Sonntag, 12. Januar 2020

Faktastisches 2020 - Januar (S)


Ein Buch, mit dem alles begann. 

Susann



Wird das hier ein kurzer Text? – Könnte sein.
Würde mir das ähnlich sehen? – Nööö. :D
Also wird es ein langer Text? – Na aber so was von. :D
Wird das ein sehr persönlicher Text? – Ja. Wahrscheinlich der persönlichste überhaupt…
Dann leg ich mal los und zeige euch, mit welchen Büchern bei mir alles begann.




Das Buch, mit dem wirklich ALLES begonnen hat, ist „Bettina bummelt“. Es ist das erste Buch, das ich je gelesen habe und hat nicht nur mich durch meine Kindheit begleitet, sondern auch schon meine Mutti. Bettina hat mich mit ihrer Geschichte sogar zu dem ein oder anderen Lesewettbewerb begleiten müssen. Damals habe ich das Lesen noch gehasst. 
Ja, das geht tatsächlich. Ich bin von der ultimativen Buchhasserin zum Lesefreak geworden. :D Ein Beispiel ist „Das doppelte Lottchen“. Das habe ich als Kind gelesen und musste es mir echt rein zwingen. Ich habe für das Buch über 2 Monate gebraucht und wie groß war die Schrift nochmal? Richtig, RIIIIIIESIG.

Mein phasenweises Lesen begann, als ich in unserem Bücherregal über „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ gestolpert bin. Der Umschlag hat gefehlt und das Buch hatte auch schon ganz schön gelitten, aber die Bilder darin haben mich fasziniert. Auch dieses Buch hat meine Kindheit geprägt. Aber nicht nur meine. Dieses Buch ist noch aus der Kindheit meines Vaters. Also wie ihr seht, hat mich sowohl ein Buch von meiner Mutti als auch eins von meinem Vati geprägt. „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ bedeutet mir heute noch sehr viel. Es ist eine Sache, die mich mit meinem Vater verbindet, der 2004 verstorben ist.
Lesen – eine Leidenschaft? Leidenschaft war damals noch nicht da. Ich mochte es, das ja. Das wars aber auch schon.

Und. Dann. Kam. TWILIGHT. Ich weiß es noch, als wäre es gestern. Ich war 13 und wir machten gerade im Sportunterricht eine kleine Verschnaufpause. Ein paar meiner Klassenkameradinnen und ich saßen im Kreis zusammen. Dann erzählte eine, dass seit heute Twilight im Kino lief und sie sich ihn abends ansehen würde. Schnell schlossen sich ein paar weitere Mädels an. Ich hielt mich zurück. Es gibt diesen dummen Spruch. „9 von 10 Leute finden Mobbing gut.“ und ich war sehr lange die zehnte, die man zwischen den Zeilen findet. Deshalb hatte ich gar nicht erwartet, dass ich gefragt wurde, ob ich mit will. Doch die Frage kam und obwohl ich von Twilight keinen Plan hatte (Ich kannte nicht mal einen Trailer), war ich überglücklich, dass ich überhaupt dabei sein durfte.
Der Film erreichte mein Teenie-Herz und ich habe mich danach unendlich zerrissen gefühlt. Ich wollte auch meinen Helden. Einen Helden, der mich aus meiner Hölle rettet. (Sehr kurz gefasster Spoiler: Letztendlich war ich mein eigener Held. Viel zu spät änderte ich etwas, wechselte die Schule. Aber am Ende ging ich als Siegerin aus der Schlacht hervor.) Der Film war für mich damals soooo groß. Ich habe meine Mutti angebettelt, mir alle Bücher noch vor meinem Geburtstag zu schenken. Ich bekam sie und habe die Bücher förmlich inhaliert. Mein Zimmer habe ich kaum verlassen, weil ich nur noch mit lesen beschäftigt war. Durch sie wuchs meine Leidenschaft und ich wollte zum ersten Mal wirklich freiwillig etwas lesen, was nicht gefühlt Schriftgröße 14 hatte und Bilder enthielt. Die Biss-Bücher sind auch die einzigen (neben Bettina bummelt, was in dem Fall wohl eher nicht zählt), die ich mehrfach gelesen habe.

Aber jede Geschichte endet irgendwann, auch Twilight. Wieder habe ich mich zerrissen und mich der Welt, in der sich alle Probleme irgendwie lösen ließen, beraubt gefühlt. Ich habe andere Bücher probiert. Doch kaum eins konnte mich so erreichen. Mein phasenweises Lesen ging weiter. Irgendwann bin ich über Marah Woolf gestolpert. Ich habe bei eBay die ersten 3 Bände der FederLeicht Saga ersteigert. Da war ich ungefähr 20 oder 21. Das war seit langem eine Reihe, die mich umhauen konnte. Weil Band 4 noch nicht erhältlich war, habe ich BookLess und die MondSilberLicht-Saga gelesen. Alle fand ich mega und ich kaufe seitdem auch alle Bücher von Marah blind.

Und da sind wir. Fast am Ende meines Beitrages. Aber es fehlt noch etwas Entscheidendes. Schließlich seht ihr nicht den ersten Teil der FederLeicht-Saga auf meinem Bild, sondern den fünften. Mit diesem Teil dieser Saga begann etwas Besonderes für mich, nämlich meine Zeit als Bloggerin bei Our Favorite-Books. Wie es dazu kam, dass ich nun hier bin, ist eine andere Geschichte, aber ich bin sehr froh, dabei zu sein und möchte meine Mädels nicht mehr missen.  


#faktastischerjanuar 
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