#Autoreninterview
Name: Aaliyah Abendroth
Wohnort:
Berlin
Lieblingsbuch: Ich habe nicht ein einziges, sondern total
viele. Das letzte, das ich gelesen habe und zur „Lieblingsbuchliste“
dazugekommen ist, war „Küss den Champion“ von Anni
Ninn.
Lieblingsfilm: „Music and lyrics“, bzw. auf Deutsch:
„Mitten ins Herz – Ein Song für dich“, soooooo lustig und
soooooo romantisch!!!
Lieblingsessen: Ich esse fast alles, mag
aber einfache Hausmannskost am liebsten: Eier mit Senfsoße, Spinat
und Spiegelei, Königsberger Klopse …
Lieblingsfarbe: gelb und
orange (bzw. ganz allgemein sommerliche Farben)
Lieblingsgeruch:
der von Rosen- und Gerbera-Blüten
Lieblingsurlaubsort: Schwer zu
sagen, da gibt’s auch sooooo viele, aber am beeindruckendsten für
mich waren Chile und Argentinien.
Hobbys: Schreiben/Texten (neben
Romanen schreibe ich auch Songtexte), Reisen, Sprachen lernen &
andere Kulturen entdecken, Gitarre spielen
Wie lange
brauchst Du für ein Buch? Vom ersten Wort bis zum Erscheinen? Das
kann ich gar nicht genau sagen, weil die Bücher, die ich bisher
veröffentlicht habe, alle schon vor vielen Jahren entstanden sind,
dann eine Weile nicht mehr angerührt und erst sehr viel später noch
einmal komplett überarbeitet wurden, um sie veröffentlichen zu
können. Aber ich denke, in Zukunft wird das so in etwa ein Jahr
dauern. Ich bin ja leider keine Vollzeit-Autorin – ganz im
Gegenteil: Neben Familie und Vollzeit-Job bleibt zum Schreiben nur
sehr wenig Zeit.
In welchem Genre finden wir
Dich?
Bisher nur in „Romance“, und ich
denke, das wird auch noch eine Weile so bleiben, weil es das Genre
ist, das ich selbst auch am liebsten lese.
Wann kommt Dein
nächstes Buch heraus? Und wie wird der Titel lauten?
Der Titel steht tatsächlich schon
fest: „Ein Boygroupstar für gewisse Stunden“ – das ist Teil 3
der Dream-Catchers-Reihe. Ich hoffe, dass ich es schaffe, das Buch
noch dieses Jahr, vielleicht kurz vor Weihnachten, zu
veröffentlichen, aber da ich im Sommer zum zweiten Mal Mama werde,
steht das genaue Release-Datum noch in den Sternen, weil die Familie
dann erst mal oberste Prio hat.
Welche Bücher liegen schon
von Dir vor? Die man Wo? Kaufen kann?
Bisher wurden Teil 1 und 2 der
Dream-Catchers-Reihe veröffentlicht:
1. Ein Boygroupstar als Banknachbar –
erhältlich als E-Book
oder Taschenbuch.
2. Ein Boygroupstar zum Verlieben –
ebenfalls erhältlich als E-Book
oder Taschenbuch
Wie gemütlich ist dein Schreibtisch
eingerichtet?
Überhaupt nicht, weil ich nur ganz
selten am Schreibtisch sitze. Wenn ich schreibe, dann meist auf
meinem Laptop auf dem Sofa oder im Bett liegend. Das wiederum ist
sehr gemütlich – mit zwei Kissen für den Nacken und einer
schönen, kuscheligen Decke. :-)
Kann man signierte Bücher von
Dir käuflich erwerben? Und wenn ja, wo?
Natürlich verschicke ich auch
signierte Exemplare. Jeder, der eins haben möchte, kann mich einfach
über das Kontaktformular meiner Webseite
(http://aaliyah-abendroth.com/kontakt.html)
oder via Facebook (https://www.facebook.com/aaliyah.abendroth)
kontaktieren.
Wolltest du als Kind schon Autor/in werden
oder was war damals deine Berufswahl?Ich glaube, als ich noch
ganz klein war, wollte ich Lehrerin werden. Mein erstes selbst
„gebasteltes“ Buch war somit auch ein Lehrwerk – mit dem habe
ich dann meine Puppen und Kuscheltiere unterrichtet. Ich habe aber
auch damals schon kurze Geschichten geschrieben, Comics gezeichnet
und Zeitschriften gebastelt, die ich dann an meinen Bruder „verkauft“
habe. Als ich älter wurde und mich mehr und mehr für Fremdsprachen
begeistert habe, habe ich angefangen, Sprachführer zu entwerfen –
da reifte dann tatsächlich der Wunsch heran, Autorin zu werden, wenn
auch erst mal „nur“ Lehrwerkautorin. Diesen Wunsch hatte ich auch
während des Studiums noch (ich habe Sprachen studiert), musste dann
aber feststellen, dass es „Lehrwerkautorin“ als festen Beruf in
der Realität nicht gibt. Gleichzeitig habe ich angefangen, meine
ersten längeren Liebesgeschichten in Romanlänge zu schreiben, weil
das eine wunderbare Abwechslung zum fachlichen Uni-Alltag war und ich
selbst schon immer gerne Liebesromane gelesen habe. Diese Geschichten
sind dann allerdings erst mal ein paar Jahre in der
Schreibtischschublade geblieben – nur meine engsten Freunde kannten
sie. Als mir dann vor ein paar Jahren ein Freund von der Möglichkeit
des Selfpublishings erzählte, wurde ich neugierig – und nahm mir
vor, meine Geschichten noch einmal so zu überarbeiten, dass sie
„veröffentlichungsreif“ werden. Das habe ich dann gemacht –
und so ist letztendlich die Dream-Catchers-Reihe entstanden.
Wenn du die Möglichkeit
hättest, eins deiner Bücher zu verfilmen, welche Schauspieler kämen
dafür infrage und wieso? Welches Buch möchtest du gerne von Dir im
Kino sehen?Uh, spannende Frage! Also sowohl „Ein
Boygroupstar als Banknachbar“ als auch „Ein Boygroupstar zum
Verlieben“ ließen sich bestimmt super verfilmen, und wenn ich die
Dream Catchers besetzen dürfte, dann – haaaaach, das ist echt
nicht so einfach, aber ich versuch’s mal:
NICK: Zac Efron, ganz eindeutig.
:-)
MIKE: Mitch Hewer, aber als er noch die blond gefärbten Haare
hatte.
ALEX: Paddy Mitchell, auch wenn der kein Schauspieler ist,
sondern Model.
ETHAN: Das ist echt schwer – vielleicht Lucas
Leppert zu der Zeit, als er Dreads hatte.
LEO: Das ist wiederum
leicht - Xabiani Ponce de León. :-)
Und für die weiblichen
Hauptcharaktere:
STEFFI: Kate Hudson mit Locken
JENNY: Dianna Agron
Wann und wie kommst du auf neue
Buchideen? Gibt es da eine bestimmte Vorgehensweise/ Rituale, fliegen
die Dir so zu?
Die Grundideen zu meinen Romanen
entstehen oft ganz spontan und in den verschiedensten Situationen:
Durch etwas, das ich selbst erlebt habe, oder einen speziellen Ort,
durch eine Geschichte, die ich gelesen oder einen Song, den ich
gehört habe. Die konkrete Geschichte nimmt dann Schritt für Schritt
Form an, indem ich gezielt darüber nachdenke und mich mehr und mehr
in die Story hineindenke, und für die Details der Handlung
recherchiere ich dann noch mal sehr genau, weil die Orte, Personen
und Beschreibungen ja möglichst authentisch wirken sollen.
Würdest du dich selbst in
deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten verlieben oder spricht
dich dieser Typ Mann/Frau nicht an?
Klar – bei den Dream Catchers könnte
ich mich sofort in jeden einzelnen verlieben. Ich wüsste auch
ehrlich gesagt nicht, wie ich jemals eine Lovestory schreiben sollte,
wenn mich der Protagonist – also derjenige, in den sich ja quasi
auch die Leserinnen verlieben sollen – nicht irgendwie reizen
würde.
Liest du selbst dein Genre oder
lieber andere Bücher?
Ja, ich liebe Liebesromane über alles,
allerdings eher die humorvollen und „seichten“, romantischen
Geschichten. Zu viel Drama (vor allem, wenn es mit Gewalt verbunden
ist) und zu viel Sex finde ich eher abtörnend. Daneben lese ich aber
auch gerne mal einen Klassiker, z. B. von Huxley, oder einen
(humorvollen) Krimi, z. B. von Leonie Swann.
Was war das letzte Buch, welches
Du selbst gelesen hast?Das war „Küss den Champion“ von
Anni Ninn – dieser Roman hat mir richtig gut gefallen, und eine
Kleinigkeit daraus hat mir auch als Inspiration für den 3.
Dream-Catchers-Band gedient, an dem ich zurzeit schreibe.
Hast Du eine/n
Lieblingsautor/In? Wenn ja welche/R?Ich habe nicht wirklich
EINEN, sondern eher ein Dutzend. Aus meinem eigenen Genre mag ich die
eben erwähnte Anni Ninn, aber auch Ellen Sommer, Cleo Lavalle,
Angeleta Ushindi, Teresa Sporrer, Janne Palmer und noch einige mehr.
Wenn du auf eine einsamen Insel
auswandern müsstest, welche 3 Dinge würdest du mitnehmen? Es gibt
keinen Strom!!!! Aber eine Monatliche Lieferung!!!Haha, diese
Frage ist echt lustig, weil sich genau darüber meine beiden
Protagonisten in „Ein Boygroupstar als Banknachbar“ gestritten
haben. Also ich bin da eher der pragmatische „Steffi“-Typ: Ich
würde ein Bett mitnehmen, meine Gitarre und als monatliche Lieferung
natürlich Essen.
Welche Ratschläge kannst du
„jungen“ Autoren mit auf den Weg geben?
Wenn sie, wie ich, den
Selfpublisher-Weg gehen wollen, dann sollten sie sich im Vorhinein
gut über alle Möglichkeiten der Veröffentlichung und
Buch-Promotion belesen und – das fand ich persönlich am
hilfreichsten – mit anderen Autoren, die bereits erfolgreich etwas
veröffentlicht haben, austauschen. Gerade, was (teure) Werbung
angeht, hat es sich für mich ausgezahlt, immer erst mal andere
Autoren zu fragen, ob sie mit dieser Variante Erfolg hatten. In den
meisten Fällen ist das nämlich nicht der Fall, und man spart viel
Geld, wenn man sich auf die Arten der Werbung beschränkt, die
wirklich etwas bringen.
Vielen Dank für dieses tolle Interview!
Dieses Interview wurde durch vorherige Absprache und mit Einverständnis mit der Autorin veröffentlicht.