Sonntag, 1. März 2020

Magdalena Pauzenberger - Eisfunken: Gefährliche Melodien (Eisfunken 1) (S)


Rezension von Susann zu Eisfunken: Gefährliche Melodien von Magdalena Pauzenberger


Erscheinungstermin: 13.01.2020
Seitenanzahl: 252
Band 1
Erschienen beim Isegrim Verlag


Der Klappentext

„Was wäre, wenn ein Fremder durch einen Blick die Tiefen deiner Seele erschüttern könnte? Wenn alte Ängste sich wieder in dein Herz gefressen haben und nur der Mann mit dem eiskalten Blick die Furcht lindern kann?

Die junge Biologiestudentin Marlena trifft durch Zufall immer wieder auf den gefühlskalten Musikstudenten Valentin. Nur ein einziger Blick – und Marlena weiß, dass sich etwas verändert hat. Dumm nur, dass Valentin ein arroganter Arsch ist, aus dessen kalten, blauen Augen förmlich Eisfunken sprühen, wenn er sie ansieht.

Ob die beiden es wollen oder nicht: etwas verbindet sie. Doch was hinter Valentins bröckelnder Unnahbarkeit zum Vorschein kommt, verändert alles…“

Quelle: Isegrim Verlag


Meine Meinung
Mit dem Debüt „Eisfunken: Gefährliche Melodien“ lässt uns Magdalena in ihre Welt der Fantasie eintauchen. Ich habe es vor kurzem gelesen und verrate euch nun, ob ihre Welt so magisch ist wie das Cover. ;)


Die Charaktere
Marlena… Oh Marlena. Sie konnte mich mehr als einmal zum lachen bringen. Sie ist nicht nur ein sehr sympathischer Charakter, sie ist auch etwas tollpatschig. Direkt zu Beginn des Buches ist man mit ihr im Zug. Sie versucht ihren Koffer in die Ablage zu hieven. Naja. Ich glaube ich muss nicht sagen, dass das erst etwas schief geht. :D
Im gleichen Atemzug lernt man auch Valentin kennen. Wobei man nur sein Gesicht kennt. Also so richtig kennt. Marlena starrt ihn nämlich an. Ein klarer Fall für mich von „Loch! Tu dich auf.“ xD
Mit Valentin musste ich erst warm werden und das hat sehr, sehr lange gedauert.
Während ich Marlenas Geschichte verfolgt und Valentin ergründet habe, betratt noch eine weitere Person, die ähm… eine Art Aufgaben erfüllt, die Bühne. Wer das ist, verrate ich euch nicht. Ich muss aber ehrlich sagen, dass es für mich irgendwie zu offensichtlich war, wer dahintersteckt. Ich hatte von Anfang an eine ziemlich sichere Vermutung. Dementsprechend war ich nicht wirklich überrascht, als gelüftet wurde, wer denn nun diese Person ist.



  
Die Geschichte
Die Geschichte fand ich super interessant. Zumal man sie auch aus mehreren Sichten erlebt. Dazu aber später mehr.
So im Nachhinein betrachtet, hat der Klappentext nicht zu viel und auch nicht zu wenig versprochen. Ich habe genau das bekommen, was ich erwartet habe, auch wenn die Offenbarung der gewissen Person mich nicht überraschen konnte.


Der Schreibstil
Der Schreibstil ist locker und flüssig. Er lädt zum Schmunzeln aber auch ab und zu, wie oben beschrieben, zum Fremdschämen ein.
Man erlebt die Geschichte aus drei verschiedenen Sichten. Marlena und Valentin wechseln sich in der Ich-Perspektive ab. Dann kommt aber noch die weitere Person dazu, deren Kapitel man in der 3. Person liest. Diese Einteilung hat mir sehr gut gefallen. Während man den Protagonisten näherkommt, bleibt die weitere Person, von der wir erschreckende Dinge erfahren, auf Distanz.


Das Cover
Das Cover finde ich einfach super schön. Es passt auch besser zum Inhalt, als man zunächst vermutet.


Mein Fazit
„Eisfunken: Gefährliche Melodien“ ist zweifelsohne ein schönes Debüt. Allerdings ist noch etwas Luft nach oben. Die Wendung, die ich von Anfang an vermutet habe, war nun keine Überraschung für mich. Das hat das Lesevergnügen nicht geschmälert, aber der Überraschungsmoment war halt hin. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf den 2. Band und bin gespannt, wie Magdalena das Geschehen noch steigern wird.


Meine Bewertung
Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir.


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