Hallo ihr Lieben. ♥
Heute ist Sored, ein Nebencharakter aus der Splintered Souls-Dilogie von Gwendolyn A. Wynter, bei uns zu Gast.
Hi Sored,
wir freuen uns sehr, dass du heute hier bist und dich unseren Fragen stellst. :)
Fangen wir ganz einfach an: Stell dich doch einfach kurz unseren Lesern vor.
Sored: Hallo, es freut mich, hier sein zu dürfen. Ich heiße Sored, habe lange in der Burg von Gruhn gelebt und nun mein Amt als Fürst über die Südhänge angetreten. Unter Sir Laseg, der ehemaligen rechten Hand des Königs, habe ich meine Ausbildung zum Soldaten gemacht.
Our Favorite-Books: Wohnst du schon immer in Gruhn oder bist du zugezogen?
Sored: Mein Vater war vor zwanzig Jahren als damalige rechte Hand des Königs recht oft in Gruhn. Hin und wieder durfte ich ihn begleiten, als ich jünger war. Als mein Vater im Krieg fiel und meine Mutter kurz danach starb, nahm der König mich als sein Mündel auf.
Our Favorite-Books: Wie ist es dazu gekommen, dass du zum Soldaten ausgebildet wurdest?
Sored: Das ist eigentlich üblich bei uns. Fast alle jungen Männer und Frauen werden im Kampf ausgebildet. Manche bleiben nur für die Grundausbildung, andere bleiben solange sie dazu imstande sind. Als Erbe eines Fürstentums bin ich dazu verpflichtet, eine gewisse Ausbildung in verschiedenen Bereichen zu durchlaufen. Neben Kämpfen habe ich verschiedene Sprachen und ein Musikinstrument gelernt.
Our Favorite-Books: Hast du Hobbys? Wenn ja, welche? :)
Sored: Freizeit hatte ich schon immer recht wenig. Inzwischen sogar so gut wie keine mehr, aber wenn ich einmal Gelegenheit habe, hole ich meine Laute hervor und spiele ein paar Lieder. Ansonsten genieße ich die Zeit, die ich im Sattel meines Greifen verbringe. Inzwischen ist sie so groß, dass sie mich mehrere Stunden lang tragen kann und wir sogar binnen eines Tages nach Gruhn reisen können.
Our Favorite-Books: Wie hast du Ro’esan, Luna, Stella und Semwin kennengelernt? Oder kanntet ihr euch schon von klein auf?
Sored: Ro’esan kannte ich von klein auf. Zum Glück, denn einer musste ihm ja die Meinung sagen, als er wegen der Sache mit Luna und dem Geisterwolf ein wenig neben sich stand. Luna und Stella habe ich erst vor rund zwei Jahren kennengelernt. Genauso wie Semwin. Aber die drei sind wirklich gute Freunde geworden und ich wäre froh, wenn ich sie öfter sehen könnte.
Our Favorite-Books: Dann bist du nicht glücklich darüber, dass Gwen dir dein eigenes Fürstentum gegeben hat?
Sored: Ja und nein. Das ist eine große Verantwortung und irgendwie bin ich ja geschmeichelt, dass sie mir das zutraut, aber ehrlich gesagt frage ich mich manchmal, was sie sich bei verschiedenen Dingen gedacht hat. Wenn ich schon ein Fürst sein muss, warum so weit entfernt und hinter einem Gebirge, dass ich einen ganzen Tag lang reisen muss, wenn ich meine Freunde in Gruhn besuchen will? Aber ich will mich nicht beschweren. Ich hätte es sicher schlechter treffen können.
Our Favorite-Books: Wie würdest du deine Beziehung zu Ro’esan, Luna, Stella und Semwin beschreiben?
Sored: Ro’esan und ich sind Freunde, seit ich denken kann. Wir sind aufwachsen wie Brüder und wir können uns blind aufeinander verlassen. Aber auch Luna, Stella und Semwin sind inzwischen, wie erwähnt, gute Freunde. Ich möchte sie alle nicht mehr missen und auch wenn es schrecklich ist, was Luna und Stella widerfahren ist, bin ich froh, dass die beiden so viel Zeit in Gruhn verbringen.
Our Favorite-Books: Hast du dein Herz bereits verschenkt oder wartest du noch auf die Richtige?
Sored: Die Richtige habe ich leider noch nicht gefunden, aber bald wird man von mir erwarten, dass ich heirate. Es ist wichtig, dass es einen Erben für das Fürstentum gibt. Ich hoffe nur, dass er nicht mein Schicksal teilt.
Our Favorite-Books: Wie würdest du dir die Richtige denn vorstellen?
Sored: Ehrlich gesagt habe ich mir darüber bisher keine Gedanken gemacht. Ich habe mich lange vor meinen Verpflichtungen versteckt und mich mit dem Fürstentum erst auseinandergesetzt, als Ro’esan so lange weg war. Vermutlich werde ich mich aber langsam einmal mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass ich mir früher oder später eine Frau suchen muss.
Our Favorite-Books: Der eine oder andere hatte die Vermutung, dass du vielleicht ein Auge auf Stella geworfen hattest. Wäre sie eine Frau, die du mögen könntest?
Sored: *wird vermutlich zum ersten Mal in seinem Leben rot* Ich glaube, für meine Gesundheit ist es ganz gut, dass ich die Frage guten Gewissens verneinen kann. Allerdings muss ich zugeben, dass mir eine Frau wie sie durchaus gefallen würde.
Our Favorite-Books: Kannst du dir vorstellen, dass Gwen vielleicht irgendwann noch eine Geschichte zu dir schreiben wird oder reicht dir der Auftritt in Splintered Souls?
Sored: Also … Ich darf das ja eigentlich nicht verraten, aber in den letzten Tagen erwische ich meine Autorin immer wieder dabei, wie sie sich über mich Gedanken macht. Ich glaube, da ist was im Busch.
Our Favorite-Books: Falls Gwen sich tatsächlich dazu entschließen sollte, dir auch eine Geschichte zu schenken, was würdest du gern erleben oder in deiner Welt verändern wollen?
Sored: Ich glaube, ich durfte schon sehr viel erleben dafür, dass ich kein Protagonist war. Ich habe mehrere Königreiche gesehen und war zweimal im Seelenwald, den ich wunderschön finde. Vermutlich komme ich wirklich nicht um eine Hochzeit herum, wenn ich eine eigene Geschichte bekomme. Ich hoffe, ich habe da ein Mitspracherecht. Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich gerne noch mehr von der Welt kennenlernen.
Our Favorite-Books: So ihr Lieben. Nun habt ihr einen kleinen Eindruck von Sored bekommen. Wenn ihr Sored näher kennenlernen wollt, findet ihr ihn in Splintered Souls „Das Schicksal vereint“ & „Wenn die Seele zerbricht“.
Vielen Dank, Sored, dass du bei uns zu Besuch warst. Eine finale Frage haben wir aber noch an dich: Was möchtest du unseren Lesern noch gern sagen oder mit auf den Weg geben?
Sored: Danke, dass ich hier sein durfte und danke an alle, die bis hierhin durchgehalten haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich euch ein wenig neugierig machen konnte. Vielleicht gibt es ja wirklich ein paar Leser und Leserinnen, die nach der Dilogie noch weiterlesen möchten und meine Autorin etwas damit auf die Nerven gehen. Keine Sorge, das hat sie verdient. Also scheut euch nicht. ;)
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