Rezension von Susann zu Jouline
Johnson: Ein verfluchtes Erbe von Felizitas Montforts
Erscheinungstermin: 14.03.2020
Seitenanzahl: 341
Erschienen beim Tagträumer Verlag
Der Klappentext
„Wenn dein Leben durch einen Fluch bestimmt wird, für wen
wärst du bereit, es zu opfern?
Nach dem Unfalltod ihrer Mutter gerät das Leben der
24-jährigen Jouline Johnson komplett aus den Fugen. Nicht nur, dass ihre Mutter
ein tödliches Geheimnis vor ihr hütete, nun wird sie in ihren Träumen auch noch
von einem geheimnisvollen Mann verfolgt.
Je heftiger sie versucht, die Fesseln der Vergangenheit
zu lösen, desto mehr seltsame und schreckliche Dinge geschehen. Doch Jouline
gibt nicht auf, selbst als sich der Geschmack von Blut auf ihre Zunge legt.“
Quelle: Tagträumer Verlag
Meine Meinung
Jouline Johnson war mein erstes Buch von Felizitas
Montforts. Der Klappentext konnte mich direkt überzeugen. Deshalb habe ich zu
dem Buch gegriffen und erzähle euch jetzt, wie ich es fand.
Die Charaktere
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit Jouline
bis zum Ende hin keine Verbindung aufbauen konnte. Ich weiß gar nicht wirklich,
woran das lag, aber ihre Emotionen sind einfach nicht bei mir angekommen. Sie
war mir nicht unsympathisch, so ist es nicht, aber der Funke zwischen uns hat
immer mehr geglimmt als dass der übergesprungen ist. Dadurch wurde der
Lesefluss bei mir leider sehr gehemmt. Allerdings ist das nur meine persönliche
Meinung. Bei euch kann das ganz anders aussehen.
Die Geschichte
Obwohl ich mit Jouline so meine Probleme hatte,
fand ich die Geschichte sehr interessant. Ich hatte durch den Klappentext etwas
ganz anderes erwartet. Trotzdem wollte ich dranbleiben und gern herausfinden,
wie die Geschichte wohl ausgeht. Leider ist für mich die Spannung nicht
kontinuierlich gestiegen. Es war mehr ein Auf und Ab. Dass die Spannung für
mich nicht immer da war, liegt wohl auch an dem Punkt, den ich bei „Die
Charaktere“ beschrieben habe. Es ist leider so. Die Geschichte kann noch so
interessant sein, erst durch ihre Charaktere wird sie lebendig.
Der Schreibstil
Den Schreibstil fand ich angenehm und flüssig. Man
erlebt die Geschichte aus der 3. Person und hat deshalb einen guten Überblick
über das Geschehen.
Das Cover
Das Cover finde ich super schön. Es hat etwas
Düsteres, aber das helle Kleid wirkt wie ein Lichtschein in der Dunkelheit.
Mein Fazit
Leider konnte mich Jouline Johnson: Ein
verfluchtes Erbe nicht so abholen, wie ich es gehofft hatte. Trotzdem fand ich
die Geschichte interessant, auch wenn es mir schwergefallen ist, mit Jouline
eine Verbindung aufzubauen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich
etwas ganz anderes erwartet hatte. Das ist aber, wie gesagt, meine persönliche
Meinung. Ihr könnt das Ganze komplett anders sehen. Darum rate ich euch: Gebt dem
Buch eine Chance.
Meine Bewertung
Das Buch bekommt 3 von 5 Sternen von mir.
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