Donnerstag, 17. Oktober 2019

AI: Rel Nor Enol

#Autoreninterview 


Name: Rel Nor Enol, wobei Rel mein Vorname ist, und Nor Enol der Familienname. Ich sag das lieber vorweg, denn ich habe einen inneren Zwang, das durch unhöfliches Unterbrechen mitten in einem Satz zu korrigieren 

Wohnort: An der Grenze zwischen der Partyzone Met Ruhr und dem schönen, ruhigen Münsterland 

Lieblingsbuch: Eine gemeine Frage für einen Bookaholic. Ich liebe Bücher, und mich da für eines zu entscheiden fällt mir unglaublich schwer. Ich antworte mal mit „Alle“ 

Lieblingsfilm: Wechselt im Sekundentakt, jedenfalls gefühlt. Mal ist es „Und täglich grüßt das Murmeltier“, im nächsten Augenblick „Indiana Jones“ oder „Die Bourne-Verschwörung“, dann „Life of Brian“, „Krieg der Sterne“ und „Der Herr der Ringe“. Ich muss mich dabei unterhalten fühlen, und es darf nicht vor Fehlern unangenehm werden. Ich würde mich aber keinesfalls einen Cineasten nennen. Bewegte Bilder nehmen in meinem Leben einen viel zu geringen Stellenwert ein 

Lieblingsessen: Die Dinge, auf die ich gerade Hunger habe. In der Regel ist das Schokolade, aber das habt ihr ja nicht gemeint. Daher beschränke ich mich mal auf zwei Gerichte aus den beiden Enden Europas, nämlich die Paella (Valenciana) und Gjuvetsh (bulgarischer Eintopf), obwohl ich die italienische Küche genau so liebe und der deutschen Tradition des Grillens völlig verfallen bin. Ich müsste 450 kg wiegen, aber ich bin bemüht, es nicht zu überziehen 

Lieblingsfarbe: Tatsächlich grün. Das beruhigt mich irgendwie. Im Arbeitszimmer ist die Hintergrundbeleuchtung auch grün. Die Nachbarn haben schon gefragt, was ich züchte. Ohne Spaß 

Lieblingsgeruch: Ein Buch 

Lieblingsurlaubsort: Breit aufgefächert zwischen Spanien und Bulgarien. Aus Europa raus schaffe ich es bestimmt nicht mehr, es sei denn, mein Raumschiff kommt doch noch eines Tages und bringt mich fort. Aber die haben mich stumpf vergessen, schätze ich. In Rom war ich noch nicht, das würde ich noch gern besuchen; es besteht allerdings der begründete Verdacht, dass ich nur mit schwerem chirurgischem Gerät wieder von der Stadt getrennt werden kann. Besonders vom Forum Romanum 

Hobbys: Da Drurka mehr ist als nur eine Idee, müsste ich genau genommen unglaublich weit ausholen. Denn: In principo erst verbum (am Beginn war das Wort). Ein komisches Wort, verbunden mit einer Idee. LARP – also Live Action Role Play. Da sollte eine Welt geschaffen werden, die irgendwie anders war. Und auf der wollten wir uns bewegen. Als Krieger, Barden, Händler, was uns gerade in den Sinn kam. Daher wären meine Hobbys wohl das LARP an sich, der Schwertkampf, Musik – das mit den Barden war kein Spaß – und aufgrund der nicht völlig unbeabsichtigten Parallelen mit der irdischen Geschichte auch ein wenig das Reenactment des Mittelalters, so eine Art von Living History. Warum niemand deutsche Worte dafür benutzt, kann ich euch nicht sagen. Vielleicht klingt das besser, oder es wurde einfach stumpf übernommen. 

  • In welchem Genre finden wir dich? 

Mein Genre ist High Fantasy. Also alles, was das einst von Tolkien berührte Herz begehrt: Drachen, Schwerter, Ritter, Magie. Das ist zum Teil historisch korrekt – soweit das bei Fantasy möglich ist. In jedem Fall sind einige Dinge ernsthaft überprüft. Man soll ja eigentlich nur das schreiben, was man kennt. Bei Drurka gab es zuerst das Spiel und die handelnden Personen, dann erst die Bücher 

  • Wann kommt dein nächstes Buch heraus? Und wie wird der Titel lauten? 

Das nächste Buch wird im November erscheinen und den Titel „Die Diebin“ tragen. Und auch dort gibt es Dinge, die wir überprüft haben. Denn auf einer Welt, die vom Ewigen Licht der Götter beschienen wird, ist es halt schwierig im Dunkel der Nacht deine Raubzüge durchzuziehen und wieder zu verschwinden. Da sitzt du als Autor schon mal ratlos bis komplett entgleist sabbernd vor dem Bildschirm und fragst dich, wie du aus der Nummer wieder heraus kommen sollst. Doch es geht. Du musst dich einfach nur zurück begeben in eine Zeit, als die Bürgersteige noch nicht von der Straße abgesetzt und eben wie ein Spiegel waren. Da guckst du ganz woanders hin als suchend in die Luft, damit du nicht übelst auf die Nase fällst 

  • Welche Bücher liegen schon von dir vor? 

Bislang von mir erschienen sind die Bände „Wilfen“, „Königsmörder“ und „Dämmerwald“, alle über den A.P.P. Verlag oder den Buchhandel – oder das mächtige a – zu beziehen. Sie alle beschreiben die Welt Drurka, die im Jahr 28.117 vor heute an einem Wendepunkt steht. Neue Mächte formen sich, und ein Volk greift nach der Vorherrschaft 

  • Kann man signierte Bücher von dir käuflich erwerben? Und wenn ja, wo? 

Signierte Bücher gibt es nur über mich, meine Unterschrift hat noch niemand sonst geübt. Daher müssten sich Interessenten direkt an mich wenden – oder den A.P.P.-Shop, klar 

  • Wann und wie kommst du auf neue Buch Ideen? Gibt es da ein bestimmte Vorgehensweise/ Rituale oder fliegen dir Ideen einfach so zu? 

Das ist eine sehr schwierig zu beantwortende Frage. Denn es ist völlig unterschiedlich. Manchmal gibt es den groben Plot schon, weil es einfach Geschichte der Welt Drurka ist, und die ist teilweise schon fixiert. Ich muss also ein Ereignis nur ausformulieren. Klingt erst einmal simpel, ist jedoch, wie einen historischen Roman über die Erde zu schreiben. Du hast halt nichts weiter, als ein Datum und einen Eintrag in eine Chronik. Und diese Einträge sind charakterisiert durch emotionslose Sachlichkeit. So wie „Schlacht um Perrit“. Ende. Der Chronist versucht, das nicht zu werten, der Autor dagegen bezieht klar Position. Oder versucht es zu vermeiden. Es kann auch sein, dass ich einen Mann auf einem Bahnhof stehen sehe, und der rutscht dann in eine Geschichte, die ohne diese Begegnung völlig anders verlaufen wäre. Und manchmal, ja ich bekenne mich dazu, fliegt mir eine Idee auch einfach zu. Ich habe diesen Moment zwischen wach im Bett und dem angestrebten Ereignis des Einschlafens. Manchmal eine ganze Weile, und da ploppt plötzlich eine Idee auf. Ein Satz, ein Bild, was auch immer. Das muss augenblicklich fixiert werden. Der dem folgende Gedanke, dass die Idee so gut ist, dass ich sie nicht vergessen kann, kommt vom Anti-Autor, so einer Art Überteufel. Klappt nie. Alles ist weg, nur die Erinnerung, dass da irgendwas war. Was Tolles, Gutes. Daher liegen ein Block und ein Stift neben meinem Bett 

  • Hörst du Musik beim Schreiben? Inspiriert dich die Musik zum Schreiben? 

Musik inspiriert mich auf jeden Fall. Ich höre aber nicht immer Musik, denn die kann auch ablenken, und dann komme ich aus dem Flow, und schließlich hänge ich in der Musik fest 

  • Wie lange brauchst du für ein Buch? Vom ersten Wort bis zum Erscheinen? 

Dafür gibt es leider gar keinen Wert. Die Bücher, die erscheinen, sind alle schon eine Weile fertig. Theoretisch würde es wohl, mit Lektorat, Korrektur und Coverdesign, vom ersten Wort bis zur Veröffentlichung etwa ein Jahr dauern. Wenn ich es schaffe, das Buch runter zu schreiben. Die Welt will das jedoch nicht immer so, und dann lenken mich Arbeit – ja, ich habe einen Brotjob – oder Familie oder was auch immer total ab vom eigentlichen Ziel, so dass es nichts wird mit dem schnell runter geschriebenen Buch. Ich kann die etwa eine Million Zeichen innerhalb von sechs Monaten so sinnvoll aneinander hängen, dass ein Manuskript fertig wird. Doch das klappt nur in den seltensten Fällen. Oft liegen Jahre zwischen der ersten Idee und dem ersten Satz. Das hängt natürlich manchmal auch damit zusammen, dass ein Buch noch gar nicht an der Reihe ist, geschrieben zu werden. Ich stelle die Welt ja vor, und dabei bin ich, zumindest in diesem Stadium noch, um die Chronologie bemüht. Das wird sich sicherlich ändern, doch momentan versuche ich noch, dem Buch Raum und Zeit zu schenken, das eher erscheinen soll 

  • Wolltest du als Kind schon Autor/In werden oder was war damals deine Berufswahl? 

Meine erste Berufswahl war Farmer. Ich weiß heute nicht mehr, wie ich auf das schmale Brett gekommen bin. Ich muss mir das total romantisch und schön vorgestellt haben. Danach kam der Raumoffizier, direkt gefolgt vom Schriftsteller und Archäologen, weil die Vergangenheit mich immer unglaublich fasziniert hat. Nach der Abschlussprüfung habe ich es dann geschafft, beides zu kombinieren, irgendwie. Und das Unglück nahm seinen Lauf. 

  • Wenn du die Möglichkeit hättest eins deiner Bücher zu verfilmen, welche Schauspieler kämen dafür in Frage, und wieso? Welches Buch möchtest du gerne von dir im Kino sehen? 

Ich muss zugeben, dass ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht habe. Kino ist unendlich weit entfernt, wenn du gerade mal drei Bücher am Markt hast. Ich finde meine Charaktere nicht in Filmen oder im Internet, sondern sie sind irgendwo um mich herum. Sie begegnen mir, solche Leute sehe ich. Das hat nichts mit einem Film zu tun. Das ist nur Buch, nur meine Fantasie an das Publikum weitergereicht. Mich hat mal Thandie Newton inspiriert. Doch sie ist irgendwie übernommen worden von einem Mädchen aus meinem Bekanntenkreis. 

Wen ich allerdings wirklich fragen würde wäre Laura Maire. Das ist eine wirklich tolle Frau, als Mensch unglaublich authentisch, eine gute Schauspielerin und eine der besten Stimmen in Deutschland 

  • Würdest du dich selbst in deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten verlieben oder spricht dich dieser Typ Mann/Frau nicht an? 

Einige Charaktere sprechen mich natürlich sehr an. Der Vorteil, wenn du Autor bist, ist es ja auch, dass du die Protagonisten so feilen kannst, wie du sie haben möchtest. Das muss niemand anderen gefallen, das ist die Gefahr dabei, doch einige meiner Akteure wären sicherlich mein Typ 

  • Liest du selbst dein Genre oder lieber andere Bücher? 

Eigentlich lese ich sehr viele Genres, bevorzugt natürlich Fantasy und Science Fiction. Das ist mein Milieu, daher komme ich, und da will ich auch sein. Doch muss ich zugeben, dass sehr viele völlig andere Dinge Inspiration und Entspannung für mich darstellen. Es muss nur gut geschrieben sein. Das fängt bei Jerry Cotton an und endet bei Eco oder einem fachlichen Aufsatz über das Frühmittelalter in Europa 

  • Wie kommst du zum Schreiben? Plottest du erst oder schreibst du einfach drauf los? 

Sowohl als auch. Ich schreibe lieber drauf los, habe jedoch auch schon Stories verfasst, die zuvor komplett fertig waren und nur „runtergeschrieben“ werden mussten. Ich muss jedoch zugeben, dass ein Exposee mich etwas einengt. Ich habe auch schon komplette Ideen einfach in eine Schublade gelegt, weil ich es langweilig fand, das weiter zu schreiben. War ja schon alles klar. 

Bei meiner Fantasy Saga kommt hinzu, dass es meistens zuvor klar ist, was geschehen wird. Oder kann und muss, damit die Geschichte der Welt, die ja in groben Zügen steht, ihren Lauf nehmen kann. Das lässt sich nicht mehr beeinflussen. Obwohl es manchmal für die Dramaturgie besser wäre, einen völlig neuen Weg zu gehen. Jedenfalls aus meiner Sicht, aber ich bin auch jemand, der sich gern von der Story überraschen lässt. Es gibt Passagen, die schreibt das Buch selbst, da habe ich keinen Einfluss drauf. 

Ja, das ist etwas verwirrend, auch für mich, aber ich vermag es nicht anders zu formulieren, ohne dass es sich völlig schizophren anhört. Das ist halt der Weg, den das Buch bei seiner Entstehung nimmt. Der ist nie gleich; ich habe kein Patentrezept fürs Schreiben, sonst würden sehr viele Menschen von sehr weit her kommen, nur um mit der Stirn den Boden zu berühren, über den ich gegangen bin, damit meine Weisheit auf sie übergehen kann. Aber das würden sie wohl auch erst dann machen, wenn ich etwas bekannter wäre 

  • Hast du eine/n Lieblingsautor/In? Wenn ja welche/R? 

Einen wirklichen und einzigen Favoriten habe ich nicht. Dafür liebe ich Literatur viel zu sehr. Ich darf durch den besonderen Umstand, dass ich mit Büchern zu tun habe – genau wie ihr – ständig neue Leute kennenlernen. Immer wieder sind großartige Autoren dabei, faszinierende Menschen, sodass ich mich wirklich nicht festlegen will und kann 

  • Würdest du gerne mit deinem/R Protagonisten/In die Rolle tauschen? 

Oh, nee! Wirklich nicht. Ich schreibe meinen Chars schon immer mal wieder echte Probleme an den Hals. Die müssen manchmal durch Dinge, die ich mir gern ersparen würde. Ich hoffe auch, dass Protagonisten niemals aus Büchern springen werden. Sonst habe ich ein echtes Problem 

  • Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet? Oder schreibst du gar nicht am Schreibtisch sondern im Bett, im Garten, usw. ? 

Gemütlich … nein, nicht wirklich. Klar, ich habe den Stuhl zusätzlich gepolstert, damit ich bequem sitze. Ich verbringe schon einige Stunden hier am Rechner. Irgendwie ist das ja doch Arbeit, wenn auch eine sehr privilegierte. Daher ist es nicht gemütlich. Ein sehr alter Schreibtisch in einer kleinen Kammer, die ich Büro getauft habe. Ich schreibe an warmen, sonnigen Tagen jedoch oft im Garten unter dem Wein, und im Urlaub an inspirierenden Orten. Ich benötige nur ein Notebook. Im Prinzip reicht mir das völlig 

  • Was möchtest du unseren Lesern noch sagen? 

Bei euren Lesern möchte ich mich einfach nur bedanken, dass sie mir erlauben, Schriftsteller zu sein. Wir Autoren schreiben ja auch deshalb, damit unsere Ideen gelesen werden. Wenn das passiert, ist es einfach großartig für uns. Die Uridee hinter unserem schreiben ist ja nicht, ein Buch im eigenen Regal stehen zu haben, auf das man seine Besucher aufmerksam machen kann. Es ist vielmehr der Wunsch, die eigenen Gedanken vermitteln zu können, sie möglichst vielen Menschen zugänglich machen zu dürfen. 

Ich möchte alle Leser auffordern, so viel wie möglich zu lesen. Alle Autoren, alle Genres. Das ist einfach toll; man kann abtauchen in fremde Welten, an unbekannte Orte reisen, und muss die Komfortzone der Kuscheldecke doch nicht verlassen. Buchmenschen sind, das erlebe ich jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse, eine große Familie aus vielen tollen Charakteren. Ich bin dankbar, dass ich dazu gehören darf. 

Keep on reading! 

Dieses Interview wurde mit vorheriger Absprache und mit dem Einverständnis der Autorin/des Autors veröffentlicht.

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Christin Thomas - Die Last der Krone (J)

Rezension von Jenny zu "Die Last der Krone" von Christin Thomas

Klappentext

Ihnen sind Lügen wichtiger als Wahrheiten.
Glanz statt Staub und Macht anstelle von Liebe.

Der siebzehnjährige Etienne ist Thronerbe von Fuchsfels, dem größten Königreich des Nordens. Seit er denken kann, wird er auf Wortgefechte und Feldzüge vorbereitet, aber nicht auf die Schlacht, die er mit sich selbst führt. Der junge Prinz hegt Gefühle für den Bediensteten Noel, die seiner königlichen Pflicht, einen Erben zu zeugen, im Weg stehen. Deshalb fordert sein Vater, dass Etienne der Liebe entsagt.
Aber wie verschließt man sein Herz, wenn man es längst verschenkt hat?

Meinung

Puh. Es ist so verda...t schwer in Worte zufassen wie dieses Buch ist. Das muss man selber erleben. Ich hab ohne Mist bei dem kompletten Buch nicht nur mit den Tränen gekämpft, sondern richtig vergossen. Ich wollte Etienne so dringend in den Arm nehmen und sagen, dass alles gut werden wird. Etienne ist wirklich ein richtig außergewöhnlicher Protagonist und vor allem so liebenswürdig. 
Der Schreibstil von Christin Thomas ist so einnehmend, dass ich das Buch mit kleinen Pausen nach jedem Kapitel an einem Tag gelesen habe. Ich musst so oft Pause machen, weil ich oft einfach zu traurig war und die Tränen wegblinzeln musste. Es ist richtig emotional geschrieben, das tatsächlich kein Auge trocken bleibt. 
Der Handlung kann man leicht folgen. Auch wenn es schwer ist ;) 
Für die Sensiblen unter uns, nehmt Taschentücher. Ernsthaft. Ich kann diesen Buch mehr als nur empfehlen. Ich liebe es!

5 von 5 Sterne

Erschienen im Zeilengold Verlag
eBook Preis 
Buch Preis 12,99 Euro

Samstag, 12. Oktober 2019

Bis es Sterne regnet - Ava Blum (S)


Rezension von Susann zu Bis es Sterne regnet von Ava Blum

Erscheinungstermin: 01.10.2019
Seitenanzahl: 316
Erschienen bei Piper

Der Klappentext

„Irgendwann als gefeierter Balletttänzer auf der Bühne zu stehen, ist Juris größter Traum. Doch der Wunsch, seiner Mutter, der russischen Primaballerina, nachzueifern, zerbricht jäh, als die ihrem schweren Krebsleiden erliegt. Nur widerstrebend erfüllt Juri ihren letzten Willen und zieht nach New York, um dort bei seinem Vater zu leben. Nicht nur, dass Juri sich mit dessen Vorurteilen herumschlagen muss, was seine Ausbildung zum Bühnentänzer angeht, zu allem Überfluss wird sein Dozent auch noch zudringlich. Um ihm sich vom Leib zu halten, bittet er seine Tanzpartnerin Mae, seine Freundin zu spielen ...“


Quelle: Piper


Meine Meinung
Ich war sehr gespannt, wie die neue Sports-Romance Serie Read! Sport! Love! von Piper Gefühlvoll sein wird. Weil ich von Ava Blum bisher auch nur gutes gehört habe, habe ich zu ihrem Buch „Bis es Sterne regnet“ gegriffen. Wie ich es fand, erfahrt ihr jetzt


Die Charaktere
Das erste, was mir an Mae positiv aufgefallen ist, ist, dass sie bodenständig und überhaupt nicht abgehoben ist. Sie bildet sich auf ihr Talent nichts ein und verlässt sich nicht darauf, die beste zu sein. Stattdessen trainiert sich ihr ganzes Leben lang hart für ihren Traum. Außerdem ist sie Bonnie eine gute Freundin und unterstützt sie bei allem.
Mit Juri war es etwas schwieriger für mich. In den ersten Kapiteln war er mir etwas zu weich. Das ändert sich aber schnell. Trotzdem bin ich lange nicht wirklich mit ihm warm geworden. Erst ab ca. der Hälfte des Buches, konnte ich Maes Begeisterung langsam nachempfinden.




Die Geschichte
Die Geschichte fand ich sehr interessant. Es wird unter anderem Verlust, Leistungsdruck und Sexuelle Belästigung thematisiert. Ich fand es toll, dass man so auch die Schattenseiten des Balletts zu sehen bekommt. Schließlich denkt keiner, der ein Ballett besucht, daran, wie es den Tänzern in ihrer Ausbildung wohl ergangen ist. Was ich allerdings bemängeln muss ist, dass mir die Geschichte teilweise zu schnell ablief. So konnte ich z. B. Juris Entscheidung am Ende nur schwer nachvollziehen und so wurde es für mich auch etwas unrealistisch, wie schnell der Bad Boy Interesse an Mae gewinnen konnte, obwohl er versucht, sich von der Welt und Gefühlen abzuschotten.


Der Schreibstil
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Es wurde bildhaft beschrieben, aber man hatte noch genug Raum um der Vorstellung freien Lauf zu lassen. Der Schreibstil konnte auch die Gefühle gut transportieren, auch wenn sie durch die, für mich zu kurz gehaltenen, Geschichte etwas gedämpft wurden.


Das Cover
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Außerdem finde ich, dass das Cover super zu den anderen Büchern der Read! Sport! Love!-Serie passt und dass sie deshalb ein Wiedererkennungsmerkmal haben.



Mein Fazit
„Bis es Sterne regnet“ ist für mich ein schönes Buch für Zwischendurch gewesen. Leider ging es mir doch an vielen Stellen einfach zu schnell, weshalb es mir schwergefallen ist, eine richtig feste Bindung mit den Protagonisten einzugehen. Trotzdem bin ich froh, dass Buch gelesen zuhaben und in die Welt des Balletts mitsamt der Schattenseiten, abtauchen zu können.


Meine Bewertung
Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir.


Kaufen könnt ihr es zum Beispiel bei

- Amazon
- Thalia
- direkt beim Verlag

als Taschenbuch für 15,99 €
oder als eBook für 4,99 €.

#bisessterneregnet #avablum #netzwerkagentubookmark

Donnerstag, 10. Oktober 2019

AI: Andie Krown

#Autoreninterview

Name: Andie Krown 
Wohnort: Österreich 
Lieblingsbücher: 

Der Medicus (Noah Gordon)
Das Lächeln der Fortuna (Rebecca Gablé)
Der Rabe und die Göttin (Martha Sophie Marcus)
Die Edelstein-Reihe (Kerstin Gier)
The Curse- Reihe (Emily Bold)
Die Tochter des letzten Königs (Sabrina Qunaj)
Black Panther Operations – Sky (Jessica Westin)
Aus dem Dunkel (Marliss Melton)
Lieblingsfilm / -serie: Outlander, The last Kingdom, Kein Ort ohne dich 
Lieblingsfarbe: blau und rot 
Lieblingsgeruch: Zitrone 
Hobbys: lesen, schreiben, träumen und Sport (die Reihenfolge wechselt ständig) 


  • In welchen Genre finden wir dich? 

romantic Fantasy 

  • Wann kommt dein nächstes Buch heraus? Und wie wird der Titel lauten? 

„Das Licht der Vergangenheit“im Juni bei dp-digital publishers. 

  • Welche Bücher liegen schon von dir vor? 

„Das Licht der Ewigkeit“ – Cedric und Anne Teil 1 

„Das Licht der Seele“ – Cedric und Anne Teil 2 ... beide beim Verlag: dp- digital publishers 

  • Wann und wie kommst du auf neue Buch Ideen? Gibt es da ein bestimmte Vorgehensweise/ Rituale oder fliegen dir Ideen einfach so zu? 

Wenn die Muse dich küssen will, dann findet sie dich, egal wo du gerade bist oder was du tust. Es gibt so viele inspirierende Dinge. Der herzzerreißende Text eines eigentlich harten Rockers, der eine sehnsuchtsvolle Ballade singt oder ein faszinierender Charakter, den ich irgendwo aufschnappe. Manchmal habe ich auch eine einzige Szene im Kopf (sie fliegt mir einfach zu) und um die schreibe ich dann eine ganze Geschichte. 

  • Hörst du Musik beim Schreiben? Inspiriert dich die Musik zum Schreiben? 

Beim Schreiben muss es still sein. Wenn ich allerdings gedanklich an neuen Szenen oder dem weiteren Weg der Geschichte arbeite, dann höre ich gerne keltische Entspannungsmusik. Dabei kann ich so herrlich wegträumen. 

  • Wolltest du als Kind schon Autor/In werden oder was war damals deine Berufswahl? 

Ich wollte schon immer Ärztin werden. Bereits als Kind habe ich „Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft“ geschaut. Den Wunsch habe ich während meiner Kindheit und der Zeit als Jugendliche nie aufgegeben, habe aber immer mal wieder einen kurzen Abstecher in die Tiermedizin gemacht. Als ich mit siebzehn „Der Medicus“ gelesen habe, war der Wunsch der Humanmedizin dann jedoch besiegelt. 

  • Wenn du die Möglichkeit hättest eins deiner Bücher zu verfilmen, welche Schauspieler kämen da für in Frage und wieso? Welches Buch möchtest du gerne von dir im Kino sehen? 

Oh das ist einfach: Charlie Hunnam (Jax von Sons of Anarchy) ist einfach Kieran. Als ich an dem Buch schrieb, schaute mein Mann gerade die Serie. Eines Abends kam ich ins Zimmer und sah Charlie Hunnam. Ich dachte nur: „Hallo Kieran.“ 

Als Melanya/Melanie würde ich Emma Stone bezaubernd finden. 

Wenn Teil 3 verfilmt wird, müssten natürlich auch Teil 1 und 2 auf den Screen gebracht werden, man kann schließlich nicht mit 3 beginnen. Also bräuchten wir einen Cedric. Ian Somerhalder würde doch gut passen oder noch besser: Superman himself Henry Cavill. 

Für die Rolle der Anne wäre Amanda Seyfried toll. 

  • Würdest du dich selbst in deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten verlieben oder spricht dich dieser Typ Mann/Frau nicht an? 

Oje ich fürchte das ist mir schon passiert. Ich habe eine Schwäche für tragische Helden. Starke Alphamännchen, die Dämonen in sich trägen, und die sie quälen. Es gibt mehr als nur schwarz und weiß und genau diese vielen Grauschattierungen eines Charakters machen ihn für mich interessant. 

Ein strahlender Held, mit weißer Rüstung und Liebling aller Schwiegermütter? Nein danke. Ein Protagonist der mich reizt darf Ecken und Kanten haben. Er trägt dunkle Seiten in sich mit denen er nicht wirklich gut zurechtkommt. Er muss leiden, mit seinem Schicksal kämpfen und sich immer wieder aufrappeln. Habe ich schon erwähnt, dass ich eine Schwäche für tragische Helden habe? 

Es kann zwar eine Weile dauern, doch irgendwann kommen dann alle Protagonisten drauf, dass nur ihre Liebste das gefährliche Feuer in ihnen besänftigen kann. 

  • Liest du selbst dein Genre oder lieber andere Bücher? 

Ich lese sehr gerne historische Romane. Ich war bereits mehrmals ein Ritter, die erste weibliche Waffenschmiedin, ein Wikinger auf Raubzug, eine verruchte Gräfin, eine kriegerische Prinzessin, eine Heilkundige und vieles vieles mehr. 

Auch bin ich eine begeisterte romantic Suspense - Leserin. Ich war Navy Seal in Afghanistan und ein undercover Cop in einem kolumbianischen Drogenkartell. Ich war Bodyguard, Profiler und auch ein begabter Kunstdieb. 

Weiters lese ich sehr gerne Fantasy und habe dabei lang zurückliegende Familienflüche gebrochen und bin sogar bereits mehrmals durch die Zeit gereist. Ich war ein Dämon, ein Engel, natürlich ein Vampir und auch eine furchtlose Vampirjägerin. 

  • Wie kommst du zum Schreiben? Plottest du erst oder schreibst du einfach drauf los? 

Ich habe die ungefähre Handlung im Kopf wie einen roten Faden und schreibe dann eigentlich drauf los. Dabei muss ich in der richtigen Stimmung sein. 

Oft bastle ich mir dafür mit meinen bescheidenen Fähigkeiten über Garage Band ein Video mit Protagonisten, so wie ich sie mir vorstelle und einem passenden Lied. Dies sehe ich mir dann vor der Schreibsession an, um mich in die richtige Stimmung zu versetzen. 

  • Hast du eine/n Lieblingsautor/In? Wenn ja welche/R? 

Ich bin ein großer Fan von Rebecca Gablé, Maya Banks, Emily Bold und von so vielen mehr. 

  • Würdest du gerne mit deinem/R Protagonisten/In die Rolle tauschen? 

Mit Scott, den ihr aber noch nicht kennt. Es ist meine erste nicht-Fantasy Geschichte. Er ist Motorradrennfahrer. Das stelle ich mir ziemlich cool vor. 

  • Wie gemütlich ist dein Schreibtisch eingerichtet? Oder schreibst du gar nicht am Schreibtisch sondern im Bett, im Garten, usw. ? 

Ich schreibe an meinem Schreibtisch. Ich mag es aufgeräumt. Mein Tisch ist weiß, Computer und Tastatur ebenso. Rechts von mir steht ein großes Wasserglas und links von mir eine Duftkerze, die nach Zitrone riecht. 

  • Was möchtest du unseren Lesern noch sagen? 

„Lesen ist Kino im Kopf“. Zugegeben, ein ziemlich abgedroschener Spruch von Michael Ende und doch ist er so wahr. 

In Büchern können wir alle Emotionen erleben. Wir fühlen Zorn, Angst, Hass und Hoffnungslosigkeit genauso wie Glück, Erregung, Leidenschaft und Liebe. Wir können das Prickeln auf der Haut spüren, wenn Magie in der Luft liegt und die Vibration wenn Thor seinen Hammer schwingt. Wir können auf Drachen fliegen und die Hitze des Höllenfeuers spüren. Wir können Eislandschaften durchqueren und lange zurückliegende Königreiche ergründen. Wir treffen auf charismatische, längst verstorbene Könige und sind dabei, wenn sie ihre Armee gegen den Feind führen. Wir spüren den Schlag aufeinandertreffender Klingen und die donnernden Hufe der Pferde hören wir nicht nur sondern spüren auch das Vibrieren der Erde darunter. 

Ach ich liebe einfach die Welt der Gefühle. In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern wundervolle Lesestunden voller schmachtender Romantik, fesselnder Spannung und mitreißendem Abenteuer. 

Dieses Interview wurde mit vorheriger Absprache und mit dem Einverständnis der Autorin/des Autors veröffentlicht.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Amy Erin Thyndal - Uprising (Die Legende der Assassinen 1) (S)


Rezension von Susann zu Uprising (Die Legende der Assassinen 1) von Amy Erin Thyndal

Erscheinungstermin: 29.08.2019
Seitenanzahl: 212
Erschienen bei Dark Diamonds


Der Klappentext

„**Wenn dein Beschützer zu deinem größten Feind wird**

Esmes Highlight des Tages ist es, jeden Morgen am Eingang des Empire State Building dem Security-Guard mit den Grübchen und den stechend silbernen Augen zu begegnen. Doch Atair ist kein gewöhnlicher Mensch. Von der Regierung geschaffen, gehört er zu einer Gruppe einzigartiger Soldaten, die nur einen einzigen Zweck erfüllen: leben, um zu dienen. Aber sie haben lange genug der Obrigkeit gehorcht! Die Soldaten beginnen eine Rebellion und Esme wird während des Gefechts ausgerechnet von Atair gefangen genommen. Der Mann, von dem sie eigentlich dachte, er würde auch etwas Besonderes in ihr sehen…“


Quelle: https://www.carlsen.de/epub/uprising-die-legende-der-assassinen-1/111286


~ Enthält eventuell Spoiler! ~


Meine Meinung
Ich bin mehr zufällig über das neue Buch von Amy Thyndal gestolpert und fand den Klappentext direkt ansprechend. Schon öfter habe ich bei Facebook, Instagram und co. gesehen, wie die Leute von ihren Büchern schwärmen. Nun wollte ich mich selbst überzeugen und wie ich Uprising fand, erfahrt ihr jetzt.


Die Charaktere
Durch den Klappentext wusste ich, dass die Protagonistin Esme sein wird. Deshalb war ich auch überrascht, dass man am Anfang eine ganz andere Person kennenlernt. In diesem Band spielt sie eine kleine, nur kurze Rolle. Allerdings wird einem schnell klar, dass ihr Handeln die Geschichte noch erheblich beeinflussen wird. (Zumindest hoffe ich das. :D)
Esme mochte ich sofort. Sie ist so lebensfroh und betrachtet New York mit ganz anderen Augen als die restlichen Bewohner dieser Stadt. Im Buch selbst steht, dass man für diese Hektik geboren sein muss. Das ist Emse auf jeden Fall. Trotzdem gehört sie zu den Menschen, denen das Herz aufgeht, wenn sie den Anblick der wechselnden Farben beim Sonnenaufgang betrachten. Nachdem ihr Leben komplett aus den Angeln gerissen wird, merkt man deutlich, wie sie sich verändert, an den Herausforderungen wächst und stärker wird. Dabei blieben ihre Handlungen und Emotionen immer realistisch. Genau das machte sie mir unheimlich sympathisch.
Bei Atair hatte ich ein Wechselbad der Gefühle. Schon zu Beginn merkt man, dass da dieses Knistern zwischen ihm und Esme ist. Wenn man dann aber weiter liest und erfährt, welche Rolle Atair spielt, geht es einem wie Esme. Man weiß nicht wirklich, wer er nun ist. Ist er gefährlich? Wird er ihr etwas tun während der Gefangenschaft? Wie ehrlich ist er? Auch wenn da diese Zweifel sind, wird das Knistern immer intensiver. Ich konnte es förmlich greifen. Dadurch wurde Atair auch für mich immer interessanter. Es ging gar nicht anders. Man möchte diesen Typen einfach ergründen. Aber am besten ihr lernt ihn selbst kennen. ;)




Die Geschichte
Die Geschichte empfand ich als sehr erfrischend. Tatsächlich war die Idee hinter der Geschichte komplett neu für mich. Man hat hier definitiv kein 08/15 „Bad Boy in einer Gang trifft unschuldiges Mädchen“-Klischee. Schon das hat die Geschichte für mich sehr interessant gemacht.
Super fand ich auch, dass man nicht sofort in die eigentliche Geschichte springt, sondern dass man erst einmal in die Zukunft schaut und bemerkt, dass Esmes Geschichte sogar noch lange nach dem Beginn der Rebellion unter den Menschen verbreitet ist. Das sorgte bei mir für zusätzliche Spannung direkt am Anfang. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit dieser Esme wohl auf sich hat.


Der Schreibstil
Der Schreibstil war flüssig und sehr angenehm. Ich bin quasi in die Geschichte „gesaugt“ wurden und habe das Buch deshalb in einem Rutsch durchgelesen. Die Spannung war wirklich perfekt platziert. Es kam dadurch nie Langeweile auf und man wollte unbedingt am Geschehen dranbleiben. Die Beschreibung der Umgebung fand ich auch immer passend. Amy beschreibt zwar genau, was Esme sieht und fühlt, lässt aber dem Leser noch genug Spielraum für die eigene Fantasie. Außerdem erlebt man die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Wer mich kennt, weiß, dass das meine Lieblingserzählperspektive ist. Das Ganze wurde von der Entwicklung zwischen Esme und Atair abgerundet.


Das Cover
Wie oben schon geschrieben, bin ich zufällig über das Buch gestolpert. Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich mag den Farbverlauf sehr. Außerdem wirkt das Cover durch das blau kalt, ganz so wie ausgestorbene Straßen und das rot wirkt auf mich so, als würde es für die Bedrohung durch die Rebellion stehen. Die Frau in der Mitte schafft zudem eine Verbindung zu der Geschichte.
Alles in allem finde ich das Cover absolut gelungen.

Mein Fazit
Uprising ist ein gelungener Auftakt einer Geschichte, bei der uns wohl noch sehr viel erwarten wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht. :)
Ihr merkt schon, das Buch konnte mich in ganzer Linie überzeugen und deshalb lege ich es euch wärmstens ans Herz. Lest dieses Buch. Ihr kommt auf jeden Fall auf eure Kosten.


Meine Bewertung
Ich vergebe für Uprising 5 von 5 Sternen. Gern würde ich mehr geben, aber 5 sind nun mal das Limit. :D

Uprising ist damit eins der wenigen Jahreshighlights für 2019.
(Mein drittes, um genau zu sein. :D) 


~ Klare Leseempfehlung! ~



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