Name: Jacqueline Vellguth (J. Vellguth)
Wohnort: Brühl bei Köln
Lieblingsfilm: Matrix (Teil 1 – die anderen existieren nicht), The Incredibles, Der Zauberer von Oz, Ist das Leben nicht schön, Pretty Woman und noch so viele mehr!
Lieblingsfarbe: gelb
Lieblingsgeruch: Oh, das ist ganz unterschiedlich. Zimt und Kokos sind im Winter ganz super, im Sommer eher fruchtige Sachen wie Grapefruit, Mango und Kirsche.
Lieblingsurlaubsort: Gran Canaria – aber dieses Jahr fliegen wir nach Costa Rica, wer weiß, vielleicht ändert sich das also noch.
Hobbys: schreiben, lesen, meine Familie
Woher bekommst Du die Ideen für deine Romane und Geschichten?
Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal purzeln sie mir im Alltag einfach vor die Füße, aber leider kann man nicht immer warten, bis das zufällig passiert. Deshalb gibt es jede Menge Techniken, die man anwenden kann. Eine ist z.B. das Brainstorming. „Hey, wäre es nicht cool wenn jetzt …“ Und schon ist meine Fantasie auf ihrer ganz eigenen Reise.
Wie lange brauchst Du für ein Buch? Vom ersten Wort bis zum Erscheinen?
2016 habe ich mich selbst herausgefordert und 12 Bücher in 12 Monaten geplottet, geschrieben, korrigiert und veröffentlicht, das war anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht. Im Augenblick lass ich mir ein bisschen mehr Zeit.
In welchen Genres finden wir Dich?
Ich habe mich am Anfang in verschiedenen Genres ausprobiert: Romantasy, Drama und sogar eine Superheldinnen-Serie war dabei. Aber im Augenblick schreibe ich zeitgenössische Liebesromane und fühle mich in diesem Genre rundum wohl.
Wann kommt Dein nächstes Buch heraus? Und wie wird der Titel lauten?
Am 29. Juni erschien „Der letzte Liebesbrief“, eine herzergreifende Liebesgeschichte über alte Narben, wahre Schönheit und die Bedeutung von Familie.
Welche Bücher liegen schon von Dir vor? Wo kann man sie kaufen?
Alle meine E-Books und Taschenbücher sind bei Amazon erhältlich. Und das Hardcover zu „Der letzte Liebesbrief“ wird auch im regulären Buchhandel erhältlich sein.
Alle meine Bücher (Neueste zuerst):
Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet?
Ich wechsele meine Schreiborte gerne. Mal schreibe ich am Küchentisch, dann im Wohnzimmer an meinem kleinen, weißen Schreibtisch mit einem goldenen Teelicht, gelegentlich auch mit meinem Laptop auf dem Sofa. Und wenn ich mal absolut gar kein Internet vertragen kann, verlagere ich meinen Arbeitsplatz in den Garten oder in ein Café.
Kann man signierte Bücher von Dir käuflich erwerben? Und wenn ja, wo?
Japp. Einfach eine Mail an mich (
jacky@jvellguth.de), am besten gleich mit dem Titel des Buches und Signierwunsch.
Wolltest du als Kind schon Autor/in werden oder was war damals deine Berufswahl?
In meiner Grundschulzeit wollte ich Tierärztin werden, bis zu dem Zeitpunkt, als mir klar wurde, dass ich dabei auch Tiere einschläfern muss. Da war der Traum ganz schnell vorbei. In der Oberstufe stand dann Physiker oder Regisseur zur Auswahl. Entschieden hab ich mich für das Physikstudium, mit Vertiefungsfach Astronomie.
Ich habe mir schon früh gewünscht, dass ich mit den Geschichten, die ich mir ausdenke, auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Ich wäre aber nie darauf gekommen, dass ich mal Autorin sein würde. Das schien einfach kein valider Berufswunsch zu sein. Zumindest nicht, bis ich 1999 meinen ersten Schreibratgeber geschenkt bekommen habe. Der Rest ist Geschichte.
Wenn du die Möglichkeit hättest eins deiner Bücher zu verfilmen welche Schauspieler kämen dafür in Frage und wieso? Welches Buch möchtest du gerne von Dir im Kino sehen?
Spezielle Schauspieler habe ich nie im Kopf, wenn ich meine Charaktere erschaffe. Manchmal lass ich mich von ihnen inspirieren, aber in meinem Kopf sehen die endgültigen Personen aus meinen Geschichten dann doch ganz anders aus.
Deshalb hätte ich keine speziellen Präferenzen, was die Schauspieler angeht, sondern würde mich einfach überraschen lassen.
Und zu der Frage, welches Buch verfilmt werden sollte … darf ich „alle“ antworten? :P Ich glaube, #FolgeDeinemHerzen wäre ganz toll, ich würde unheimlich gerne die Schluss-Szene mit Grease-Charakter im Kino sehen. Aber auch „Der letzte Liebesbrief“ wäre unheimlich toll, mit all den geheimnisvollen Plätzen, da wäre ich zu gerne am Set mit dabei. Ansonsten würde ich unheimlich gerne die CGI-Effekte für Fynns wahres Ich und auch für Cinderellas Schuhe sehen … Okay, ich kann mich tatsächlich nicht entscheiden :p
Wann und wie kommst du auf neue Buch Ideen? Gibt es da ein bestimmte Vorgehensweise/ Rituale fliegen die Dir so zu?
Meistens gibt es irgendeine (kleine?) Grundidee, die von überall herkommen kann. Wenn die einmal da ist, überlege ich mir, wie die Geschichte ausgehen soll. Das heißt, ich fange mit dem Ende an. Dann lege ich mir einen Höhepunkt zurecht und finde einen interessanten Einstiegspunkt. Anschließend (oder währenddessen) werden die Charaktere ausgestaltet, dann beginnt das Plotten und erste Szenen werden aufgeschrieben. Das Ganze ist ein sehr organischer Prozess und eine erschöpfende Antwort würde den Rahmen dieses Interviews sprengen.
Würdest du dich selbst in deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten verlieben oder spricht dich dieser Typ Mann/Frau nicht an?
Japp, auf jeden Fall – zumindest, wenn ich nicht schon vergeben wäre ;)
Liest du selbst dein Genre oder lieber andere Bücher?
Wenn ich dazu komme, lese ich sehr gerne Romance, Romantasy, Urban Fantasy und manchmal auch Fantasy. Also: Ja
Wie kommst du zum Schreiben? Plottest du erst oder schreibst du einfach drauf los?
Es ist eine Mischung aus beidem. Ich bin der Meinung, dass niemand ganz ohne Plotten auskommt. Entweder machst du das vor dem eigentlichen Schreiben oder eben danach, wenn die erste Version schon auf dem Papier steht, aber jeder muss sich der Struktur seiner Geschichte bewusst werden und sie auf Herz und Nieren prüfen ;)
Würdest du gerne mit deinem Protagonisten die Rolle tauschen?
Kommt drauf an mit welchem :P
Generell mag ich meine Geschichten sehr, also theoretisch schon. Allerdings bin ich in meinem eigenen Leben sehr glücklich und ich liebe es mir neue Geschichten auszudenken … also: Nein, ich bleibe lieber, wer ich bin ;)
Hörst du Musik zum Schreiben? Inspiriert dich die Musik zum Schreiben?
Musik kann mich sehr inspirieren. Leider kann ich während des Schreibens keine hören. Selbst Instrumentalmusik lenkt mich ab. Und sobald Text dabei ist, fange ich an mitzusingen. Das einzige was ich während des Schreibens hören kann, sind Geräuschkulissen, also Regenwald, Feuerknistern, ein Café in einem Bahnwaggon. Deshalb freue ich mich auch immer, wenn mein Werk in den Buchsatz geht, dann kann ich nämlich endlich wieder beim Arbeiten Musik hören.
Dieses Interview wurde mit vorheriger Absprache und mit dem Einverständnis der Autorin/des Autors veröffentlicht.