Sonntag, 24. Mai 2020

Faktastisches 2020 - Mai (S)



Charaktere, die im Kopf bleiben
Susann


Grau… Meine Welt ist seit gestern einfach nur grau. Das Essen schmeckt fad. Vorausgesetzt ich esse überhaupt etwas. Gestern musste ich nach über 12 Jahren meinen Hund gehen lassen. Für ihn war es die beste Entscheidung, für mich ist es ein Albtraum, aus dem ich noch versuche zu erwachen. Ihm ging es schon Ende April nicht so gut. Deshalb kam mein Aprilbeitrag auf den letzten Drücker. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch Hoffnung. Mitte Mai wurde es schlechter. Ich habe den Mai-Beitrag also wieder in meinen Gedanken ganz nach hinten geschoben. Dienstag kam dann die Diagnose: Niereninsuffizenz – leider in einem fortgeschrittenen Stadium. Vier Tage hatten meine Familie und ich, um damit klar zu kommen, es zu akzeptieren. Wir haben noch spezielles Futter besorgt, um seine Krankheit zumindest zu verlangsamen. Aber es war schon zu spät.
Eigentlich gehört dieser Teil nicht in den faktastischen Beitrag, aber irgendwie auch doch. Schließlich wollen wir mit der Aktion, dass die Leser uns kennenlernen. Nun sitze ich hier und weiß nicht, wie ich einen Beitrag über Charaktere, die im Kopf bleiben, schreiben soll, wenn mein Kopf leer ist. Das Bild habe ich zum Glück schon Freitag gemacht. Man sieht eigentlich schon, dass ich nicht mehr wirklich glücklich schaue, es aber irgendwie doch versuche. Aber das gehört leider auch zum Leben. Deshalb poste ich es trotzdem, auch mit dieser Einleitung.




Wie auch in den anderen Beiträgen kommt hier wieder die FederLeicht-Saga vor. Die Geschichte konnte mich einfach so sehr begeistern und Cassian ist für mich der ungeschlagene Bookboyfriend. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich sofort mit Eliza getauscht. Wobei ich sagen muss, dass ich sie auch gern zur Freundin gehabt hätte. (Und das geht ja nicht, wenn man versucht, ihr den Typen auszuspannen. 🙈)

Dicht gefolgt kommt dann Nathaniel aus Natalie Lucas Reihe „Nathaniel & Victoria“. Er war für mich einfach der totale Held, und was habe ich mit Victoria gelitten und um ihn gebangt. Auch diese Geschichte konnte mich so sehr gefangen nehmen, dass ich die Charaktere nicht vergessen kann. Sie haben einfach einen besonderen Platz in meinem Herzen bekommen.

Maid-Sama wird für mich auch immer etwas Besonderes sein. Misaki war für mich die perfekte Protagonistin. Sie hat sich nichts gefallen lassen und war die Beschützerin der Mädchen an einer Schule, die zuvor noch eine reine Jungenschule war. Aber besonders ihr weicher Kern, von dem niemand etwas erfahren darf, konnte mich komplett von ihr überzeugen. Gern wäre ich mit ihr befreundet.

Als letztes möchte ich euch nochmal „Wenn das Meer leuchtet“ ans Herz legen. Marie und ihre Geschichte werde ich wohl nie vergessen. Ich habe sehr mit ihr gelitten und konnte mich absolut mit ihr identifizieren. Ihre Geschichte gibt einfach Hoffnung, dass es für alle, die gemobbt werden, einen Lichtblick gibt.

Es gibt noch so viele andere Charaktere. Z.B. Adriana aus Adriana zwischen den Welten, Delia und Zach aus Wrong Number, Right Guy oder Feye und Ares aus Das Blatt des dunklen Herzens. Sie alle sind für mich außergewöhnlich und deshalb erinnere ich mich gern immer wieder an sie und ihre Geschichten.

Wie ist es bei euch? Welche Charaktere bleiben bei euch im Kopf?


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