Samstag, 7. Dezember 2019

Charakter-Interview (Raphael) zu House of Companions von Ann-Kathrin Karschnick


Susann: Hallo ihr Lieben.

Heute ist Raphael, ein Charakter aus dem neuen Buch „House of Companions“ von Ann-Kathrin Karschnick, bei uns zu Gast.




Hi Raphael,
ich freue mich sehr, dass du heute hier bist und dich meinen Fragen stellst. 😊

Stell dich doch einfach kurz vor. Wie alt bist du? Wo kommst du her?
Raphael: Also, ich bin Raphael DeFleur und bin 15 Jahre alt. Ich komme aus den oberen Bezirken von Valliant und entstamme einer alten Dynastie von Lords. Meine Familie ist sehr angesehen in ihren Kreisen.


Susann: Wie ist es so in Valliant zu leben?
Raphael: *zuckt lässig mit den Schultern* Ist ein entspanntes Leben. Die neusten Entwicklungen aus dem Haus der Wissenschaft ist das spannendste, was mein bisheriges Leben zu bieten hat. Wir haben eine direkte Vereinbarung mit dem Vorsitzenden des Hauses. Sobald es etwas Neues gibt, kriege ich es, zum Ausprobieren. Ansonsten ist es ein recht langweiliges Leben. Wir essen, feiern, genießen das Leben. *lehnt sich entspannt im Sitz zurück und zwinkert mir zu* Deswegen habe ich mich so auf die Ausbildung gefreut. Ich denke, dass es deutlich aufregender wird.


Susann: Hast du auch irgendwelche Hobbys oder ist dafür kein Platz, weil du deiner Bestimmung folgen musst?
Raphael: *wie aus der Pistole geschossen* Technik. Ich liebe es, herauszufinden, wie die Technik aus dem Haus der Wissenschaft funktioniert. Nicht alles verstehe ich, aber allein das Basteln daran ist wundervoll. Allerdings habe ich jetzt nicht mehr so viel Zeit dafür.


Susann:  Soweit ich weiß, macht Katinka eine Ausbildung. Wie sieht es bei dir aus? Machst du auch eine und wenn ja, magst du uns verraten, welche? 😊
Raphael: Katinka macht eine Ausbildung zur Geliebten. Und ich ebenso. Wir sind sogar im selben Haus untergebracht.


Susann: Hand auf’s Herz, wie gern machst du diese Ausbildung?
Raphael: Ich liebe es. Endlich kann ich so offenherzig sein, wie ich es zuhause nie konnte. Wusstest du, dass es einem Lord verboten ist, nackt zu schlafen? Weil es unschicklich ist, wenn die Bediensteten aus Versehen meinen Hintern sehen könnten. Als ob ich den verstecken müsste. Doch im Haus der Geliebten ist das kein Problem.


Susann: Was sagen deine Eltern dazu? Haben sie auch diese Ausbildung erhalten oder wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich entschieden, wer welches Schicksal verfolgen wird?
Raphael: Meine Eltern waren stolz auf mich. Denn eine Ausbildung zum Geliebten bedeutet eine hohe Stellung in der Gesellschaft. Jeder Mensch bekommt vor der Geburt einen Beruf zugeteilt. Die Namensgeber sorgen dafür, indem sie meiner Mutter vor meiner Geburt Naniten gespritzt haben, die meine Genetik untersucht haben. Anhand derer wurde festgestellt, dass ich als Geliebter am besten geeignet bin.


Susann: Erzähl und doch gern von deiner Kindheit. War es damals für dich, als du erfahren hast, dass der Weg in deinem Leben schon geplant ist, belastend oder hast du dich damit einfach arrangiert und es akzeptiert?
Raphael: Warum sollte es belastend gewesen sein? Die Genetik lügt nicht, auch wenn sie nicht immer perfekt ist. *knirscht kurz mit den Zähnen, ehe er sich wieder fängt und lächelt* Es ist schon immer so gewesen und das System funktioniert. Valliant ist eine blühende Stadt, die dank der Namensgeber keine Probleme hat.


Susann: Wie hast du eigentlich Katinka und Evangelista kennengerlernt?
Raphael: Oh, das ist leicht. Wir haben alle zur gleichen Zeit die Ausbildung im Haus der Geliebten begonnen.


Susann: Zwei Mädels und ein Junge… Gab es da nicht das ein oder andere Mal Probleme oder warst du immer der Hahn im Korb?
Raphael: *lacht* Wir sind Freunde. Sehr gute Freunde und besonders mit Katinka und ihrer erfrischenden Art ist es immer wieder spannend. Aber mehr kann aus uns sowieso nicht werden. Jeder von uns wird später jemanden aus der oberen Gesellschaft heiraten und wir werden uns nur auf gesellschaftlichen Ereignissen wiedersehen.


Susann: Wie würdest du deine Freunde beschreiben?
Raphael: *schnaubt elegant* Das ist nicht so leicht. Sie sind anders als die Menschen, mit denen ich bisher zu tun hatte. Die meisten in den oberen Gesellschaftsschichten sind arrogant, intrigant und misstrauisch. Katinka ist ein absoluter Freigeist, weil sie im Frostwald aufgewachsen ist. Sie ist manchmal naiv und verträumt, aber das macht sie nur umso sympathischer. Und Evangelista ist die derbste Frau, die mir bisher untergekommen ist. Der Partner oder die Partnerin, die sie später auswählt, wird es nicht leicht haben mir ihr. 😊

Susann: Und wie würden sie dich beschreiben? :D
Raphael: *reckt stolz das Kinn* Sie werden sicher meinen unverkennbaren Charme benennen. Und mein nicht zu verachtendes Hinterteil. Na, vielleicht auch meine Treue meinen Freunden gegenüber und dem Wunsch, etwas Vertrautes festzuhalten.


Susann: Wie weit würdest du für deine Freunde gehen?
Raphael: *wird auf einmal ernst* Ich würde über den Rand des Sternenriffs außerhalb von Valliant hinausschwimmen, wenn es den beiden helfen würde.


Susann: Was hat es mit diesem Pakt von euch drei auf sich?
Raphael: *presst die Lippen zusammen* Eigentlich war er nur als Vereinbarung gedacht, um die 3 Jahre Ausbildung durchzustehen, die uns bevorstehen. Ohne Verbündeten wird es sonst schwierig. Aber als aus dem Pakt auf einmal etwas Ernstes wurde, war ich der erste, der hinter ihm stand.


Susann: Nehmen wir einfach mal an, dass du die Möglichkeit hast, frei zu wählen. Wie würdest du dein Leben gestalten?
Raphael: *ein verführerisches Lächeln schleicht sich auf seine Lippen* Zuerst einmal würde ich fragen, ob du Lust hast, mit mir einen Ausflug zu machen. Und dann? Mal sehen, wohin mich das Leben treibt. Ich würde gerne mal sehen, was die Welt zu bieten hat.


Susann: Ich glaube mir würde es schwerfallen, ein Leben glücklich zu leben, wenn es so vorherbestimmt wäre. Siehst du trotzdem etwas Positives an dieser bestimmten Welt?
Raphael: Die Namensgeber haben aus einer verzweifelten Welt eine sinnvolle gestaltet. Nur durch das Verfahren der Gendefinition. Sie ist wunderbar geworden und auch wenn das Verfahren selbst nicht perfekt ist, so funktioniert es für das aktuelle System. Niemand muss Hunger leiden. Jeder hat eine Arbeit und wir leben friedlich. Was sollte daran falsch sein? *schaut kurz verstohlen zur Seite*


Susann: Jeder Mensch wünscht sich oder träumt von etwas. Was ist dein Herzenswunsch und was ist dein größter Traum?
Raphael: *presst auf einmal die Lippen fest aufeinander* Das kann ich leider nicht verraten. Es würde das Geheimnis meiner Familie verraten und das kann ich nicht riskieren.



 
Susann: Vielen Dank lieber Raphael, dass du hier warst. Eine letzte Frage habe ich aber noch.
Wo finden dich unsere Leser, wenn sie dich noch näher kennenlernen wollen?
Raphael: *wischt sich über die Augen und ist augenblicklich wieder wie ausgewechselt* Man findet mich im House of Companion. Sobald Katinka sich auf den Weg zum Haus der Geliebten macht, werdet ihr mich von meiner besten Seite kennenlernen. Ich freue mich schon auf euch alle. 😉




Dieses Interview wurde mit vorheriger Absprache und mit dem Einverständnis der Autorin/des Autors veröffentlicht.

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