Montag, 1. Mai 2017

Jörg Menke-Peitzmeyer - Billy the Beast

Rezension von Melanie zu "Billy the Beast" von Jörg Menke-Peitzmeyer

4 von 5 🌟 Jugendbuch aus der Ich Perspektive erzählt über Mobbing und was man tun kann.

Klappentext

Bert ist dick. Sogar sehr dick. Stolze 101 Kilo bringt er auf die Waage. Alles nervt. Gut, dass es Günther Jauch gibt: Bei seiner Lieblingssendung kann Bert ungestört von zu Hause mit raten. Doch dann ändert sich alles: Bert wird das Maskottchen einer Eishockeymannschaft und als „Billy the Beast“ im Tigerfell berühmt. Die Pfunde purzeln, eine glücklichere Welt unterhalb der 100-Kilo-Grenze scheint möglich. Aber bald kommt die Millionenfrage: „Wie erobert man das Herz einer Cheerleaderin?“ Der Zusatzjoker muss her …

Meinung

Aus der Perspektive von Bert erzählt, der eigentlich ein witziger, charmanter und kluger Junge ist. Er hat nur grosses Problem er ist fett. Und gerade Kinder sind da schamlos, sie Grenzen ihn aus, beleidigen ihn. Sie mobben ihn so richtig. Ich muss sagen aus eigener Erfahrung, das Mobben hat nix mit der Person zu tun, die Mobber projezieren ihre eigenen Unzulänglichkeiten auf andere. Ich hatte das Glück eine super Schulzeit gehabt zu haben. 
Ich wurde erst als Erwachsene gestandene Frau gemobbt. So das ich selber entscheiden konnte, wie ich damit umgehe. Ich hatte 2 Schlaganfälle und war danach körperlich eingeschränkt. Nur die Kollegen dachten- auch ein Problem von Mobbern das Denken ist sehr eingeschränkt - ich bin auch im Kopf krank und bekomme es nicht mit. Ich habe alles mitbekommen. 

Aber ich schweife ab. Mobbing ist ein Thema bei jungen Menschen was teilweise sogar zu Selbstmord führt. Wir brauchen AUFKLÄRUNG. Sowas darf nicht geschehen. Aber Bert ist nicht dumm und weiss das es die anderen sind die dumm sind und er lässt sich nicht unterkriegen egal wie sehr ihn KOT schikanieren. Und dann kommt ihm bei einem Ausflug der Klasse Vater Zufall zu Hilfe. Denn dort sieht er sie zum ersten Mal. Die Maskottchen.
Wieder zu Hause schaut Bert gleich im Internet nach einem Job als Maskottchen. Und findet prompt eine passende Firma, die Maskottchen vermieten an Firmenfeste im Sport usw. Das Einzige was ihm passt ist BILLY THE BEAST. Der Tiger von der alten Esso Werbung. Und Bert ist hin und weg.

Der erste Auftritt ist bei einem Autohaus. Leider hat er Pech. Erst fällt er um und bleibt auf dem Rücken liegen wie ein Maikäfer und dann wird er angegrillt. Aber er zieht es durch. Wenn Ihr wissen wollt ober Bert es Schafft abzunehmen, beliebt zu werden und vielleicht auch eine Freundin kriegt.
Das Cover ist zuckersüß.

Klare Leseempfehlung!