Montag, 27. April 2020

Felizitas Montforts - Jouline Johnson: Ein verfluchtes Erbe (S)


Rezension von Susann zu Jouline Johnson: Ein verfluchtes Erbe von Felizitas Montforts


Erscheinungstermin: 14.03.2020
Seitenanzahl: 341
Erschienen beim Tagträumer Verlag


Der Klappentext

„Wenn dein Leben durch einen Fluch bestimmt wird, für wen wärst du bereit, es zu opfern?

Nach dem Unfalltod ihrer Mutter gerät das Leben der 24-jährigen Jouline Johnson komplett aus den Fugen. Nicht nur, dass ihre Mutter ein tödliches Geheimnis vor ihr hütete, nun wird sie in ihren Träumen auch noch von einem geheimnisvollen Mann verfolgt.

Je heftiger sie versucht, die Fesseln der Vergangenheit zu lösen, desto mehr seltsame und schreckliche Dinge geschehen. Doch Jouline gibt nicht auf, selbst als sich der Geschmack von Blut auf ihre Zunge legt.“

Quelle: Tagträumer Verlag


Meine Meinung
Jouline Johnson war mein erstes Buch von Felizitas Montforts. Der Klappentext konnte mich direkt überzeugen. Deshalb habe ich zu dem Buch gegriffen und erzähle euch jetzt, wie ich es fand.


Die Charaktere
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit Jouline bis zum Ende hin keine Verbindung aufbauen konnte. Ich weiß gar nicht wirklich, woran das lag, aber ihre Emotionen sind einfach nicht bei mir angekommen. Sie war mir nicht unsympathisch, so ist es nicht, aber der Funke zwischen uns hat immer mehr geglimmt als dass der übergesprungen ist. Dadurch wurde der Lesefluss bei mir leider sehr gehemmt. Allerdings ist das nur meine persönliche Meinung. Bei euch kann das ganz anders aussehen.




Die Geschichte
Obwohl ich mit Jouline so meine Probleme hatte, fand ich die Geschichte sehr interessant. Ich hatte durch den Klappentext etwas ganz anderes erwartet. Trotzdem wollte ich dranbleiben und gern herausfinden, wie die Geschichte wohl ausgeht. Leider ist für mich die Spannung nicht kontinuierlich gestiegen. Es war mehr ein Auf und Ab. Dass die Spannung für mich nicht immer da war, liegt wohl auch an dem Punkt, den ich bei „Die Charaktere“ beschrieben habe. Es ist leider so. Die Geschichte kann noch so interessant sein, erst durch ihre Charaktere wird sie lebendig.
 

Der Schreibstil
Den Schreibstil fand ich angenehm und flüssig. Man erlebt die Geschichte aus der 3. Person und hat deshalb einen guten Überblick über das Geschehen.


Das Cover
Das Cover finde ich super schön. Es hat etwas Düsteres, aber das helle Kleid wirkt wie ein Lichtschein in der Dunkelheit. 


Mein Fazit
Leider konnte mich Jouline Johnson: Ein verfluchtes Erbe nicht so abholen, wie ich es gehofft hatte. Trotzdem fand ich die Geschichte interessant, auch wenn es mir schwergefallen ist, mit Jouline eine Verbindung aufzubauen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Das ist aber, wie gesagt, meine persönliche Meinung. Ihr könnt das Ganze komplett anders sehen. Darum rate ich euch: Gebt dem Buch eine Chance.


Meine Bewertung
Das Buch bekommt 3 von 5 Sternen von mir.


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