Rezension von Susann zu Sagenhaft:
Vergessene Geschöpfe von Natalie Luca
Erscheinungstermin: 31.07.2019
Seitenanzahl: 369
Der Klappentext
„Die sechzehnjährige Zia hat es nicht
leicht; seit der Entführung ihres Bruders ist ihr Leben vollkommen aus den
Fugen geraten.
Als auch noch ein weiterer Junge unter mysteriösen Umständen spurlos
verschwindet, beschließt Zia, der Sache selbst auf den Grund zu gehen – und
macht dabei eine sagenhafte Entdeckung, die sie beinahe das Leben kostet …“
Quelle: Natalie Luca
~ Enthält eventuell Spoiler! ~
Meine Meinung
Mit „Sagenhaft: Vergessene Geschöpfe“ startet
Natalie Luca ihre neue Reihe. Bisher war ich von all ihren Büchern begeistert.
Konnte sie auch mit diesem Band meine Begeisterung wecken? Das erfahrt ihr
jetzt.
Die Charaktere
Tatsächlich musste ich dieses Mal erst mit der Protagonistin Zia warm werden.
Schnell konnte sie mich aber mit ihrer neugierigen Art und ihrem liebevollen
Wesen überzeugen. Obwohl sie im Laufe der Geschichte auf verschiedene
Herausforderungen und Gefahren trifft, scheut sie sich nicht und tritt ihnen
mutig entgegen.
Ehrlich gesagt wusste ich von Anfang an, dass mit
den Jungs von der Haselnuss-Ecke etwas faul ist. Nachdem man die drei besser
kennenlernt und über das ein oder andere Geheimnis sehr überrascht ist,
schließt man sie alle ins Herz. Mehr verrate ich nicht. Lernt sie einfach
selbst kennen. ;)
Ziemlich schnell wird deutlich, an wen Zia ihr Herz
verschenkt hat. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich manchmal den Eindruck
hatte, dass sich im nächsten Band oder im Laufe der Reihe noch eine
Dreiecksbeziehung daraus entwickeln könnte. Zusätzliche Spannung wäre dann
garantiert. (Das ist aber nur eine Spekulation meinerseits.)
Die Geschichte
Die Geschichte hat sich in einem super Tempo
entwickelt. Es wurde nie langweilig, aber man wurde auch nicht mit Ereignissen
überhäuft. Stattdessen bemerkt man bereits in diesem Band, wie Zia an dem ganzen
Geschehen wächst und sie nie unterkriegen lässt.
Außerdem finde ich die Idee hinter der Geschichte
sehr interessant und bin gespannt, wie sie sich weiter entwickeln wird. Raum
für Spekulationen gibt es auf jeden Fall. Das habt ihr ja unter „Die Charaktere“
schon gesehen. ;)
Der Schreibstil
Der Schreibstil war wie immer locker, flüssig und
sehr angenehm zu lesen. Hier hatte ich beim Lesen so richtig das
„Jugendbuch-Feeling“. Man erlebt das Geschehen aus der Ich-Perspektive, meiner
Lieblingserzählperspektive. Super war, dass Natalie wieder genau an den
richtigen Stellen Spannung erzeugt hat und auch am Ende wollte man am liebsten
gleich wissen, wie es weiter geht.
Cover
Beim Cover bin ich mir irgendwie unschlüssig. Die
Farbgestaltung finde ich super, aber irgendwie ist es auch zu viel, was darauf
passiert. Es wirkt doch etwas unruhig auf mich. Schwerpunkt meiner Bewertung
ist aber immer der Inhalt des Buches. Deshalb sehe ich es nicht als
Kritikpunkt, dass mir dieses Mal das Cover nicht zu 100 % gefällt. Wer weiß? Am
Ende hat vielleicht genau diese Covergestaltung einen Sinn und es wird nur
später klar.
Fazit
Mit „Sagenhaft: Vergessene Geschöpfe“ hat
Natalie einen tollen Auftakt zu ihrer neuen Reihe gezaubert. Ich werde auf
jeden Fall zu Band zwei greifen. Schließlich will ich wissen, wie es mit Zia
und den Jungs weiter geht.
Die Bewertung
Da ich kurze Startschwierigkeiten mit Zia hatte und
das Cover nicht ganz meinen Geschmack trifft, vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.
(Zusätzlich Anmerkung: Da man keine halben
Sterne bei Amazon angeben kann, wird aufgerundet. So groß sind meine
Kritikpunkte nicht, dass sie einen vollen Stern Abzug rechtfertigen würden.)
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