#Autoreninterview mit Bettina Bellmont
Name: Bettina Bellmont
Wohnort: Oberuzwil (Schweiz)
Lieblingsbuch: zu viele Kandidaten, um nur eines zu nennen (Herr der Ringe, Brent Weeks Lichtsaga, Die Stadt der Träumenden Bücher und viele mehr)
Lieblingsfilm: The Grand Budapest Hotel
Lieblingsessen: Lasagne
Lieblingsfarbe: Grün
Lieblingsgeruch: Macha
Lieblingsurlaubsort: Japan
Hobbys: Schreiben (offensichtlich), Lesen, Singen
- In welchen Genre finden wir dich?
Ich teste sehr gerne unterschiedliche Genres aus. In der Phantastik fühle ich mich aber zuhause – vor allem im High Fantasy.
- Wann kommt dein nächstes Buch heraus? Und wie wird der Titel lauten?
Im Dezember 2018 ist Eldradjans Angst erschienen und Band 2 – Eldradjans Lied – ist im Endspurt. Ein Veröffentlichungsdatum gibt’s allerdings noch nicht.
- Welche Bücher liegen schon von dir vor?
Neben dem Fantasy-Roman Eldradjans Angst sind bisher der erste Teil meiner Asia-Saga (Das Schweigen des Schnees), ein Spin-Off (Kame Nikki) und ein paar Kurzgeschichten erschienen.
- Kann man signierte Bücher von dir käuflich erwerben? Und wenn ja, wo?
An der Leipziger Buchmesse bin ich freitags bis sonntags am Stand des Verlagshauses el Gato anzutreffen. Und signiere gerne.
- Wann und wie kommst du auf neue Buch Ideen? Gibt es da eine bestimmte Vorgehensweise/ Rituale oder fliegen dir Ideen einfach so zu?
Von beidem ein bisschen. Die Grundidee springt mich meist an – unter der Dusche, beim Spazieren, beim Lesen. Zack! Und daraus muss ich mir dann mit viel Grübeln einen brauchbaren Plot zusammenschustern. Das Meiste entsteht tatsächlich erst während des Niederschreibens.
- Hörst du Musik beim Schreiben? Inspiriert dich die Musik zum Schreiben?
Musik inspiriert mich sehr und ich lasse mich gerne von der Stimmung treiben. Aus diesem Grund habe ich für jedes Romanprojekt eine eigene, situationsabhängige Playlist. So kann ich die Soundkulisse ändern, wenn ich im Plot zum Beispiel von der Actionszene in romantischere Gefilde wechseln will.
- Wie lange brauchst du für ein Buch? Vom ersten Wort bis zum Erscheinen?
Ziemlich lange. Von der Idee bis zur Veröffentlichung dauert das bei mir leider schon ein paar Jahre – auch weil die Geschichten immer ausarten und viel epischer als geplant werden. Gut habe ich immer mehrere Projekte in der Pipeline.
- Wolltest du als Kind schon Autor/In werden oder was war damals deine Berufswahl?
Ich wollte mal Balletttänzerin werden. Und dann Tierpflegerin. Daraus wurde aber bald „Irgendwas-mit-Büchern“. Heute arbeite ich hauptberuflich als Texterin im PR – das ist also fast dasselbe wie Vollzeitautorin.
- Wenn du die Möglichkeit hättest eins deiner Bücher zu verfilmen, welche Schauspieler kämen dafür in Frage und wieso? Welches Buch möchtest du gerne von dir im Kino sehen?
Ui! Ich würde wohl jedes meiner Bücher gerne im Kino sehen – oder als Game-Variante. Vom Effekt-Spektakel her wäre die Asia-Saga richtig cool. Dann mit Kawaguchi Haruna als Asa und Satô Takeru als Yoru. Bei Eldradjans Angst fällt mir die Auswahl schwerer, denn da bräuchte es starke und gleichzeitig junge Charakterköpfe. Vielleicht Muriel Wimmer als Eilynn, Ben Münchow als Mika und Patrick Mölleken als James?
- Würdest du dich selbst in deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten verlieben oder spricht dich dieser Typ Mann/Frau nicht an?
Ich verliebe mich öfters in eine meiner (Neben-)Figuren. Dann muss ich aber auch die Größe haben, sie notfalls doch wie geplant umzubringen.
- Liest du selbst dein Genre oder lieber andere Bücher?
Natürlich! Ich schreibe, was ich gerne selber lesen würde. Ich tendiere beim Lesen aber etwas mehr zu Dark Fantasy als beim Schreiben. Vermutlich habe ich doch ein zu gutes Herz und liebe meine Figuren zu sehr.
- Wie kommst du zum Schreiben? Plottest du erst oder schreibst du einfach drauf los?
Eine Mischung aus beidem: zuerst ein Mindestmaß an Plot, dann drauf los schreiben. In letzter Zeit versuche ich, stärker zu plotten, damit ich Projekte schneller abschließe. Es klappt nicht wirklich.
- Würdest du gerne mit deinem/R Protagonisten/In die Rolle tauschen?
Niemals! So gut bin ich dann doch wieder nicht zu ihnen. Die haben‘s nicht leicht.
Dieses Interview wurde mit vorheriger Absprache und mit dem Einverständnis der Autorin/des Autors veröffentlicht.