Sonntag, 25. November 2018

C.I. Harriot - Symantriet 1: Das Erbe der Vergangenheit (S)


Rezension von Susann zu Symantriet: Das Erbe der Vergangenheit von C.I. Harriot

Erscheinungstermin: 29. Mai 2018
Seitenanzahl: 349
Erschienen im Drachenmond Verlag
Band 1


Der Klappentext:

„Fünf Könige stürzten einst den Tyrannen Chaver vom Thron und befreiten Symantriet von dessen grausamer Herrschaft. Sie teilten das Land, teilten die Macht und glaubten die Gefahr gebannt. Doch sie irrten sich …

Die fünfzehnjährige Isabelle ist das einzige Kind des Königs Elias von Endline. Das kluge und von einer besonderen Gabe beschenkte Mädchen wächst behütet und mit allen Freiheiten, die es sich nur wünschen kann, auf.
Ihre Welt scheint perfekt, doch eines Tages ändert sich plötzlich alles und sie steht vor den Scherben ihres Lebens, während das Schicksal Symantriets auf ihren Schultern lastet.

Kann sie an ihren Schicksalsschlägen reifen oder wird sie untergehen?“

Quelle: https://www.drachenmond.de/titel/symantriet-das-erbe-der-vergangenheit/


Meine Meinung:

Um den Frieden in Symantriet zu wahren, beschließt König Elias, dass seine Tochter einen der Prinzen der anderen Länder heiraten soll. Durch ein Gespräch der fünf Könige Symantriets wird klar, dass nur zwei Prinzen dafür in Frage kommen. Diese soll Prinzessin Isabelle auf einem Ball kennenlernen und dann ihre Entscheidung fällen. Belle möchte aber nicht heiraten und hat auch kein Interesse an einem Treffen mit den Prinzen. Allerdings reisen die Prinzen eher an als gedacht und sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Welches Schicksal wird Belle ereilen?

Belle ist eine 15 jährige Prinzessin, die ihren Vater sehr liebt. Sie weiß, was sie will und dafür setzt sie sich auch ein. Toll fand ich, dass sie nicht abgehoben ist, auch wenn sie eine Prinzessin ist, und dass sie für die Menschen, die sie liebt, alles tut und sich selbst sogar opfern würde. Belle hat mich mit ihrer für ihr Alter sehr reifen Art beeindrucken können. Ihre Gabe verleiht ihr zudem etwas mystisches, was man unbedingt ergründen will.
Über die zwei Prinzen möchte ich gar nicht so viel verraten. Nur so viel: Den einen liebt man und dem anderen möchte man am liebsten an die Gurgel springen. 




C.I. Harriots Schreibstil ist flüssig und ich kam mir vor wie in einem Märchen. Zugegeben, es ist an manchen Stellen nichts für schwache Nerven, für mich war es aber noch vollkommen okay. 
Die Autorin beschreibt sehr gut die einzelnen Personen und die Umgebung. So hat man beim Lesen immer ein genaues Bild vor Augen. Außerdem liest man in der dritten Person und erlebt durch wechselnde Protagonisten die Geschichte aus vielen verschiedenen Sichtweisen. Das fand ich sehr erfrischend, denn so wurden z. B. Gespräche unterschiedlich beleuchtet. Allerdings hat es auch gerade dadurch sehr lange gedauert, bis der Funke bei mir übergesprungen ist. Die Verbindung zu den Charakteren hat mir einfach lange gefehlt bzw. ist es mir schwer gefallen, eine aufzubauen. Trotzdem war das Buch durchgehend spannend und interessant. Man wollte wissen, wie es weiter geht und was aus Belle und dem Königreich wird.

Das Cover, welches von Marie Graßhoff gestaltet wurde, finde unglaublich schön und es passt perfekt zur Geschichte, da z. B. die Rosen auch eine Bedeutung im Buch haben.

Für den Auftakt der Symantriet-Reihe vergebe ich deshalb 4 von 5 Sternen.

 
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