Rezension von Susann zu Beastly Touch von Nina
Hirschlehner
Erscheinungstermin: 15. März 2019
Seitenanzahl: 310
Erschienen bei Arena Digitals
Der Klappentext:
"***Ihre
Berührungen sind tödlich. Doch das Einzige, das sie retten kann, ist ein
Kuss.***
Die 17-jährige
Cora ist ein Monster. Seit sie im Meer von einer Qualle angegriffen wurde, wird
ihre Haut immer dann giftig, wenn sie Angst hat. Nachdem sie in Notwehr einem
Mann das Gesicht verätzt, wird sie im „Zoo der Monster“ eingesperrt. Dort soll
sie ihre Kräfte zur Schau stellen, um die Zoo-Besucher zu unterhalten. Alles,
woran Cora denken kann, ist Flucht. Doch ausgerechnet der für seine
Gnadenlosigkeit bekannte Wärter Grayson erwischt sie bei dem Versuch. Zu Coras
Verwunderung bestraft er sie nicht. Sieht er in ihr mehr als ein abscheuliches
Monster? Aber wie soll sie ihm beweisen, dass sie harmlos ist, wenn sie ihm mit
jeder Berührung Schmerzen bereitet? Cora muss lernen, ihre Angst zu überwinden,
denn am Ende kann nur ein Kuss sie befreien.“
Quelle: https://www.arena-verlag.de/artikel/beastly-touch-978-3-401-84034-5
Meine Meinung:
~ Spoiler möglich. ~
Im Sommerurlaub gerät Cora in einen Schwarm
Quallen. Seitdem ist sie ein Monster und mit ihrer Familie auf der ständigen
Fluch. Ihre Haut ist giftig, wenn sie nervös oder wütend ist oder Angst
bekommt. Je nachdem wie stark diese Emotionen sind, ist ihr Gift auch stärker
oder schwächer. Cora will niemanden verletzen, doch was passiert, wenn sie
jemanden berührt und auffliegt?
Eines Tages fliegt Cora auf und kann mit ihren
Eltern nicht mehr rechtzeitig entkommen. Während ungewiss ist, wie es nun mit
ihren Eltern weiter geht, muss Cora in den Zoo der Monster. Man fühlt von
Anfang an mit ihr mit. Ich mochte ihren Sturheit und dass sie sich nie
unterkriegen lassen hat. Sie kämpft bis zum bitteren Ende und das habe ich sehr
an ihr bewundert.
Mehr als einmal war ich schockiert, wie es im Zoo
der Monster zugeht. Bei einer Stelle ist mir fast das Blut in den Adern
gefroren. Aber zum Glück gab es da einen Retter, der eigentlich gar keiner sein
wollte. Grayson war nämlich erst gar nicht so nett und der gefürchtetste Wärter
des ganzen Zoos. Er wurde gerufen, wenn es … ernst wurde. Man spürt aber die
Verbindung, die Gray und Cora langsam aber sicher aufbauen. Auch wenn die
beiden erst nicht wissen, was das zwischen ihnen ist, entwickelt sich hier ein
starkes Band.
Miss Leech hat mir mit am besten gefallen. Sie ist
anderes als die anderen Charaktere und vor allem verbirgt sie etwas. Das wird
auch Cora schnell klar. Welche Rolle sie aber spielen wird, solltet ihr besser
selbst herausfinden.
Der Schreibstil von Nina war wieder locker und
flüssig. Deshalb konnte ich mir die einzelnen Orte, Gehege und Personen sehr
gut vorstellen und habe den Zoo quasi bildlich vor mir gesehen.
Die Idee fand ich von Anfang an fesselnd. Ein Zoo
mit Monstern? Von so etwas habe ich noch nie gehört. Dementsprechend war ich
auch gespannt, was Nina uns hier präsentieren wird.
Beastly Touch ist bereits das 12. Buch, das ich von
ihr lese. Die Anzahl spricht, glaube ich, für sich. Dementsprechend hoch waren
aber auch meine Erwartungen an das Buch. Gern hätte ich noch mehr über die
Eltern von Cora erfahren. Tatsächlich war ich auch überrascht, wie kurz die
Zeitspanne der Geschichte im Buch war. Es dreht sich um 10 Tage und in dieser
Zeit kam mir Coras „Rise and Fall“ doch etwas zu abrupt. Auch hätte ich mir
noch mehr Knistern zwischen Gray und Cora erhofft, da er ja der gefürchtetste
Wärter war. Trotzdem konnte mich das Buch überzeugen die Spannung war an den
richtigen Stellen platziert, man hatte mit Cora eine starke Protagonistin und
am Ende gab es die ein oder andere Überraschung.
Für Beastly Touch vergebe ich 4 von 5 Sternen.
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