Donnerstag, 27. Juli 2017

Karen Dionne - Die Moor Tochter

3 von 5 🌟  eigentlich hĂ€tte ich es mir denken können. So hochgelobte BĂŒcher sind einfach nicht meins.


Karen Dionne hat in jungen Jahren mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer HĂŒtte auf der Upper Peninsula gefĂŒhrt. Ihre damaligen Erfahrungen in der Wildnis hat sie nun in ihren außergewöhnlichen Psychothriller "Die Moortochter" eingebracht. Heute lebt Karen Dionne mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit, wo sie an ihrem nĂ€chsten Psychothriller schreibt.

Helena Pelletier eine ganz normale Mutter von 2 MĂ€dchen und verheiratet nichts deutet auf die Vergangenheit hin, dir sie erlebt hat.

Eine Frau in jungen Jahren entfĂŒhrt, mehrfach vergewaltigt und geschlagen von einem Unbekannten, dann in die SĂŒmpfe verschleppt und geschwĂ€ngert. So, und nun stell dir vor du bist das Kind der beiden und kennst nur das Leben im Sumpf und nur Kontakt zu Mom und Dad besteht. 
Er wird letztendlich erwischt als das Kind 14 ist. Der Mann wird zu mehrwach lebenslĂ€nglich verurteilt. Helena das besagte Kind ist eigenartig und introvertiert, was kein Wunder ist. 

MitgefĂŒhlt habe ich nur mit ihrem Mann, der das alles nicht wusste. 

Da der Vater nun aber geflohen ist und dabei zweil Menschen umgebracht hat. Ich habe irgendwie echt Schwierigkeiten mit Helena warm zu werden. Sie bleibt kĂŒhl, was ich annehme, gewollt ist. 

Allerdings beginnt nun ein perfides Katz-und Maus Spiel. Weil Helena glaubt nur sie kann ihn zur Strecke bringen. Vielleicht habe ich auch nicht den richtigen Zugang zur Geschichte gefunden.  
Ich hatte stellenweise das GefĂŒhl die Autorin hat alles bis ins kleinste Detail erzĂ€hlt (vom Hund ĂŒber GrĂ€ser usw.) Um die Seiten zu fĂŒllen. 
Die Grundidee a la in den EntfĂŒhrer verlieben und so an sich ganz spannend, und vielleicht habe ich den Thrill nicht verstanden, meins war es leider nicht, deswegen auch nur 3 🌟. 

An einigen Stellen wird’s fĂŒr den zartbesaiteten Tier- und Menschenfreund vielleicht ein bisschen unangenehm,  aber ich fand nicht, dass die Autorin dabei ĂŒber die Splattergrenze hinaus geht. Da sind die Stories der auf dem RĂŒckentext zitierten Karin Slaughter ( die das Buch toll fand und von GĂ€nsehaut sprach) wesentlich spannender schreibt.

Zu kaufen gibt es das Buch hier:
https://www.amazon.de/gp/aw/d/3442205352/ref=cm_cr_arp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8


Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Ich möchte mich bei @Randomhouse fĂŒr die VerfĂŒgung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken.