Rezension von Susann zu Wintermagie: Schneeflockenküsse
und Sternenstaub von Pia Hepke
Erscheinungstermin: 15. Oktober 2018
Seitenanzahl: 266
Der Klappentext:
„Mit gebrochenem
Herzen und erschüttertem Vertrauen ist es schwer, noch an so etwas wie Magie zu
glauben. Susi jedenfalls hat etwas vollkommen anderes im Sinn, als ihren
Glauben an den Weihnachtsmann wieder aufleben zu lassen. Gemeinsam mit ihrer
Familie will sie die Vorweihnachtszeit in einer abgelegenen Waldhütte mitten in
den Bergen verbringen. Entspannen, erholen, vergessen.
Der Fremde, der
plötzlich vor der Tür steht, hat da jedoch andere Pläne. Zwar bleibt der von
Susi anfangs befürchtete Mord durch eine Axt aus, aber los wird sie ich n trotzdem nicht. Bis Weihnachten will er
bleiben. Sechs Tage auf engstem Raum bringen nicht nur Tränen und Wut, auch
ungewollte sowie verlorene Erinnerungen und einen Hauch von Magie.
Weihnachten kann
also kommen.
Ach, und hatte
ich den Hund schon erwähnt?“
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Susi hat immer noch mit ihrem gebrochenen Herzen zu
kämpfen und da sie sich beim letzten Weihnachtsfest komplett abgeschottet
hatte, will sie dieses mit ihrer Familie
verbringen. Deshalb fahren sie zusammen zu einer gemieteten Hütte. Allerdings
taucht dann plötzlich ein Mann auf, der behauptet, dass es einen Buchungsfehler
gab und dass auch er diese Hütte für den gleichen Zeitraum gemietet hätte. So
beginnt die Geschichte um Susann und Nikolas.
Susi war mir von Anfang an sympathisch. Dass sie
Nikolas zunächst für einen Serienmörder mit schwingender Axt hält, fand ich
einfach nur lustig und ganz ehrlich, ich wäre einem Fremden gegenüber wohl
genauso skeptisch gewesen in so einer Situation.
Bei Nick hat es etwas gedauert, bis ich mit ihm
warm geworden bin. Allerdings ist er wirklich sehr bemüht um Susi und versucht
auch so ehrlich wie möglich zu ihr zu sein.
Mein Lieblingscharakter im Buch war aber Jodie. Wer
mich kennt, weiß, dass ich Hunde liebe. Ich konnte meinen kleinen Benny auch
oft in Jodie wiederfinden. Deshalb war für mich die enge Bindung von Susi und
ihrer Hündin absolut authentisch und greifbar.
Pia beschreibt alles sehr genau. So hat man immer
ein Bild vor Augen, wie die Hütte oder die winterliche Umgebung aussieht. So
fühlt man sich sogar schon im Oktober weihnachtlich und wünscht sich selbst
Schnee, der länger als 2 Tage liegen bleibt.
Ich fand es toll, dass man auch ein Kapitel lang
aus der Sicht von Nikolas lesen konnte und dass die Gefühle von Susi besonders
am Ende super rüber kamen.
Allerdings muss ich sagen, dass der Funken nicht
vollkommen bei mir übergesprungen ist. Die Geschichte ist definitiv süß und
sehr lesenswert, aber ein paarmal ging es mir einfach zu schnell. Ich gebe für
Wintermagie 4 von 5 Sternen.
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