Rezension von Susann zu Symantriet: Das Erbe der Vergangenheit von C.I. Harriot
Erscheinungstermin: 29. Mai 2018
Seitenanzahl: 349
Erschienen im Drachenmond Verlag
Band 1
Der Klappentext:
„Fünf Könige
stürzten einst den Tyrannen Chaver vom Thron und befreiten Symantriet von
dessen grausamer Herrschaft. Sie teilten das Land, teilten die Macht und
glaubten die Gefahr gebannt. Doch sie irrten sich …
Die
fünfzehnjährige Isabelle ist das einzige Kind des Königs Elias von Endline. Das
kluge und von einer besonderen Gabe beschenkte Mädchen wächst behütet und mit
allen Freiheiten, die es sich nur wünschen kann, auf.
Ihre Welt
scheint perfekt, doch eines Tages ändert sich plötzlich alles und sie steht vor
den Scherben ihres Lebens, während das Schicksal Symantriets auf ihren
Schultern lastet.
Kann sie an
ihren Schicksalsschlägen reifen oder wird sie untergehen?“
Quelle: https://www.drachenmond.de/titel/symantriet-das-erbe-der-vergangenheit/
Meine Meinung:
Um den Frieden in Symantriet zu wahren, beschließt
König Elias, dass seine Tochter einen der Prinzen der anderen Länder heiraten
soll. Durch ein Gespräch der fünf Könige Symantriets wird klar, dass nur zwei
Prinzen dafür in Frage kommen. Diese soll Prinzessin Isabelle auf einem Ball kennenlernen
und dann ihre Entscheidung fällen. Belle möchte aber nicht heiraten und hat
auch kein Interesse an einem Treffen mit den Prinzen. Allerdings reisen die
Prinzen eher an als gedacht und sie könnten nicht unterschiedlicher sein.
Welches Schicksal wird Belle ereilen?
Belle ist eine 15 jährige Prinzessin, die ihren Vater
sehr liebt. Sie weiß, was sie will und dafür setzt sie sich auch ein. Toll fand
ich, dass sie nicht abgehoben ist, auch wenn sie eine Prinzessin ist, und dass
sie für die Menschen, die sie liebt, alles tut und sich selbst sogar opfern
würde. Belle hat mich mit ihrer für ihr Alter sehr reifen Art beeindrucken
können. Ihre Gabe verleiht ihr zudem etwas mystisches, was man unbedingt
ergründen will.
Über die zwei Prinzen möchte ich gar nicht so viel
verraten. Nur so viel: Den einen liebt man und dem anderen möchte man am
liebsten an die Gurgel springen.
C.I. Harriots Schreibstil ist flüssig und ich kam
mir vor wie in einem Märchen. Zugegeben, es ist an manchen Stellen nichts für
schwache Nerven, für mich war es aber noch vollkommen okay.
Die Autorin
beschreibt sehr gut die einzelnen Personen und die Umgebung. So hat man beim
Lesen immer ein genaues Bild vor Augen. Außerdem liest man in der dritten Person
und erlebt durch wechselnde Protagonisten die Geschichte aus vielen
verschiedenen Sichtweisen. Das fand ich sehr erfrischend, denn so wurden z. B.
Gespräche unterschiedlich beleuchtet. Allerdings hat es auch gerade dadurch
sehr lange gedauert, bis der Funke bei mir übergesprungen ist. Die Verbindung
zu den Charakteren hat mir einfach lange gefehlt bzw. ist es mir schwer
gefallen, eine aufzubauen. Trotzdem war das Buch durchgehend spannend und
interessant. Man wollte wissen, wie es weiter geht und was aus Belle und dem
Königreich wird.
Das Cover, welches von Marie Graßhoff gestaltet
wurde, finde unglaublich schön und es passt perfekt zur Geschichte, da z. B.
die Rosen auch eine Bedeutung im Buch haben.
Für den Auftakt der Symantriet-Reihe vergebe ich
deshalb 4 von 5 Sternen.
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