Rezension von Susann zu Perfect Score: Für immer du von Lisa C. Franklin
Erscheinungstermin: 04.05.2020
Seitenanzahl: 494
Erschienen bei Forever by Ullstein
Der Klappentext
„Eine Leidenschaft, zwei paar Schlittschuh
Vor Sechs Jahren war Ian Clark, der beste Freund und Eishockey Kamerad ihres Bruders, der erste Junge, in den sich Lainy verliebte. Die gemeinsamen Trainingsstunden auf dem Eis brachten die Luft zwischen den beiden zum Knistern. Doch dann verschwand er von einem auf den anderen Tag und ließ Lainy am Boden zerstört zurück. Jetzt ist er plötzlich wieder in der Stadt.
Seit Ian denken kann, ist er in Lainy verliebt, sie ist seine große Liebe. Doch vor sechs Jahren war er gezwungen, sie zu verlassen, damit sie nicht von seiner Vergangenheit überrannt wird. Als er zurückkommt, muss er feststellen, dass sein Versuch Lainy zu beschützen, fehlgeschlagen ist. Ian setzt alles daran, sich zu entschuldigen, doch zwischen ihnen steht so manche unausgesprochene Wahrheit.
Ist ihre Liebe immer noch stark genug, dass sie gemeinsam die Vergangenheit überwinden können?“
Quelle: Forever by Ullstein
Meine Meinung
Bereits nach „der beste Freund und Eishockey Kamerad ihres Bruders“ hatte mich der Klappentext. Ich wollte unbedingt wissen, was sich wohl hinter diesem Klappentext verbirgt. Nun habe ich das Buch gelesen. Aber konnte es meinen Erwartungen gerecht werden?
Die Charaktere
Lainy war eine sehr sympathische Protagonistin. Gern habe ich verfolgt, wie sie ihr Leben bestreitet und wie ihre Vergangenheit sie geprägt hat. Ich fand Lainys Handlungen nie unrealistisch und sie war für mich ein durch und durch greifbarer Charakter.
Mit Ian hatte ich erst so meine Schwierigkeiten. Ich fand ihn ganz nett, mehr aber auch nicht. Das ändert sich dann aber, wenn man tiefer in die Vergangenheit von ihm und Lainy eintaucht. Plötzlich wird einem klar, warum er sich so oder so verhalten hat und warum er dann ohne ein Wort verschwunden ist. Außerdem gefiel mir sein Einfallsreichtum sehr und wie bemüht er die ganze Zeit über um Lainy war.
Die Geschichte
Die Geschichte war nicht ganz so, wie ich es erwartet bzw. gehofft hatte. Trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten und nach wenigen Kapiteln war es mir auch schlicht und ergreifend egal, ob ich erst etwas anderes erwartet hatte. Lainys und Ians Geschichte fesselt einfach. An manchen Stellen war die Geschichte allerdings nicht ganz rund für mich. Ich hätte mich dort mehr Infos gewünscht oder eine ausführlichere Beschreibung. Trotzdem habe ich die Handlung die ganze Zeit genossen.
Der Schreibstil
Den Schreibstil empfand ich als flüssig und angenehm. Die gesamte Geschichte erlebt man abwechselnd aus den Ich-Perspektiven der beiden Protagonisten. Dabei handelt es sich um meine Lieblingserzählperspektive. Ich konnte mich dadurch einfach super in Lainy hineinversetzen und auch Ian wurde dadurch nach und nach greifbarer.
Das Cover
Das Cover passt einfach super zum Buch und man bekommt auch gleich eine Art „Eishockey-Feeling“.
Das Fazit
Auch wenn ich die Geschichte an manchen Stellen nicht ganz rund fand, war sie alles in allem sehr schön. Lainys und besonders Ians Schicksal haben mich einfach nur fesseln können.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Lainys Bruder noch seine eigene Geschichte bekommt. Ich würde es ihm auf jeden Fall wünschen.
Die Bewertung
Für dieses Buch vergebe ich 4 von 5 Sternen.
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