Rezension von Susann zu Her fear & his darkness (Beth
& Parker 1) von Sophie L. Gellar
Erscheinungstermin: 31.Mai 2019
Seitenanzahl: 293
Der Klappentext
"»Weil du genauso bist wie ich. Vom Wahnsinn in die Dunkelheit
getrieben.«
Er ist ein Biest, ihr Untergang, ihr schlimmster Albtraum und alles,
was sie fürchtet. Er lockt die Dämonen ihrer Vergangenheit hervor. Er
konfrontiert sie mit ihrer größten Schwäche, ihrer größten Stärke und dem, was
ihr Leben zur Hölle macht: Angst.
Elizabeth Green will einen Neuanfang, doch sie bekommt mehr. So viel
mehr. Ist es Schicksal, auf Parker Baldwin zu treffen oder der Preis, den sie
bezahlen muss?
Das Buch beinhaltet sensible Themen sowie eine
Triggerwarnung.“
Quelle: Sophie L. Gellar
Meine Meinung:
Lange musstet ihr auf diese Rezension warten. Oft
saß ich vor dem Laptop, die Finger über den Tasten schwebend, aber es kamen
einfach nicht die Worte raus, die meinen Empfindungen gerecht geworden wären.
Warum das so ist und warum ich mich lange irgendwie nicht bereit gefühlt habe,
die richtigen Worte zu finden, verrate ich euch jetzt.
Die Charaktere
Elizabeth, oder kurz Lizzy, ist eine junge Frau,
die mich als Protagonistin sofort überzeugen konnte. In anderen Romanen trifft
man auf junge Frauen, deren größtes Problem ihr Wirken auf den Angebeteten ist
und ob die Frisur heute super sitzt. Das hat man bei Lizzy einfach mal gar
nicht. Ihre Gedanken und Emotionen gehen viel tiefer. Sie kennt ihre inneren
Dämonen, versucht sie zu verstecken und kämpft jeden Tag unerbitterlich gegen
sie. Lizzy ist einfach so perfekt unperfekt. In einigen Situationen habe ich
mich selbst in ihr widererkennen können. Zwar habe ich nicht ihre Erfahrungen
gemacht, aber ihre Reaktionen in bestimmten Situationen waren meinen ähnlich.
So konnte ich sehr schnell eine Verbindung zu Lizzy aufbauen und wollte am
liebsten ins Buch springen, um sie vor ihren Dämonen zu retten. Und gerade das
hat es mir schwer gemacht, eine Rezension zu schreiben. Wie klärt man etwas in
Worten, für die es eigentlich keine gibt?
Mit Parker musste ich erst mal warm werden. Aber
auch über ihn kann ich sagen, dass er nicht der typische Protagonist ist. Er
ist eben kein 0815-Typ, der durch jeden x-belieben aus einem anderen Roman
ausgetauscht werden könnte. Er ist nicht gut oder böse, schwarz oder weiß. –
Nein, er hat Ecken und Kanten, und wenn man nicht aufpasst, kann an sich an
diesen sehr leicht schneiden.
Die Geschichte
Die Geschichte empfand ich als sehr spannend und
nervenaufreibend. Wenn ihr also wirklich sensibel bei solchen Themen seid,
lasst besser die Finger davon.
Ich konnte mich wie gesagt sehr gut in Lizzy hineinversetzen und sehr oft ihre Handlungen nachvollziehen. Dadurch waren auch ihre Emotionen für mich immer greifbar. Während der Lesepausen lässt einen das Ganze aber auch nie wirklich los. Oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich spekuliert habe, wie es nun weiter gehen könnte und ob ich nicht in der ein oder anderen Situation doch anders gehandelt hätte.
Ich konnte mich wie gesagt sehr gut in Lizzy hineinversetzen und sehr oft ihre Handlungen nachvollziehen. Dadurch waren auch ihre Emotionen für mich immer greifbar. Während der Lesepausen lässt einen das Ganze aber auch nie wirklich los. Oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich spekuliert habe, wie es nun weiter gehen könnte und ob ich nicht in der ein oder anderen Situation doch anders gehandelt hätte.
Manchmal kam ich aber doch nicht ganz mit. Einige
Fragen, die blieben, wurden nicht beantwortet und Parker war für mich an
manchen Stellen mit seinem gegensätzlichen Verhalten ein großes Fragezeichen: „Wow.
Warte. Wieso ist seine Laune jetzt so plötzlich umgeschlagen?“ Allerdings habe
ich die Hoffnung, dass all das im zweiten Band aufgeklärt wird.
Mehr möchte ich euch auch nicht verraten. Die Geschichte um Lizzy und Parker sollte man einfach selbst erleben.
Mehr möchte ich euch auch nicht verraten. Die Geschichte um Lizzy und Parker sollte man einfach selbst erleben.
Der Schreibstil
Den Schreibstil empfand ich als locker und
angenehm. An manchen Stellen merkt man noch, dass es Sophies Debütroman ist,
aber sein wir mal ehrlich, jeder hat mal klein angefangen. Was ich damit nicht
sagen will, ist, dass der Schreibstil schlecht war. Das war er ganz und gar
nicht. Er ist halt noch ausbaufähig und ich glaube, dass schon der nächste
Roman von Sophie flüssiger sein wird.
Fazit
Her fear & his darkness ist ein toller Debütroman, der es verdient, gelesen zu werden. Obwohl für mich doch zu viele Fragen offen geblieben sind, bin ich sehr froh, ihn gelesen zu haben, denn ich glaube, dass Band 1 erst der Vorgeschmack war. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es im nächsten Band dann richtig zur Sachen gehen wird.
Her fear & his darkness ist ein toller Debütroman, der es verdient, gelesen zu werden. Obwohl für mich doch zu viele Fragen offen geblieben sind, bin ich sehr froh, ihn gelesen zu haben, denn ich glaube, dass Band 1 erst der Vorgeschmack war. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es im nächsten Band dann richtig zur Sachen gehen wird.
Die Bewertung
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
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