Rezension von Susann zu Trust
Me: Ally & Luc von Jennifer Jancke
Erscheinungstermin: 10.04.2020 als Neuauflage
Seitenanzahl: 383
Trust-Reihe Band 1
Der Klappentext
„Eine Geschichte über Verlust, Angst und
Demütigung. Eine Geschichte über Stärke. Eine Geschichte, wie sie das Leben
schreibt.
»So oft stehen wir alle zwischen Wahrheit und Lüge,
wissen nicht, was wir tun, wofür wir uns entscheiden sollen, bis uns jemand an
die Hand nimmt und uns den Weg zeigt, der in diesem Moment der richtig ist. So
steinig und mühsam er auch erscheinen mag.«
Alison Summer hat ihrer Heimat den Rücken gekehrt, um zu
vergessen, was in der Nacht ihres Abschlussballs geschehen ist. Vier Jahre
später fährt sie zur Hochzeit ihrer Schwester doch wieder nach New York und
muss sich nicht nur ihren Erinnerungen stellen, sondern auch ihrer Mutter, für
die sie schon immer das schwarze Schaf der Familie gewesen ist. Als sie auch
noch Lucian Aston, Bruder des Bräutigams und Sprössling einer der reichsten
Familien der Stadt, begegnet, geraten ihre Gefühle vollkommen durcheinander. Er
ist witzig, charmant und extrem sexy. Noch dazu lockt er Alison mit seiner
lässigen Art allmählich aus ihrem Schneckenhaus heraus, doch sie ist
entschlossen, so schnell wie möglich zu verschwinden. Als der schöne Schein,
der die Astons umgibt, zusammenbricht, und sich die Ereignisse überschlagen,
muss sie sich ihren Dämonen stellen und eine Entscheidung treffen …“
Quelle: Jennifer Jancke
Meine Meinung
Nachdem ich diesen Klappentext gelesen hatte, war
ich total gespannt, was mich in diesem Buch wohl erwarten würde. Ob meine
Erwartungen erfüllt wurden, verrate ich euch jetzt.
Die Charaktere
Ally und Luc waren mir beide super schnell
sympathisch. Ich konnte mich anfangs sehr gut in beide hineinversetzen. Ihre
Schicksale haben mich bewegt. Aber irgendwie habe ich ab ca. der Hälfte des
Buches die Verbindung zu ihnen verloren.
Allys Mom hätte ich im ganzen Buch am liebsten den
Hals umgedreht. Sie ist wirklich… speziell…
Dafür sind Allys Schwestern um so liebenswerter.
Besonders toll fand ich Lucs Mom. Sie ist in ein sehr großes Loch gefallen und kämpft sich sehr stark, zusammen mit ihrer Familie, heraus.
Dafür sind Allys Schwestern um so liebenswerter.
Besonders toll fand ich Lucs Mom. Sie ist in ein sehr großes Loch gefallen und kämpft sich sehr stark, zusammen mit ihrer Familie, heraus.
Die Geschichte
Die Geschichte fand ich sehr interessant.
Allerdings hat mir irgendwann einfach die Spannung und die Verbindung zu den
Personen gefehlt. Allys und Lucs Beziehung hat sich für mich einfach etwas zu
schnell entwickelt. Dadurch kamen ihre Gefühle nicht ganz so bei mir an. Und die
absolute Unnachgiebigkeit von Allys Mutter war irgendwie auch nicht so mein
Fall. Die Geschichte ist schön, keine Frage, aber ich glaube, ich habe einfach
etwas ganz anderes erwartet und deshalb konnte ich mich nicht 100 % bei der
Geschichte fallen lassen. An manchen Stellen war mir die Geschichte leider auch
etwas zu langatmig. Dass hier aber auch sehr ernste Themen behandelt wurden,
gab der Geschichte einen deutlichen Pluspunkt.
Der Schreibstil
Der Schreibstil war locker und flüssig. Trotzdem hat mir an manchen Stellen etwas die Spannung gefehlt.
Der Schreibstil war locker und flüssig. Trotzdem hat mir an manchen Stellen etwas die Spannung gefehlt.
Man erlebt die Geschichte aus der Ich-Perspektive
von Ally und Luc. Sie wechseln sich ab. So bekommt man einen guten Eindruck von
beiden. Da die Ich-Perspektive meine Lieblingserzählperspektive ist und beide
Protagonisten zu Wort kommen sind, war das ebenfalls ein großer Pluspunkt.
Das Cover
Das Cover finde ich schön. Es ist schlicht und
nicht zu unruhig.
Das Fazit
Leider hat das Buch nicht so ganz meinen
Vorstellungen, die ich durch den Klappentext hatte, entsprochen. Das soll aber
nicht bedeuten, dass das Buch schlecht ist. Ich hatte nur etwas anderes
erwartet und deshalb, und weil es mir schwergefallen ist, zu den Charakteren
eine Verbindung aufzubauen, hat das Buch nicht ganz meinen Geschmack getroffen.
Überzeugt euch einfach selbst. Nur weil es nicht 100 % mein Ding war, muss das auf euch noch lange nicht zutreffen.
Überzeugt euch einfach selbst. Nur weil es nicht 100 % mein Ding war, muss das auf euch noch lange nicht zutreffen.
Die Bewertung
Ich vergebe 3 von 5 Sternen.
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