Sonntag, 8. April 2018

Blogtour Teil 2 zu Marion Schreiner und ihrer Culver- Reihe

Schnipsel 1 Seite 7 zu Das Culver-Haus vom Marion Schreiner

....."In deinem Leben stimmt etwas nicht", hatte die Nacht ihm zugeflüstert und Aron hatte es am nächsten Morgen ganz leise am Frühstückstisch erwähnt. Neben ihm hatte sein drei Jahre jüngerer Bruder Gary gesessen und ihm gegenüber seine Eltern.  Ein ganz normaler Sonntagmorgen....

Schnipsel 2, Seite 11 zu Das Culver - Haus von Marion Schreiner

.....Als ich das Dachgeschoss bezog, entdeckte ich auch diese dunkle Ecke, in die ich starrte, wenn ich im Bett lag. Es war eine Nische, in die ich nichts stellte, und die nichts weiter als ein dunkler Schatten in meinem Zimmer war. Wenn das Haus nachts in vollkommener Ruhe lag, gewann ich den Eindruck, dass dort verborgene Gestalten flüsterten. Es klang wie ein Zischen,  ein Jammern und Leiden......

Schnipsel 3, Seite 34 zu Das Culver -Haus  von Marion Schreiner

.....Der Traum war intensiv und schenkte mir eine erste Idee von meiner Herkunft.  Ich musste einmal in einem Wald gelebt haben. Hatten mich meine Eltern dort etwa gefunden? 
Träume können wegweisend sein, aber sie können auch verwirren. Man weiß nie, ob man ihnen Glauben schenken oder sie ignorieren soll.
Als ich erwachte, fühlte ich mich merkwürdig. Ich hatte das erste Teil meinen Lebenspuzzles gefunden. Es war dunkel, voller Gefahren und ansteinflößend und stachelte mich auf, etwas Brutales zu tun,  um mich abzureagieren.....

Schnipsel 4, Seite 52 zu Das Culver-Haus von Marion Schreiner

...." Nein, Aron, wir kannten Deine Eltern nicht. "

"Aber wie....", stotterte ich und spürte, wie mir erneut der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Ich wollte so gerne meine Eltern kennenlernen. " Woher kennt ihr dann meinen Namen?  Meinen wahren Namen?"
" Es lag ein Zettel dabei."
"Es lag was??" fragte ich aufgebracht. " Ein Zettel?  Wo? Dabei? Wobei?"
.....
"Wir haben dich gefunden. Und Mutter wollte dich nicht mehr hergeben."
Mir stockte der Atem.
"Das stimmt so nicht ", meldete sich meine Mutter plötzlich zu Wort. Vater sah sie irritiert an und beide gerieten aneinander. 
" Natürlich haben wir ihn gefunden!  Erinnerst du dich nicht? "
Sie wurde rot." Wir #mussten ihn finden!"....

Schnipsel 5, Seite 55 zu Das Culver-Haus  von Marion Schreiner

...."Hat Pete Garland Ihnen das Kind verkauft,  Mrs. Garvey und es an einem Baum gefesselt Ihnen überlassen? "
Mich überkam Übelkeit, als ich plötzlich diesen Baumstamm an meinen Rücken gepresst spürte, den Regen auf mich hinabstürzen hörte, der mich frieren ließ, und den Waldboden roch, aus dem Moder und Schlammgerüche aufstiegen. Mein Kreislauf drohte, in diesem Moment zusammenzubrechen. Ich war viele Stunden an diesem Baum gebunden gewesen und hatte gehungert......

Schnipsel 6, Seite 80 zu Das Culver-Haus von Marion Schreiner

.....Wespen jagen dich, wenn du ihren Bau zerstören willst. Sie bemerken auch, wenn du dich ihnen mit gemeinen Absichten näherst. Sie haben Späher vor dem Nest, die skrupellos angreifen und dich zu stechen versuchen, bevor du das Nest erreichst. Die Stiche sind schmerzhaft und Du hast das Gefühl,  das sie noch stärker wirken als herkömmliche Stiche. Du darfst dich ihrem Bau nicht nähern!  Doch genau das tat ich und Jasmin war der Späher. Sie nahm mich in ihrem schwarzen Kleinwagen mit und verließ Roseburg auf Schleichwegen. Ich sah in der Dämmerung ein Waldgebiet auf mich zukommen und sie sagte:" Das ist die Straße nach Dixonville. Aber meine Mutter wohnt kurz vor dem Ortseingang.".....

Schnipsel 7,  Seite 94 zu Das Culver-Haus von Marion Schreiner

......Dieser besagte Abend, an dem Kety und ich innerlich Frieden miteinander geschlossen hatten, war der Tag, an dem Aron Garvey mich verließ. Ich streifte ihn wie eine Hülle ab, und brachte ihn mental zurück nach Riverdale, wo er über 20 Jahre gelebt hatte. Ich verkroch mich in der kleinen dunklen Ecke in meinem Van und holte Eric symbolisch ab. Er gab mir seine Hand und ließ sich aus der Ecke herausziehen.  Ich spürte Wärme in mir aufkommen,  dann Kälte. Aber immerhin,  ich spürte was......