Mittwoch, 4. April 2018

Nadja Losbohm - Die Jägerin: Die Wiege des Bösen



Rezension von Susann zu Die Jägerin: Die Wiege des Bösen von Nadja Losbohm

Erscheinungstermin: 10. April 2015
Seiteanzahl: 275
Band 5

~ ACHTUNG enthält Spoiler! ~

Der Klappentext:
"Nach ihrer Gefangenschaft und Folter ist Ada zurück in der St. Mary's Kirche und kämpft sich mühsam zurück auf das Schlachtfeld. Während sie hierbei gute Fortschritte macht, gerät das Rätsel um die Existenz der Monster fast in Vergessenheit. Hilfe kommt jedoch von unerwarteter Seite, und plötzlich sehen sich Ada und Michael einer unfassbaren Verschwörung gegenüber, die sich durch die Jahrhunderte zieht und darauf aus ist, eine uralte Schuld begleichen zu lassen...bis in alle Ewigkeit.
Die Lösung, all dem ein Ende zu setzen, ist nahe, doch mit ihr auch eine schwere Entscheidung, an deren Ende es um Leben oder Tod geht... für Pater Michael.
Wie wird Ada sich entscheiden?"

Quelle: Amazon/Verlag.

Meine Meinung:
Kennt ihr das, wenn ihr wisst, dass das jetzt der letzte Band ist und ihr ihn eigentlich lesen wollt, aber irgendwie doch nicht, weil es dann vorbei ist? Genau so ging es mir bei Die Jägerin: Die Wiege des Bösen. Ich habe das Buch super langsam gelesen, um es so lange wie möglich hinauszuzögern. Ich war einfach nicht bereit Ada und Pater Michael gehen zu lassen. Doch irgendwann kommt man dann doch zum Ende.

Ada beweist mir in diesem Band mal wieder, dass sie eine der taffsten und stärksten Protagonistinnen ist, die ich kenne. Die Situation scheint noch so aussichtlos zu sein, sie gibt nicht auf und kämpft für die Menschen und vor allem für die Liebe. Pater Michael ist wie in den vorhergehenden Bänden einfach nur „Mhh“. (Wer Band 1-4 kennt, weiß was ich meine. Ich finde die Beschreibung für ihn auch sehr treffend. :D)
Auch hat man dieses Mal die Gelegenheit, Adas und Michaels Tochter kennenzulernen. Es war so toll, dass ich den dreien bei ganz alltäglichen Dingen „zuschauen“ konnte und dass endlich die große Frage um den Namen der Kleinen geklärt wurde.
Doch auch wenn der Alltag noch so schön war, so war der Ernst des Lebens, besonders am Ende des Buches, eine reine Qual für mich. Die letzten Seiten habe ich nur verschwommen lesen können, weil es so traurig und dann doch so schön war. (So was kannst du nicht machen Nadja. Mein armes Herz. :( )


Da ich das Buch mit dem Wissen, dass es sich um den Abschlussband handelt, gelesen habe, war es umso schöner, ein „ENDE ????“ am Schluss zu finden. Nein, für mich ist die Geschichte noch nicht zu ende, denn zwei Fragen schwirren mir noch im Kopf rum und die müssen definitiv noch geklärt werden. Welche Fragen das sind, verrate ich nicht. Lest das Buch und ihr habt die gleichen Gedanken wie ich. Versprochen. ;)

Ich vergebe auch hier wieder 5 von 5 Sternen.


Kaufen könnt ihr es bei Amazon oder Thalia.

Zur Info:
als ebook für 3,49 € oder
als Taschenbuch für 6,53 €.