Rezension von Susann zu Ich
verliere mich nicht von Anika Ackermann
Erscheinungstermin: 25.11.2019
Seitenanzahl: 321
Der Klappentext
„'Ich verliere mich nicht' behandelt ein
Thema, das nicht totgeschwiegen werden darf. Echt und einfühlsam.
'Du kannst nicht glücklich werden, wenn du an Dingen festhältst, die dich traurig machen!'
Louisa Marie Sinclair ist endlich angekommen: Mit ihrem Studienfach Literatur lebt sie ihre Leidenschaft. Ihre beste Freundin teilt ihr Faible für Bücher. Und vor kurzem hat sie die erste gemeinsame Wohnung mit ihrem Freund Damian bezogen. Perfekter könnte ihr Leben nicht sein. Bis Damians charmante Fassade zu bröckeln beginnt und er sein wahres Gesicht zeigt.
'Du kannst nicht glücklich werden, wenn du an Dingen festhältst, die dich traurig machen!'
Louisa Marie Sinclair ist endlich angekommen: Mit ihrem Studienfach Literatur lebt sie ihre Leidenschaft. Ihre beste Freundin teilt ihr Faible für Bücher. Und vor kurzem hat sie die erste gemeinsame Wohnung mit ihrem Freund Damian bezogen. Perfekter könnte ihr Leben nicht sein. Bis Damians charmante Fassade zu bröckeln beginnt und er sein wahres Gesicht zeigt.
Ein Roman über gebrochenes Vertrauen, Gewalt und den Mut,
neu anzufangen.“
Quelle: Anika Ackermann
~ Enthält Spoiler! ~
Meine Meinung
Nachdem ich von „Varia“ von Anika Ackermann absolut
begeistert war (an dieser Stelle noch einmal eine Empfehlung für das Buch!),
war ich gespannt, wie ihr neuer Roman sein wird. Ich wusste was mich erwartet
und ich wusste es auch nicht. Dieses Buch lässt einen mit einem lachenden und
weinenden Auge zurück. Warum das so ist, verrate ich euch jetzt.
Die Charaktere
Ich LIEBE Louisa. Sie ist mir von der ersten Seite an sympathisch gewesen. Sie liebt Bücher und diese Leidenschaft teilen wir definitiv. Sie glaubt an das gute im Menschen und auch wenn sie schwere Zeiten durchmachen muss und fast daran zerbricht, steht sie wieder auf und lebt. Ihre Stärke war einfach der Wahnsinn. Aber lernt sie selbst kennen. 😊
Damian fand ich ganz toll. Ja wirklich. So auf den ersten 20 bis 30 Seiten vielleicht. Danach wuchs der Hass. Ich wäre ihm am liebsten an die Gurgel gesprungen. Dieser Typ ist echt das letzte.
Ich LIEBE Louisa. Sie ist mir von der ersten Seite an sympathisch gewesen. Sie liebt Bücher und diese Leidenschaft teilen wir definitiv. Sie glaubt an das gute im Menschen und auch wenn sie schwere Zeiten durchmachen muss und fast daran zerbricht, steht sie wieder auf und lebt. Ihre Stärke war einfach der Wahnsinn. Aber lernt sie selbst kennen. 😊
Damian fand ich ganz toll. Ja wirklich. So auf den ersten 20 bis 30 Seiten vielleicht. Danach wuchs der Hass. Ich wäre ihm am liebsten an die Gurgel gesprungen. Dieser Typ ist echt das letzte.
Im Laufe der Geschichte lernt man noch weitere,
unterschiedliche Charaktere kennen. Zwei habe ich dabei besonders liebgewonnen.
Das eine ist eine Freundin, die erst noch keine ist und das andere ist jemand,
der Lou heilen lässt.
Allgemein fand ich die Charaktere realistisch
und authentisch.
Die Geschichte
In einem Satz: Sie hat mich vollkommen umgenietet.
Ich habe ja bereits oben schon geschrieben, dass ich wusste, was mich erwartet
und ich wusste es doch nicht. Klar, man hat eine ungefähre Vorstellung und die
ist schon echt schlimm. Aber dann in die Rolle der Lou zu schlüpfen und es
durch sie zu erleben, lässt einen sehr… -
ich finde nicht einmal eine passende Beschreibung. Kaputt? Ja, das ist
es wohl am ehesten. – kaputt zurück. Nachdem man mit Lou am Boden ist, und
glaubt mir, das ist man definitiv, beginnt man langsam zu heilen. Trotzdem habe
ich mich nach der Geschichte besser, aber immer noch etwas zerrissen gefühlt.
So wirklich kann man das, was die Geschichte in einem auslöst auch gar nicht in
Worte fassen. Es ist ein Fallen, ein sehr hartes Fallen und das Aufstehen ist
so unendlich schmerzhaft, dass man nicht weiß, ob man überhaupt wieder
hochkommt. Es ist ein langer Kampf, der sich am Ende auszahlt.
Der Schreibstil
Der Schreibstil war flüssig und absolut angenehm.
Ich habe super schnell in die Geschichte gefunden und mir genau vorstellen
können, wie die Leute und die Wohnung von Lou und Damian aussahen. Am besten
hat mir gefallen, wie gut Anika die Gefühle und Emotionen vermitteln konnte.
Man fühlt sich wirklich, als wäre man dabei.
Das Cover
Das Cover ist ziemlich schlicht gehalten und
tatsächlich hat mich genau das angesprochen. Ich finde es super wie es ist. Ich
glaube ein buntes Cover hätte auch nicht zu so einer Geschichte gepasst.
Jedenfalls für mich nicht.
Das Fazit
„Ich verliere mich nicht“ ist ein Buch, das einem
die Schattenseiten der Menschheit zeigt, wie wichtig es ist, zu kämpfen und wie
der Titel schon sagt, sich nicht zu verlieren. Für mich war das Buch durch und
durch rund. Ich habe gelacht und auch verdammt viel geweint. Das Buch ist auf
jeden Fall für alle, die von dem Thema Gewalt nicht getriggert werden, eine
~ klare Leseempfehlung! ~
Die Bewertung
Ich vergebe für „Ich verliere mich nicht“ absolut
verdiente 5 von 5 Sternen.
Kaufen könnt ihr es zum Beispiel bei
- Amazon
als Taschenbuch für 13,90 €
oder als eBook für 3,99 €.

