Sonntag, 20. Oktober 2019

Jennifer Alice Jager - Awakening: Terra #1 (S)


Rezension von Susann zu Awakening: Terra #1 von Jennifer Alice Jager


Erscheinungstermin: 23.09.2019
Seitenanzahl: 256
Erschienen bei Arena


Der Klappentext

„Umweltverschmutzung, Ausbeutung der Naturressourcen und Klimawandel: Die Tage der Erde waren gezählt. Doch jetzt holt Terra Mater aus zum Gegenschlag und sie kennt keine Gnade…


Nur vier Jugendliche können das Ende der Menschheit und den drohenden Untergang noch verhindern. Der nervenzerfetzende Auftakt der gewaltigen Endzeitreihe über den Kampf von Mensch gegen Natur.

Naturkatastrophen wüten auf der ganzen Welt. In Addys Heimatstadt Orsett zerstören Pflanzen alles und jeden, der ihnen in die Quere kommt. Auf der Suche nach der Ursache trifft Addy einen Jungen, in dessen Nähe die Natur noch viel verrückter zu spielen scheint. Was er ihr offenbart, ist noch schlimmer als das, was die Pflanzen ihrer Heimatstadt angetan haben. Denn dies war erst der Anfang. Terra Mater, die Erde selbst, will dem Tun der Menschen ein Ende setzen und eine bessere Welt erschaffen - ohne sie. Ihr erstes Ziel: die Kraftwerke des Energiekonzerns Elekreen. Dazwischen: Millionen von Menschen, die sie bereit ist zu opfern. Nach einer Vision ahnt Addy: Das Schicksal der Welt liegt in ihren Händen und in denen von drei anderen Jugendlichen, von denen sie ganze Kontinente trennen.“


Quelle: Jennifer Alice Jager


Die Charaktere
Addy ist eine junge Schülerin, deren Leben von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt wird. Wie ich zu Addy stehe, kann ich gar nicht so wirklich sagen. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Trotzdem hatte ich bis zum Ende nicht das Gefühl, eins mit der Protagonistin geworden zu sein. Addy ist zweifelsohne clever und verdammt mutig. In vielen Situationen habe ich sie sehr bewundert. Trotzdem bin ich nicht 100 % warm mit ihr geworden.
Total faszinierend fand ich aber den Mitschüler von Addy, der alles andere als normal ist. Ihn zu ergründen und ihn näher kennenzulernen war einfach wunderbar. Er ist einfach so herrlich anders. Warum das so ist, solltet ihr lieber selbst herausfinden. 😉
Von den anderen Jugendlichen, von denen im Klappentext die Rede ist, erfährt man leider erst sehr spät etwas und auch zu wenig, als dass ich in dieser Rezension ein Urteil über sie fällen könnte.




Die Geschichte
Die Geschichte fand ich erfrischend kritisch. Natürlich ist es nur ein Buch. Trotzdem wird man neben der Unterhaltung auch mit einem ernsten Thema konfrontiert. Addy sagt selbst im Buch, dass man der Friday for Future Bewegung viel mehr Aufmerksamkeit hätte schenken müssen. Damit ist das Thema nicht nur ernst, sondern auch aktuell. Schließlich haben wir es genau jetzt in der Hand, etwas für unsere Erde zu tun.
Im Buch an sich gibt zwar immer wieder Naturkatastrophen, allerdings herrscht plötzlich eine Ausnahmesituation. Das könnte durchaus ein realistisches Ereignis sein, dass uns treffen könnte.
Obwohl mir die Thematik und die Umsetzung sehr gefallen hat, war er mir doch etwas zu langwierig. Bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt, dauert es doch ein bisschen. Allerdings habe ich hier die Hoffnung, dass die Folgebände das wieder rausreißen können. Schließlich handelt es sich hierbei um eine Tetralogie.


Der Schreibstil
Den Schreibstil fand ich wieder sehr angenehm. Jennifer hat alles bildhaft beschrieben. Sie lässt dem Leser aber noch genug Raum, um der Vorstellung freien Lauf zu lassen.
Das Geschehen erlebt der Leser aus der Sicht der 3. Person. Damit hatte ich kurz Schwierigkeiten, aber nach 3 Seiten war ich dann voll im Geschehen.


Das Cover
Als erstes ist mir dieses wundervolle Cover aufgefallen. Es strahlt schon richtig etwas Dystopisches aus. Außerdem hatte ich durch den Klappentext sehr hohe Erwartungen an das Buch.


Mein Fazit
In diesem Buch wird definitiv viel geboten. Das Thema ist aktuell und auch sehr wichtig für die heutige Gesellschaft bzw. sollte es noch wichtiger werden. Ich finde es toll, dass Jennifer selbst ein Teil der Friday for Future Bewegung ist. Auch wenn der Anfang etwas länger ist, glaube ich, dass es sich lohnt, die Reihe weiter zu verfolgen.


Meine Bewertung
Dadurch, dass ich mit Addy doch ein paar kleine Schwierigkeiten hatte und weil mir der Anfang doch etwas zu langwierig war, vergebe ich 4 von 5 Sternen und bin sehr gespannt, wie es weiter geht.


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