Sonntag, 25. März 2018

Releaseaktion Emily Bähr - Wasteland 19.03 - 04.04.18

Releaseaktion „Wasteland“ von Emily Bähr 



Bild von Emily Bähr


Bild von Impress/Carlsen

Titel: Wasteland: Tag des Neubeginns Band 1



Autorin: Emily Bähr 



Verlag: Impress 

eBook Preis: 3,99 

Seitenzahl: 388 

Erscheint am 05.04.2018

Kaufen könnt ihr das eBook unter anderem bei Amazon, Thalia und Weltbild.

Band 1 von 3 






Hallo zusammen und Willkommen in Graveyard. Ich heiße Jenny und werde heute mit euch die Stadt erkunden. Graveyard ist in einer Art Ring angelegt. Circa ein Drittel der Außenseite, an der wir uns gerade befinden, besteht aus einer langen Kurve an Containern. Wer hier wohnt, kann schnell von Infizierten angegriffen werden, daher wohnen hier meistens nur die wildesten und wahnsinnigsten Gestalten. Sie haben aber Waffen um sich zu verteidigen. Für uns ist es heute ungefährlich, ein paar Freunde passen auf, dass uns kein „Infizierter“ zu nah kommt. Graveyard ist eine Art Anlaufstelle für alle, die keinen festen Wohnsitz haben oder viel im Ödland unterwegs sind. Sie nennen sich Ragtags und sind gefährlich, da sie bis unter die Zähne bewaffnet sind, lasst also besser unerwähnt, dass ihr Städter seid. Fun Fact Graveyard heißt übrigens so, weil es vom weiten so aussieht als wäre es ein Friedhof. 
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Der Wohnblock in dem wir uns gerade befinden besteht aus „Wohnungen“, die aus diversen, alten Containern gestapelt wurden. Wie ihr seht, sind die Container von ihren Bewohnern in verschiedenen Farben lackiert und es wurden provisorische Treppen angebracht. Wir werden jetzt uns eine der Wohnungen angucken und zwar von Z. Z habt ihr ja schon im Interview mit Marie von Buchtanz kennengelernt. 

Der Container in dem Z wohnt hat eine Länge von ca. 12 Meter und ist etwas über 2 Meter breit. Die Wände bestehen aus Metall, es sind keinerlei Fenster vorhanden, nur ein Gitter durch das ein paar Lichtstrahlen fallen. Wer sich hier umsehen will, wird unter anderem einen Waffenschrank, eine Hängematte, Kisten mit allerlei Zeug und einem Feldbett vorfinden. Für mehr Informationen, lohnt sich ein Blick ins Buch. Wir sollten nicht zu lange hier verweilen, Z mag es nämlich gar nicht, wenn ich Besucher durch sein bescheidenes Heim führe. 

Wenn man vor Z's Container steht, steht man auf einer kleinen Metallveranda und wir sehen nichts als eine flache Ebene des Ödlandes. Wenn es Abends dunkel wird und die Sonne langsam untergeht, wird die verbrannte Erde orange und man kann Meilen weit sehen, ohne das irgendetwas euren Blick streift. Kein Autowrack, kein Busch, nur Ödland. 

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Durch eine kleine Gasse kommen wir vom äußeren Ring in den Inneren, hier kommen uns auch schon ein paar Bewohner entgegen, nachdem wir durch eine weitere Gasse gehen kommen wir zum Herz der Siedlung. Bitte passt auf, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren, hier sind nämlich ziemlich viele Menschen unterwegs. Über uns zwischen den Containern haben die Bewohner Lichterketten aufgehangen um ein Licht zu haben, während sie ihre Sachen aus einer Vielzahl von Fahrzeugen anbieten und verkaufen. Hier in Graveyard erwacht das Leben erst abends, wenn in anderen Städten langsam die Lichter ausgehen und die Straßen leer werden, und die Menschen strömen in rauen Mengen zum Stadtkern. Wenn irgendetwas passiert ist, erfährt man es hier als erstes, der Buschfunk funktioniert super auch, wenn es dann überfüllter ist als sonst und man nur noch im Schneckentempo voran kommt. Ihr solltet hier übrigens lieber nichts kaufen, außer ihr seid hart im verhandeln. Der ein oder andere zieht die Leute gerne über den Tisch mit überteuerten Preisen. 

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Am Ende der Wohnblöcke ist bloß eine offene breite Schneise, die sich durch alle drei Ringe durchzieht. Graveyard ist kein sicherer Ort, wenn man keine Waffen bei sich trägt. Jeder der hier herum läuft trägt mindestens eine Waffe mit sich, meist sind es aber mehrere. Die Container begrenzen die Stadt an einem Abschnitt, auf der anderen Seite wird ein Großteil von einem Zug eingeschlossen, dessen lange Ketten an Waggons sich wie Schlange um das Zentrum windet. Die alten Passagierwagen wurden zu einem Hotel umfunktioniert. Man kann dort Duschen, Essen oder Kontakte knüpfen. Wie der Zug und die Container hier hin gekommen sind, kann ich nur vermuten. Wahrscheinlich ging hier einmal eine lange Zugstrecke, von Küste zu Küste, entlang und der Zug ist entgleist.

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Die Zimmer im „Hotel“ sind einfach eingerichtet Hochbetten, Einzel- und Doppelbetten, je nachdem was man braucht bzw. bezahlen kann. Bei dem Wagon mit den milchigen Fenstern und dem Tank auf dem Dach, handelt es sich um die Dusche. 








So das war Graveyard. Ich hoffe, euch hat der Ausflug gefallen und ihr kommt morgen wieder, da gibt es nämlich ein sehr interessantes Interview mit einem der Protagonisten und Patrizia von Lesen im Mondregen. Ansonsten könnt ihr euch hier gerne noch aufhalten, Tauschgeschäfte machen und euch mit den Bewohnern unterhalten.

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