Rezension
von Jenny zu „In Hexenwäldern und Feentürmen“ von Christian
Handel u.ä.
Klappentext
Tief
verborgen in verwunschenen Wäldern leben magische Wölfe, weben
finstere Hexen mächtige Zauber und suchen mutige Recken nach
Erlösung. Lausche dem Gesang der Sirenen, triff den König der Feen
und tanze mit den Wesen der Anderswelt im Mondlicht. Doch achte auf
deine Schritte. Denn wer sich in den Schatten dieser Welt verliert,
bleibt auf ewig verschwunden. Eine märchenhafte Anthologie.
Meinung
Ich
habe lange überlegt, wie ich die Rezension schreiben soll und bin zu
dem Entschluss gekommen, dass ich am besten zu jeder Geschichte einen
kurzen Absatz schreiben werde. Daher wird die Rezension etwas länger
werden. Ich hoffe ihr habt dafür Verständnis. Das Cover finde ich
total schön, es passt auch perfekt zum Inhalt. Was ich nett finde
ist, dass am Anfang jeder Geschichte noch ein paar Worte zu den
Autoren geschrieben werden, wo auch genannt wird um welche
nachfolgende Geschichte es sich handelt. Allerdings – faul wie ich
bin – habe ich die meiste Zeit diese übersprungen und mich
überraschen lassen worum es in der Anthologie geht. Bei manchen
Geschichten kam ich selber einfach gar nicht drauf.
Michelle
Natascha Weber – Der Gläserne Turm
Die
Geschichte fand ich total klasse und war entsetzt, als sie zu Ende
war, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man daraus einen
richtigen Roman machen kann. Ich freue mich auf ihr Buch „Die
Rabenkönigin“, da dies ein kleiner Spin-off war. Der Schreibstil
ist locker und süchtig machend. Ich bin begeistert.
Nina
Blazon – Schneefieber
Von
Nina Blazon’s Story war ich ein wenig enttäuscht, früher habe ich
ihre Geschichten so geliebt, aber irgendwie hat sie es mit dieser
Kurzgeschichte es nicht geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Ich
fand es ziemlich verwirrend und wenn vorne in der kleinen
„Vorstellung“ nicht drin gestanden hätte um welche
Märchenadaption es sich handelt, wäre ich da selber nicht drauf
gekommen.
Alexandra
Fuchs – Rot wie Schnee
Nur so
viel kann ich dazu sagen: Wow, wow und nochmal wow. Ich war total
gefangen, verwirrt und begeistert von der Geschichte. Ich freue mich
schon auf Sturmmelodie und Straßensymphonie, die leider beide noch
bei mir subben. Aber sobald ich mit den Rezensionsexemplaren durch
bin, gibt es kein halten mehr.
Patricia
Briggs – Der Preis
Die
Autorin schreibt echt klasse, man war sofort von der Geschichte
gefangen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und wow. Ich
hätte niemals damit gerechnet. So viel will gesagt sein, es geht um
eine Weberin, die jemandem etwas verspricht.
Lena
Falkenhagen- Goldregen und Weihrauch
Ich
muss leider sagen, dass diese Kurzgeschichte nicht im Kopf bleibt.
Ich sitze seit 5 Minuten hier und überlege, worum es in dem Buch
nochmal ging. *Blättert zurück und liest die erste Seite nochmal*
Ach ja, darum geht es. Hier ist in diesem Fall Rapunzel die „Böse“,
die in einem Turm gesperrt worden ist, da sie eine… sagen wir mal
„dunkle“ Eigenschaft an sich hat. Die Story selber wurde aus
Sicht von Prinz Hakon erzählt. Es liest sich gut, ein bisschen
erotisch, wenn auch ziemlich flott vorbei.
Nina
MacKay – Das Aschenputtel-Vermächtnis
Nina
MacKay’s Story fand ich sooooo toll, ich war direkt drin und auch
hier enttäuscht, dass es viel zu früh zu Ende war. Da kamen Sachen
bei raus, ich kann es euch gar nicht erzählen ohne zu spoilern.
Weiter so!
Stephan
R. Bellem – Der Jäger
Die
Geschichte von Stephan R. Bellem war … wie nenne ich es am besten..
ohne euch zu viel zu verraten. Sie war nicht so wie es scheint. Die
Story ist aus Sicht des Jägers geschrieben, der für die böse
Königin arbeitet. Er hat einen kleinen Sohn der seinen Vater immer
wieder anbettelt eine Geschichte zu erzählen, von der kleinen
Prinzessin, die erwachsen wird. Ob die Geschichte ein Happy End hat?
Findet es selber heraus.
Halo
Summer – Der düsteren Stunden Glanz
Ich
fand die Geschichte klasse, war auch gut umgesetzt. Sie war düster,
meiner Meinung nach, aber das gab der Story ihren Pfiff. Anni – die
Protagonistin – hat von ihrem „Großvater“ nichts weiter
vererbt bekommen, als Tanzschuhe, einen Teppich und einen Kelch. Nach
einem Jahr ist sie, plötzlich obdachlos und muss die Nacht im Freien
verbringen. Was ihr da wohl widerfährt?
Sylvia
Johanna Sollfrank – Die Flöte im Mondlicht
Die
Story ist aus Sicht einer Magd, die ab einem bestimmten Zeitpunkt
jeden Tag und Nacht eine Flöte spielen hört, und aus der Sicht
ihrer ehemaligen besten Freundin, die die Tochter der Herrschaften
ist und natürlich verwöhnt ist. Die Geschichte beginnt traurig und
irgendwie war ich von beiden Protagonistinnen genervt. Ich fand es
irgendwie verwirrend.
Andreas
Suchanek – Träume aus Glas und Stein
Hier
muss ich gestehen, hab ich die komplette Geschichte überhaupt nicht
verstanden. Klar am Ende kommt heraus, wer die Person ist, aber
trotzdem war das eine Story ohne Boden. Man ist aus irgendeinem Grund
in einer Höhle, wo lauter Spiegel sind. Plötzlich sind beide Brüder
der Protagonistin da und dann erscheint plötzlich ein „Lumpenmann“
und entführt den jüngsten Bruder. Die Protagonistin und der andere
Bruder müssen diesen retten in dem sie eine Treppe runter gehen und
jeden Spiegel an den richtigen Platz hängen. Ich fand es langweilig,
verwirrend und einfach nur zum wegrennen, so wie die Protagonisten in
dem Buch nur am rennen sind. Sorry.
Oliver
Schlick – Ascherfeld
Diese
Geschichte hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich weiß nicht woran
es lag, ob am Schreibstil oder an dem Protagonisten, der meiner
Meinung nach nur rumgemosert hat. Dass es um Hänsel und Gretel ging,
habe ich erst am Ende verstanden.
Katharina
Seck – Sirenengesang
Die
Geschichte von Katharina Seck fand ich nett geschrieben. Ich kam sehr
schnell rein und konnte mir auch alles gut vorstellen. Wie die
Protagonistin hoch oben im Leuchtturm sitzt und aus ihrem Fenster das
Meer, das Wetter und die Schiffe beobachten konnte.
Jim
C. Heck – Schwestern der Hecke
Hier
war ich mehr als nur verwirrt. Irgendwie habe ich den Faden für die
Anthologie nicht gefunden. Daher kann ich nicht wirklich was dazu
schreiben.
Nicole
Böhm – Der Grimmfluch
Die
Story wird mit einem richtigen Schocker eröffnet. Die Geschichte
beginnt leicht und wird dann – meiner Meinung nach – immer
verwirrender vor allem die letzten Seiten. Mir hat es irgendwie gar
nicht gefallen. Woran es genau lag, kann ich gar nicht so genau
sagen. Ich saß einfach nur da und hab laut „Hä?“ gesagt.
Christian
Handel – Wie man Zauberspiegel baut
Die
Kurzgeschichte von Christian Handel finde ich super interessant und
spannend. Jetzt weiß ich wie ein Zauberspiegel gebaut wird und werde
es in nächster Zukunft selber mal herstellen. Haha. Super Story,
toll umgesetzt. Leider zu kurz.
Julia
Adrian – Das Rattenbiest
Das
Rattenbiest ist ziemlich dunkel geschrieben. Aber auch sehr, sehr,
interessant. Ich kenne die erste Anthologie nicht und weiß daher
nicht, ob die „Schwester“ vom Rattenbiest auch so geschrieben
wurde. Das Rattenbiest findet ihr aber auch in der Geschichte von
„Die Dreizehnte Fee“.
Bettina
Belitz – Der Kristall des blauen Mondes
Die
Story ist von Bettina Belitz ist einerseits total schön geschrieben,
andererseits aber auch total traurig. Ich fande sie gut gelungen und
wäre auch gespannt wie es für die Protagonistin weitergeht.
Marissa
Meyer - Die kleine Androidin
Mit der kleinen Androidin kam ich überhaupt nicht klar. Ich habe
nicht verstanden worum es geht und konnte auch kein mir bekanntes
Märchen daraus entnehmen. Die komplette Story fand ich verwirrend.
Ich war mehrmals am überlegen, ob ich diese nicht abbrechen sollte.
Schade.
Maggie
Stiefvater - Nur so stark wie die Füße, die uns tragen
Die Geschichte von Maggie Stiefvater finde ich total klasse
umgesetzt. Wir erfahren hier, die Geschichte hinter „Die Prinzessin
auf der Erbse“ aus Sicht des „Kindermädchens“ des Prinzen und
wie die Auswahl getroffen wird, welche Prinzessin die Erbse unter der
Matratze hat.
Vielen
Dank an Christian Handel für die zur Verfügung Stellung des
Rezensionsexemplars und das Vertrauen.
4
von 5 Sternen
Erschienen
im Drachenmond Verlag
eBook
Preis 4,99 Euro
Buch
Preis 14,90 Euro
Seitenzahl
580