Rezension von Susann zu Sündig
(The Beast 1) von M.J. Haag
Erscheinungstermin: 31.10.2019
Seitenanzahl: 203
Erschienen bei SamtRot (FeuerWerke Verlag)
Der Klappentext
„Für die junge Benella geht es ums nackte Überleben. Sie
kämpft gegen den Hunger und gegen die beiden Dorfjungen, die sie ständig
schikanieren. Auf der Suche nach etwas Essbarem für ihre Familie begibt sie
sich immer wieder in die Nähe des unheimlichen und düsteren Anwesens, hinter
dessen Mauern ein erbarmungsloses Biest wohnen soll.
Als sie eines Tages im Garten des Anwesens eingesperrt
wird, trifft sie auf das Biest – und Benella ahnt, dass ihr Schicksal besiegelt
ist. Aber dann kommt alles ganz anders, als erwartet. Denn jede Begegnung mit
dem Biest, das Benella ihre Freiheit rauben will, bringt die beiden einander
näher, als ihnen zunächst lieb ist …
Sündig ist der erste Teil des klassischen Märchens von
der Schönen und dem Biest in einer faszinierend düsteren und zugleich
romantisch-erotischen Neufassung.“
Quelle: FeuerWerke Verlag
~ Enthält Spoiler! ~
Meine Meinung
Märchenadaptionen. – Entweder man liebt sie oder man
hasst sie. Ich war bisher von denen, die ich gelesen habe immer begeistert.
Konnte auch der 1. Band von The Beast mithalten?
Die Charaktere
Benella ist eine junge Frau, die wirklich alles für ihre Familie tut. Im Gegensatz zu ihren Schwestern teilt sie und hat das Herz am rechten Fleck. Außerdem ist sie sehr neugierig und möchte die Dinge verstehen anstatt sie voreilig zu verurteilen. Auch ihren Mut, immer wieder auf das düstere Anwesen des Biestes zurückzukehren, um nach etwas Essbarem zu suchen, hat mich sehr angesprochen.
Über das Biest erfährt man nicht wirklich viel und das, was man erfährt lässt einen genauso verwirrt wie Benella zurück. Irgendwie ist es nett, aber dann doch so forsch während es sich nimmt, was es will.
Benella ist eine junge Frau, die wirklich alles für ihre Familie tut. Im Gegensatz zu ihren Schwestern teilt sie und hat das Herz am rechten Fleck. Außerdem ist sie sehr neugierig und möchte die Dinge verstehen anstatt sie voreilig zu verurteilen. Auch ihren Mut, immer wieder auf das düstere Anwesen des Biestes zurückzukehren, um nach etwas Essbarem zu suchen, hat mich sehr angesprochen.
Über das Biest erfährt man nicht wirklich viel und das, was man erfährt lässt einen genauso verwirrt wie Benella zurück. Irgendwie ist es nett, aber dann doch so forsch während es sich nimmt, was es will.
Die Geschichte
Da die Geschichte auf „die Schöne und das Biest“
basiert, war ich sehr gespannt, was die Autorin daraus gemacht hat. Umso
schockierter war ich, was in dem Buch dann als Erotik verkauft wurde. Einige
Szenen musste ich mehrfach lesen um sicherzugehen, dass ich wirklich richtig
gelesen hatte. Teilweise waren diese „Liebesszenen“ auch unrealistisch. Im Tausch
für ein Brot gibt man seinen Körper, will es eigentlich nicht, stöhnt dann aber
trotzdem vor Lust? Nein, das war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Leider
gab es solche Szenen öfter und dann hat sich die Geschichte leider auch quälend
langsam entwickelt. Bis man endlich mehr mit dem Biest zu tun hat, sind knapp 2/3
des Buches vergangen.
Wenn man diese zwei Punkte außenvor lässt, ist die Geschichte doch recht interessant. Ehrlich gesagt habe ich das Buch zu Ende gelesen, weil Benella mir sympathisch war, weil ich wissen wollte, ob die Schwestern mal einen Dämpfer bekommen und ob man denn endlich näheres über das Biest erfährt.
Wenn man diese zwei Punkte außenvor lässt, ist die Geschichte doch recht interessant. Ehrlich gesagt habe ich das Buch zu Ende gelesen, weil Benella mir sympathisch war, weil ich wissen wollte, ob die Schwestern mal einen Dämpfer bekommen und ob man denn endlich näheres über das Biest erfährt.
Der Schreibstil
Der Schreibstil war angenehm und flüssig, ich kam
gut in die Geschichte rein. Die Autorin beschreibt die Umgebung sehr gut. Deshalb
fiel es mir leicht, mir die einzelnen Orte vorzustellen. Leider haben die „Liebesszenen“,
die ich oben schon beschrieben habe, den Lesefluss immer mal wieder etwas
gedämpft.
Das Cover
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Da mich
auch der Klappentext überzeugen konnte, habe ich letztendlich zu dem Buch gegriffen.
Mein Fazit
Auch wenn die Geschichte sich langsam entwickelt, bietet
sie Abwechslung. Gelungen waren definitiv Benella und ihr Vater. Man hat
gemerkt, was für ein enges Band die beiden verknüpft. Doch leider konnte das Buch
mich nicht so überzeugen, wie ich es gehofft hatte. Ich denke, es ist einfach Geschmackssache.
Wenn euch oben beschriebenes nicht stört, solltet ihr auf jeden Fall zu dem
Buch greifen. Falls es euch stört, lasst lieber die Finger davon.
Für mich steht jedenfalls fest, dass ich die Reihe nicht
weiter verfolgen werde.
Meine Bewertung
Das Buch bekommt 3 von 5 Sternen von mir.
Kaufen könnt ihr es zum Beispiel bei
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oder als eBook für 0,99 €.

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