Donnerstag, 3. August 2017

Richard Laymon - Die Klinge

4 von 5 ­čîč Ein typischer blutr├╝nstiger Laymon alleine der Psychothrill fehlte mir.

Der psychopathische Albert mag Frauen. Doch die Frauen m├Âgen Albert nicht. Unmenschlicher Hass treibt ihn dazu, alle Grenzen hinter sich zu lassen. Albert beginnt einen m├Ârderischen Streifzug durch die USA – immer auf der Suche nach Opfern. In Kalifornien kreuzt sein Weg das Schicksal einer Gruppe junger Intellektueller. Auf einer Halloweenparty treffen alle zusammen – das Blutbad beginnt ...

Ist es Absicht oder reiner Zufall, das der Titel des Buches genauso viele Buchstaben hat wie der Hauptprotagonist Albert n├Ąmlich Sechs. Das ist mir witzigerweise als erstes aufgefallen ­čść.

Und ich muss vorweg sagen, ich liiiiiiiiiebe diesen Autor, denn selbst ein schlechter Laymon ist guter Trash und immer wieder spannend ja und blutig. Bei diesem Buch merkt man auch wieder die Besessenheit von Laymon was Br├╝ste angeht, so wie er diese beschreibt und wenn man dazu sein zu Lebzeiten Buchhalter m├Ąssiges Aussehen dazu nimmt; k├Ânnte man auch glauben diese Fantasien m├Âchte er selbst gerne nachgehen.

Albert ist ein in sich gekehrter Junge, der Frauen will. Nur ist er leider weder intellektuell noch optisch noch finanziell ein guter Fang. Als muss er seine zwanghaften Bed├╝rfnisse gewaltsam umsetzten.

Er besitzt ein Springmesser, das er illegal besorgt hat und schlachtet alles ab was zwischen ihm und eine Frau die er will kommt, wobei die Frauen es auch selten ├╝berleben.

Er bevorzugt dazu sein eigenes Messer, weil ihm dabei einer abgeht, wenn es in Fleich schneidet und das Blut spritzt. Es muss nicht sein eigenes sein aber ein Messer.

Es sind auch noch neben dem Gemetzel weitere Protas, wie zum Beispiel die frustrierte Lehrerinnen, mit ihren noch frustrierteren Ehem├Ąnnern, einsame ├Ąlterere Frauen, l├╝sterne Machos, ignorante Volltrottel.....alles vertreten. Manche sind f├╝r die Albert Handlung einige nur F├╝llmaterial, deswegen auch keine volle Punktzahl von mir diesmal. Vor allem als Alberts Geschichte Fahrt aufnimmt fragt man sich was das mit den Lehrer- "Ausflug " zu tun hat, und ich bin froh nicht dr├╝ber gebl├Ąttert zu haben, denn Laymon hat seine Gr├╝nde, denn es f├╝gt sich alles zusammen und es kommt zum gro├čen Showdown.

Es ist ein wirklich typischer Laymon, entweder man mag ihn oder nicht. Aber ich lese sowas gerne zwischendurch mal eben. Und kann das Buch sehr empfehlen, man muss sich im klaren sein, das Laymon schreibt was ein Snuff -Film zeigt.

Das Buch kann man hier kaufen:

https://www.amazon.de/gp/aw/d/3453676505/ref=cm_cr_arp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8

Oder direkt bei Heyne Hardcore & Heyne Encore

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Ich m├Âchte mich bei RandomHouse f├╝r die Verf├╝gung Stellung des Rezensionsexemplars zu danken.