Rezension von Mia zu "Die 12 Häuser der Magie: Schicksalswächter" (Band 1) von Andreas Suchanek
Klappentext:
Das Schicksal kennt kein Erbarmen!
Nicholas Ashton weiß ziemlich genau, was er will. Schicksalswächter werden gehört nicht dazu! Trotzdem wählt ihn das Orakel der 12 Häuser für die Rolle eines dieser besonderen Magier aus.
Er wird mit uralten Mächten, dem geheimnisvollen schwarzen Glas, einem verlassenen magischen Haus und feindlichen Magiern konfrontiert und vielen Fragen.
Was hat es mit dem verschwundenen Egmont Chavale auf sich? Und was ist mit dem geheimen Sanktum und der mysteriösen Frau, die in einem steinernen Sarg schläft?
Gemeinsam mit seinen Freunden Matt und Jane geht Nic den Geheimnissen auf den Grund und stellt sich der Gefahr.
Mit allen Konsequenzen!
Meinung:
Ein gelungener und spannender Auftakt!
Oft beinhalten die Bücher, die mich inhaltlich ansprechen, zusätzlich eine zentrale Liebesgeschichte und teils jüngere Protagonisten. Die letzteren Punkte nehme ich meist einfach in Kauf und hoffe immer wieder erneut, dass es nicht zu kitschig wird.
Umso erfreuter war ich, als ich beim Schicksalswächter Protagonisten nach ihrem Abschluss vorfand und keine zentrale Liebesgeschichte.
Ich kam sofort in die Geschichte rein und fand die Art und Weise der Magie interessant.
Zu Beginn lernen wir die Freunde Nic, Matt und Jane kennen, welche frisch ihren Abschluss machen und vor ihrer Zeremonie stehen, bei der sie in eines der 12 magischen Häuser.
Nach dem Abschluss der Schule wird jede/r MagierIn nämlich einem der Häuser zugeordnet, wodurch sich das jeweilige Talent herauskristallisiert. Im passenden Haus angekommen wird jeder in diesem ausgebildet und geht seiner Aufgabe in der magischen Welt nach.
Die Freunde schwören sich auch nach dem Abschluss noch befreundet und im Kontakt zu bleiben und ich hoffte sehr schnell, dass dem auch so sein wird.
Die Dynamik der kleinen Clique konnte mich sofort überzeugen. Ich mag sie alle drei durchweg gerne.
Wir folgen in der Geschichte Nic und erleben somit seinen Einstieg in sein neues Haus und generell seine Sicht der Dinge, sowie Gefühlswelt recht intensiv.
Nic ist ein sympathischer Charakter. Er ist ein wenig chaotisch und direkt. Der Schlagabtausch der verschiedenen Charaktere innerhalb der Geschichte haben mich sehr unterhalten.
Allen voran "Nox", auf den ich jedoch nicht weiter eingehen möchten. Nur so viel: Vor allem die Kombi Nic und Nox hat mir sehr gefallen.
Die weiteren Charaktere, denen Nic begegnet haben mir ebenfalls durchweg gefallen.
Die Handlung geht rasant voran und wir werden gemeinsam mit Nic mitten ins Geschehen geschmissen. Da er dem 13. Haus zugeordnet wird, weiß er, und auch wir, nichts über sein Talent, Haus oder seine Aufgabe.
Langeweile kommt also nicht auf. Zudem bleibt das Tempo glaubwürdig und nicht zu gewollt.
Außerdem hat die Geschichte auch düstere Elemente. So spritzt unter anderem Blut und es ist deutlich spürbar, dass wir hier eine böse Seite haben, von der wir als Leser aber selbst immer nur so viel wissen, wie Nic.
Wir erleben spannende Wendungen, Intrigen und Chaos.
Für mich war es die perfekte Mischung.
Wenn ich bei so einer Geschichte zwischendurch trotzdem noch herzlich lachen kann, hat jemand alles richtig gemacht. In diesem Fall Andreas Suchanek, von dem ich sicherlich in Zukunft mehr lesen werden.
☆☆☆☆☆ Ich vergebe 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für alle, die Lust auf Magie ohne Kitsch haben und gerne auch zwischendurch mal lachen wollen.
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: 16. Oktober 2019
Buchlänge: 350 Seiten
Print: 14,90 €
eBook: 6,99 €
Als Hörbuch verfügbar

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