Donnerstag, 18. Juli 2019

AI: Marcus Bannò

#Autoreninterview

Name: Marcus Bannò 
Wohnort: Wetter (Ruhr) 
Lieblingsbuch: Eckhart Tolle Jetzt! 
Lieblingsfilm: Memento 
Lieblingsessen: Italienische Küche 
Lieblingsgeruch: Der Geruch der ersten Sommertage im Jahr 
Lieblingsurlaubsort: Italien 
Hobbys: Lesen, kreatives arbeiten im allgemeinen, Fußballmannschaft meines Sohnes anfeuern 

  • In welchen Genre finden wir dich? 

Science-Fiction, Mystery-Thriller, fantastische Stoffe 

  • Wann kommt dein nächstes Buch heraus? Und wie wird der Titel lauten? 

Mein nächstes Buch, der Science-Fiction Thriller „Die Hütte im Wald“ ist für Mitte 2019 geplant. Momentan (Stand Jan.2019), hat meine Lektorin das Manuskript gerade zum ersten Probelesen vorliegen. 

  • Welche Bücher liegen schon von dir vor? 

Die Science-Fiction Dystopie „Revolution Nano“. In einer nicht allzu fernen Zukunft, werden allen Menschen direkt nach der Geburt so genannte Nanoimplantate eingesetzt. Dadurch sind sie von der Konzernregierung kontrollier- und manipulierbar. Eine Gruppe Aufständischer um General Daxter und den Hacker Cody, haben einen Weg gefunden, die Implantate operativ zu entfernen und stellen sich gegen das gnadenlose Regime. 

  • Kann man signierte Bücher von dir käuflich erwerben? Und wenn ja, wo? 

Ja, das ist auf Anfrage möglich. Bisher jedoch nur in der Bücherstube Draht in 58300 Wetter (https://buecherstubedraht.de). 

  • Wann und wie kommst du auf neue Buch Ideen? Gibt es da ein bestimmte Vorgehensweise/ Rituale oder fliegen dir Ideen einfach so zu? 

Meist entstehen die Ideen aus einem Gedankenfunken, einem Sinneseindruck, oder einer zufällig beobachteten Szene, aus der mein Kopf dann etwas Größeres spinnt. Die Idee zu Revolution Nano kam mir, als vor gut eineinhalb Jahren das Pokemon Go Fieber ausgebrochen war, und damit der Begriff Augmented-Reality zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Ich dachte mir, was wäre, wenn man diese aufgesetzte Realität nicht durch eine Smartphonekamera, sondern mittels eines mit dem Sehnerv verbundenen Implantat, direkt mit dem eigenen Auge sehen könnte? 

  • Hörst du Musik beim Schreiben? Inspiriert dich die Musik zum Schreiben? 

Ich höre keine Musik beim schreiben. Im Gegenteil brauche ich so viel Ruhe wie möglich um mich herum, um ganz in meine Schreiberei eintauchen zu können. 

  • Wie lange brauchst du für ein Buch? Vom ersten Wort bis zum Erscheinen? 

Der erste Entwurf dauert bei einem ca. 400 Seiten Manuskript ungefähr drei Monate. Dann nochmal ungefähr drei Monate mit allen Überarbeitungsschritten inklusive Lektorat. 

  • Wolltest du als Kind schon Autor/In werden oder was war damals deine Berufswahl? 

Ich habe wirklich schon früh angefangen zu zeichnen, mir eigene Geschichten/Comics ausgedacht und diese zu Papier gebracht. Als meine Mutter dann von der Arbeit eine aussortierte analoge Olympia Schreibmaschine mitbrachte, war das für mich wie Weihnachten und ich habe viel Zeit damit verbracht eigene kleine Geschichten darauf zu schreiben, die jedoch nie umfangreicher wie maximal 30 Seiten waren. Als junger Mann hab ich mich dann für eine traditionelle Ausbildung als Energieelektroniker entschieden und die Schreiberei ein bisschen aus den Augen verloren. Später als Familienvater hab ich zwar auch immer wieder zwischendurch geschrieben, jedoch nie etwas zu Ende gebracht. Der Traum irgendwann mal einen kompletten Roman zu veröffentlichen war zwar immer präsent, dass es dann tatsächlich letztes Jahr damit geklappt hat, ist für mich aber immer noch surreal. 

  • Wenn du die Möglichkeit hättest eins deiner Bücher zu verfilmen, welche Schauspieler kämen da für in Frage und wieso? Welches Buch möchtest du gerne von dir im Kino sehen? 

Natürlich wäre es schon Wahnsinn, sein eigenes Werk auf der großen Leinwand zu sehen. Ich glaube, dass sich die Geschichte von „Revolution Nano“ auch tatsächlich gut dafür eignen würde. Über die Auswahl der Schauspieler hab ich mir jedoch ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. 

  • Würdest du dich selbst in deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten verlieben oder spricht dich dieser Typ Mann/Frau nicht an? 

Melissara, die weibliche Protagonistin in meinem Buch ist ein Junkie … als eher nicht mein Typ :) Außerdem bin ich seit 17 Jahren glücklich verheiratet. 

  • Liest du selbst dein Genre oder lieber andere Bücher? 

Ich habe kein Genre, welches ich überwiegend lese. Ich mag natürlich Science Fiction, aber genauso auch Horror oder Thriller. Letztens erst habe ich „Die Geschichte der Bienen“ gelesen und fand es super. 

  • Wie kommst du zum Schreiben? Plottest du erst oder schreibst du einfach drauf los? 

Ich schreibe einfach drauf los. Wenn ich eine grobe Idee habe, wie es im nächsten Kapitel weitergehen soll, fasse ich das in ein, zwei Sätzen zusammen, aber die Geschichte entwickelt sich tatsächlich auch für mich erst während des Schreibens. Und manchmal bin ich als Autor selbst überrascht, in welche Richtung sich das ganze schliesslich entwickelt. 

  • Hast du eine/n Lieblingsautor/In? Wenn ja welche/R? 

Definitiv Stephen King. Ich habe viele seiner Bücher gelesen und mag seinen Schreibstil einfach ungemein. 

  • Würdest du gerne mit deinem/R Protagonisten/In die Rolle tauschen? 

Klar, warum nicht? Natürlich nur, wenn man jederzeit die Möglichkeit hätte, wieder zurück zu tauschen. Denn die ungemütliche Realität in NetTown (Die Stadt in der Revolution Nano spielt) würde ich schon gerne mal persönlich erleben – auf Dauer in ihr leben jedoch auf keinen Fall. 

  • Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet? Oder schreibst du gar nicht am Schreibtisch sondern im Bett, im Garten, usw. ? 

Ich schreibe auf meinem Laptop. Meistens sitze ich dabei an unserem Esszimmertisch, häufig aber auch ganz gemütlich auf der Couch (besonders Abends). 

  • Was möchtest du unseren Lesern noch sagen? 

Danke, allen die mein Buch bereits gelesen haben. Ich hab viel tolles Feedback von Lesern bekommen, teilweise sehr bewegende Dinge – das ist wirklich unbezahlbar. Ich freue mich über jede Rückmeldung, positive und vor allem auch negative, denn ich denke, man kann von allem etwas für sich persönlich mitnehmen. Denjenigen, die in Zukunft ein Buch von mir lesen werden, wünsche ich viel Spaß dabei und eine gute Zeit mit meiner Geschichte. 

Dieses Interview wurde mit vorheriger Absprache und mit dem Einverständnis der Autorin/des Autors veröffentlicht.