Rezension von Susann zu
Githeá: Göttin der Erde von Lilyan C. Wood
Erscheinungstermin: 22.08.2019
Seitenanzahl: 280
Erschienen beim Drachenmond Verlag
Der Klappentext
„Seit Jahrzehnten treten die Menschen die Natur mit
Füßen. Sie zerstören, wildern und nehmen keine Rücksicht. Nun hat die Göttin
der Erde endgültig die Geduld mit ihren Kindern verloren. Nur Tarja könnte
Githeás Zorn besänftigen, wenn sie sich erinnert. Denn die junge Frau hat ihr
Gedächtnis verloren und sucht in den Bergen Norwegens nach ihren Erinnerungen.
Dort findet sie nicht nur die Liebe, sondern auch Hinweise, die sie auf die
Spur der Erdgöttin führen. Doch jemand trachtet ihr nach dem Leben. Während Tarja
mit ihren Gefühlen kämpft und ihre Rolle im Plan der Götter zu verstehen
versucht, droht nicht nur ihr Gefahr. Naturkatastrophen ungekannten Ausmaßes
erschüttern die Erde. Die Zeit läuft Tarja davon, denn in ihren Erinnerungen
verbirgt sich der Schlüssel, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Kann
Githeá noch einmal über die Taten der Menschen hinwegsehen? Wer die Erde nicht
zu schätzen weiß, hat sie nicht verdient.“
Quelle: Drachenmond Verlag
Meine Meinung
Auf „Githeá: Göttin der Erde“ war ich total
gespannt. Der Klappentext verspricht viel und das Thema hinter der gesamten
Geschichte könnte nicht aktueller sein. Wie ich das Buch fand, verrate ich euch
jetzt:
Die Charaktere
Im Prolog lernt man kurz Githeá kennen. Tatsächlich konnte sie bereits da einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Sie hat ein großes Herz, doch ihre Geduld mit der naturverschmutzenden Menschheit hängt am seidenen Faden. Ich fand das super, wie Lilyan Githeás innere Zerrissenheit in den wenigen Seiten so gut darstellen konnte.
Dann lernen wir aber unsere eigentliche Protagonistin kennen. – Tarja. Mittten im Wald wacht sie auf und hat jegliche Erinnerungen verloren. Zum Glück wird sie von dem kleinen Gustav und seinem Opa gefunden. Seite um Seite lernt man Tarja besser kennen. Sie ist nicht nur eine voll liebe Person, sondern beweist auch Mut und ist sehr weise. Besonders am Ende war ich total hin und weg. Sie riskiert so viel und ist so aufopferungsvoll. ♥
Gustav mitsamt seiner kleinen Familie ist mir super schnell ans Herz gewachsen. Er ist einfach total süß zu Tarja. ♥ Die restlichen Familienmitglieder waren für mich wie Licht und Schatten. Während der eine mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat, ist der andere immer für Tarja da.
Im Prolog lernt man kurz Githeá kennen. Tatsächlich konnte sie bereits da einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Sie hat ein großes Herz, doch ihre Geduld mit der naturverschmutzenden Menschheit hängt am seidenen Faden. Ich fand das super, wie Lilyan Githeás innere Zerrissenheit in den wenigen Seiten so gut darstellen konnte.
Dann lernen wir aber unsere eigentliche Protagonistin kennen. – Tarja. Mittten im Wald wacht sie auf und hat jegliche Erinnerungen verloren. Zum Glück wird sie von dem kleinen Gustav und seinem Opa gefunden. Seite um Seite lernt man Tarja besser kennen. Sie ist nicht nur eine voll liebe Person, sondern beweist auch Mut und ist sehr weise. Besonders am Ende war ich total hin und weg. Sie riskiert so viel und ist so aufopferungsvoll. ♥
Gustav mitsamt seiner kleinen Familie ist mir super schnell ans Herz gewachsen. Er ist einfach total süß zu Tarja. ♥ Die restlichen Familienmitglieder waren für mich wie Licht und Schatten. Während der eine mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat, ist der andere immer für Tarja da.
Die Geschichte
Die Geschichte fand ich total spannend. Gern habe
ich verfolgt, wie Tarja um ihre Erinnerungen gekämpft hat und auch sie immer
fester in das Familienband mit eingewebt wurde. Nie wurde es irgendwie zu langatmig.
Für mich hat sich die Geschichte einfach in einem super Tempo entwickelt.
Toll finde ich auch, dass ein aktuelles Thema die entscheidende
Rolle spielt. Obwohl Lilyan uns hier eine Fantasy-Geschichte präsentiert, regt
sie gleichzeitig zum Nachdenken an, denn gerade jetzt ist die Zeit, in der
wird unseren Blick schärfen und etwas verändern sollten.
Das Ende war einfach grandios. Das kann ich echt
nicht anders sagen. Es war mega spannend und ich habe total mitgefiebert. Zum
Schluss hatte ich sogar ein paar Tränen in den Augen, weil ich so gerührt war.
Warum das so war, solltet ihr lieber selbst herausfinden. 😉
Der Schreibstil
Den Schreibtstil fand ich flüssig und angenehm. Während
man den Prolog aus Githeás Sicht noch in der Ich-Perspektive erlebt, wechselt die
Erzähl-Perspektive ab dem ersten Kapitel in die 3. Peron. Obwohl ich die
Ich-Perspektive doch etwas lieber habe, war die 3. Person hier mehr als
perfekt. So hatte man als Leser einen allumfassenden Blick auf das Geschehen.
Das Cover
Das Cover finde ich super schön. Hier wurde bewiesen,
dass man auch mit wenigen Elementen etwas großartiges zaubern kann. Außerdem passt
das Cover sehr gut zur Geschichte.
Mein Fazit
Bei „Githeá: Göttin der Erde“
hat man es definitiv mit einer Geschichte zu tun, die einem viel bietet. Während
man in die Welt von Tarja entführt wird, wird einem gleichzeitig der Spiegel
vorgehalten. Ein Beispiel ist hier die Szene, in der Tarja im Supermarkt ist.
Hand auf’s Herz: Wie sehr achtet ihr darauf, was ihr so kauft und in Plastik
verpackt oder direkt aus Plastik ist?
Eine leichte Kritik habe ich aber, dass Tarjas Herkunft doch etwas zu vorhersehbar war.
Eine leichte Kritik habe ich aber, dass Tarjas Herkunft doch etwas zu vorhersehbar war.
Meine Bewertung
Das Buch bekommt 4,5 von 5 Sternen von mir.
(Bei der Rezension bei Amazon gilt wie immer: bei …,5
wird aufgerundet. 😊)
Kaufen könnt ihr es zum Beispiel bei
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