Rezension von Susann zu Waldträume
(Elemente-Trilogie - Band 1) von Eva Baumann
Erscheinungstermin: 21.02.2020
Seitenanzahl: 368
Der Klappentext
„Ein tyrannischer Waldgeist beherrscht die
Träume der siebzehnjährigen Luisa. Ihr Leben ist nach den Wünschen der körperlosen
Stimme ausgerichtet. Freunde oder eigene Zukunftsvorstellungen haben da keinen
Platz.
Als sich weitere Naturgeister in der Menschenwelt
manifestieren und das Gleichgewicht der Elemente verschieben, liegt es bei
Luisa, mit ihren Unterdrückern zusammenzuarbeiten und die Welten zu heilen.
Doch wie soll man mit Geistern Frieden schließen, die den Menschen als Feind
der Wälder ansehen erst recht, wenn Feuer ins Spiel kommt?
Ihr habt noch nie die Wahrheiten erkannt, die die
Elemente für euch bereithalten. Stattdessen zwingt ihr sie, euch untertan zu
sein. Ihr nutzt den ewigen Kreislauf der Elemente, um das zu vernichten, worauf
euer Leben beruht. Die Erde, die euch trägt. Das Wasser, aus dem euer Körper
besteht. Das Feuer, das euer Geist ist. Die Wälder, die jedes Jahr
wiedergeboren werden und die Hoffnung tragen. Den Wind, der die Welten
verbindet. Ihr verschmutzt die Erde, verseucht das Wasser, verbrennt die Bäume,
die Leben spenden. Das ist eure größte Sünde.
Waldträume bildet den Auftakt der Elemente-Trilogie.“
Quelle: Eva Baumann
Meine Meinung
Eine Fantasy-Geschichte, die viel mehr als eine
Geschichte ist. In „Waldträume“ werden gleich zwei wichtige Themen verarbeitet,
die uns alle etwas angehen. Was ich genau meine, erfahrt ihr jetzt.
Die Charaktere
Luisa ist ein Mädchen, das von allen nur gemieden wird. Dabei ist sie so lieb und niemand weiß, was sie tagtäglich für Kämpfe führen muss. Und damit meine ich nicht die, die sie mit ihren Klassenkameraden bestreiten darf. Sie hört die Stimmen der Naturgeister. Geister, die in Bäumen leben. Während sie in der Schule gemobbt wird, wird sie nachmittags von einem altem, verbittertem Naturgeist terrorisiert und dieser verlangt immer größere Opfer. Mir tat Luisa so leid. Gern hätte ich ihr irgendwie geholfen, aber schnell stellt sich heraus, dass Luisa eine richtige Kämpferin ist. Dafür habe ich sie sehr bewundert. Sie akzeptiert ihr Schicksal nicht einfach und gibt nie auf. Sie versucht etwas zu ändern. Dabei tritt Oliver mit auf das Spielfeld und es knistert gewaltig. Allerdings ist das Knistern gar nicht mal so gut für Luisa.
Luisa ist ein Mädchen, das von allen nur gemieden wird. Dabei ist sie so lieb und niemand weiß, was sie tagtäglich für Kämpfe führen muss. Und damit meine ich nicht die, die sie mit ihren Klassenkameraden bestreiten darf. Sie hört die Stimmen der Naturgeister. Geister, die in Bäumen leben. Während sie in der Schule gemobbt wird, wird sie nachmittags von einem altem, verbittertem Naturgeist terrorisiert und dieser verlangt immer größere Opfer. Mir tat Luisa so leid. Gern hätte ich ihr irgendwie geholfen, aber schnell stellt sich heraus, dass Luisa eine richtige Kämpferin ist. Dafür habe ich sie sehr bewundert. Sie akzeptiert ihr Schicksal nicht einfach und gibt nie auf. Sie versucht etwas zu ändern. Dabei tritt Oliver mit auf das Spielfeld und es knistert gewaltig. Allerdings ist das Knistern gar nicht mal so gut für Luisa.
Oliver war einfach ein super interessanter
Charakter. Ich hätte ihm so viel Glück gegönnt, aber es ist halt schwierig…
Warum? Findet es selbst heraus. 😉
Die Geschichte
Wie ich bereits erwähnt habe, geht es in dieser
Geschichte um zwei wichtige Themen. Zum einen um Mobbing. Nur weil jemand
anders ist, gibt es anderen nicht die Erlaubnis denjenigen fertig zu machen.
Zumal die anderen nicht mal genau wissen, warum sie Luisa fertig machen. Sie
ist halt irre. Aha. Und das ist jetzt Grund genug? Vielleicht sollte man auch
mal hinter die Fassade schauen und versuchen, den Menschen dahinter zu
verstehen. Stattdessen ist man lieber oberflächlich, weil man mit einem Blick
oder in dem Fall mit einem Aufsatz eines Kindes direkt den ganzen Menschen
kennt. Aber zum Glück schauen ein paar Charaktere hinter Luisas Fassade. Das
war ein Punkt, wo ich in der Geschichte richtig aufatmen konnte.
Zum anderen haben wir hier das Thema der Umweltverschmutzung
und der Zerstörung der Erde durch den Menschen. Die Naturgeister sind der
Hilfeschrei der Natur, der die Menschheit wachrütteln soll.
Der Schreibstil
Der Schreibstil war locker und flüssig. In der
Ich-Perspektive erlebt man hautnah die Schikanen der Klassenkameraden und des
alten Naturgeistes. Ich habe mich durch die Ich-Perspektive Luisa sehr nah gefühlt und konnte sie deshalb immer sehr gut verstehen.
Trotzdem hat es mir an manchen Stellen doch etwas
zu lang gedauert, was die Spannung zwischendurch doch etwas gemindert hat.
Das Cover
Für mich ist die Frau im weißen Kleid auf dem Cover
einfach das Symbol für Hoffnung. Im Nachhinein betrachtet, passt das auch
wunderbar zur Geschichte, denn das ist Luisa. – Die Hoffnung.
Das Fazit
Auch wenn ab und zu die Spannung gefehlt hat, ist
„Waldträume“ ein sehr schönes Buch.
Macht euch selbst ein Bild. Schon allein wegen den
wichtigen Themen, würde ich euch zu einem Blick ins Buch raten.
Die Bewertung
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Kaufen könnt ihr es zum Beispiel bei
- Amazon
als Taschenbuch für 11,90 €
oder als eBook für 0,99 €.

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