Mittwoch, 1. November 2017

Matthew Reilly - Der Tempel

Rezension von Melanie zu "Der Tempel" von Matthew Reilly

4,5 von 5 ­čîč wie immer umfassend recherchiert und dadurch so be├Ąngstigend. 

Inhalt 
William Race, Professor f├╝r Sprachen, wird von der U.S. Army f├╝r eine geheimnisvolle Mission verpflichtet: die Suche nach einer jahrhundertealten Inka-Ikone, die angeblich an einem mythischen Ort, in einem Tempel hoch oben in den Anden, zu finden sei. Nur Race kann das Manuskript entschl├╝sseln, das den entscheidenden Hinweis auf den Standort der Statue enth├Ąlt. Doch auch eine Gruppe von Extremisten ist hinter ihr her: Denn die Statue ist das fehlende Puzzleteil beim Bau einer Waffe, die auf einen Schlag die ganze Welt zerst├Âren kann. Ein m├Ârderischer Wettlauf beginnt ...

Meinung

Deswegen bin ich so angetan von Matthews B├╝chern. Nat├╝rlich ist es Fiction, aber durch die historische Genauigkeit der Grundlagen zu seinen B├╝chern liegt es durchaus im Bereich des M├Âglichen um die daraus resultierenden Reaktionen und Handlungen sehr realistisch zu beschreiben! 

Im Laufe der Zeit sind von Menschen gen├╝gend Gr├Ąueltaten ver├╝bt worden. Und was noch schlimmer ist wir lernen nichts daraus. Hier wurde es auf die Spitze getrieben. Hitler wollte beim verlassen von Paris die Stadt in Asche sehen und wollte sie zerst├Âren, denn was er nicht haben durfte wird lieber zerst├Ârt. Und dieser Wahnsinn liegt auch der Geschichte zu Grunde. W├╝rde man mit einem Planeten Zerst├Ârer eher die Welt in Schutt und Asche legen, ehe man von einem anderen Regime beherrscht wird. Ich sage ja. 

Dieser Mix aus Realit├Ąt und Utopie ist genial kombiniert, und nicht jeder versteht dies bei Matthew Reilly,  viele bewerten ihn schlecht, dabei beruht soooo viel auf wahren Begebenheiten.  Und wenn ich mir die Welt ansehe, wie einzelne, kleinbehirnte Menschen, un├╝berlegt am Rande des 3. Weltkrieges, Atomtests durchf├╝hren und ganze Bewohner eines Landes verfolgen, dann ist diese ganze Fiction vielleicht gar nicht so weit weg. 

Und wie dem Wissenschaftler William Race, der bis aus seine gute Bildung, jeder Mensch sein kann, der trotz besseres Wissen nicht an die Wirren Ideen glauben kann. Ging es mir bei diesem Buch. Wie oft ich dachte, das meint der nicht ernst. So hat sich William oft genug gef├╝hlt. Toller Charakter, der einen auch an das Gute im Menschen weiterhin glauben l├Ąsst.

Klare und ├╝berzeugte Leseempfehlung! 

Fakten 
Seiten 624
TB 8,95 €

Erschienen im @Ullstein Verlag