest, eins deiner Bücher zu verfilmen, welche Schauspieler kämen dafür infrage und wieso? Welches Buch möchtest du gerne von Dir im Kino sehen?Uh, spannende Frage! Also sowohl „Ein Boygroupstar als Banknachbar“ als auch „Ein Boygroupstar zum Verlieben“ ließen sich bestimmt super verfilmen, und wenn ich die Dream Catchers besetzen dürfte, dann – haaaaach, das ist echt nicht so einfach, aber ich versuch’s mal:
NICK: Zac Efron, ganz eindeutig. :-)
MIKE: Mitch Hewer, aber als er noch die blond gefärbten Haare hatte.
ALEX: Paddy Mitchell, auch wenn der kein Schauspieler ist, sondern Model.
ETHAN: Das ist echt schwer – vielleicht Lucas Leppert zu der Zeit, als er Dreads hatte.
LEO: Das ist wiederum leicht - Xabiani Ponce de León. :-)
Und für die weiblichen Hauptcharaktere:
STEFFI: Kate Hudson mit Locken
JENNY: Dianna Agron

Wann und wie kommst du auf neue Buchideen? Gibt es da eine bestimmte Vorgehensweise/ Rituale, fliegen die Dir so zu?
Die Grundideen zu meinen Romanen entstehen oft ganz spontan und in den verschiedensten Situationen: Durch etwas, das ich selbst erlebt habe, oder einen speziellen Ort, durch eine Geschichte, die ich gelesen oder einen Song, den ich gehört habe. Die konkrete Geschichte nimmt dann Schritt für Schritt Form an, indem ich gezielt darüber nachdenke und mich mehr und mehr in die Story hineindenke, und für die Details der Handlung recherchiere ich dann noch mal sehr genau, weil die Orte, Personen und Beschreibungen ja möglichst authentisch wirken sollen.

Würdest du dich selbst in deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten verlieben oder spricht dich dieser Typ Mann/Frau nicht an?
Klar – bei den Dream Catchers könnte ich mich sofort in jeden einzelnen verlieben. Ich wüsste auch ehrlich gesagt nicht, wie ich jemals eine Lovestory schreiben sollte, wenn mich der Protagonist – also derjenige, in den sich ja quasi auch die Leserinnen verlieben sollen – nicht irgendwie reizen würde.

Liest du selbst dein Genre oder lieber andere Bücher?
Ja, ich liebe Liebesromane über alles, allerdings eher die humorvollen und „seichten“, romantischen Geschichten. Zu viel Drama (vor allem, wenn es mit Gewalt verbunden ist) und zu viel Sex finde ich eher abtörnend. Daneben lese ich aber auch gerne mal einen Klassiker, z. B. von Huxley, oder einen (humorvollen) Krimi, z. B. von Leonie Swann.

Was war das letzte Buch, welches Du selbst gelesen hast?Das war „Küss den Champion“ von Anni Ninn – dieser Roman hat mir richtig gut gefallen, und eine Kleinigkeit daraus hat mir auch als Inspiration für den 3. Dream-Catchers-Band gedient, an dem ich zurzeit schreibe.

Hast Du eine/n Lieblingsautor/In? Wenn ja welche/R?Ich habe nicht wirklich EINEN, sondern eher ein Dutzend. Aus meinem eigenen Genre mag ich die eben erwähnte Anni Ninn, aber auch Ellen Sommer, Cleo Lavalle, Angeleta Ushindi, Teresa Sporrer, Janne Palmer und noch einige mehr.

Wenn du auf eine einsamen Insel auswandern müsstest, welche 3 Dinge würdest du mitnehmen? Es gibt keinen Strom!!!! Aber eine Monatliche Lieferung!!!Haha, diese Frage ist echt lustig, weil sich genau darüber meine beiden Protagonisten in „Ein Boygroupstar als Banknachbar“ gestritten haben. Also ich bin da eher der pragmatische „Steffi“-Typ: Ich würde ein Bett mitnehmen, meine Gitarre und als monatliche Lieferung natürlich Essen.

Welche Ratschläge kannst du „jungen“ Autoren mit auf den Weg geben?
Wenn sie, wie ich, den Selfpublisher-Weg gehen wollen, dann sollten sie sich im Vorhinein gut über alle Möglichkeiten der Veröffentlichung und Buch-Promotion belesen und – das fand ich persönlich am hilfreichsten – mit anderen Autoren, die bereits erfolgreich etwas veröffentlicht haben, austauschen. Gerade, was (teure) Werbung angeht, hat es sich für mich ausgezahlt, immer erst mal andere Autoren zu fragen, ob sie mit dieser Variante Erfolg hatten. In den meisten Fällen ist das nämlich nicht der Fall, und man spart viel Geld, wenn man sich auf die Arten der Werbung beschränkt, die wirklich etwas bringen.

Vielen Dank für dieses tolle Interview!