Rezension von Susann zu Im Zauberbann des Wintermonds von
Natalie Luca
Erscheinungstermin: 31. Januar 2019
Seitenanzahl: 236
~ Achtung! Spoiler, da es der 5. und damit der finale Teil der Reihe ist. ~
Der Klappentext:
„Lykos ist
bereit, alles zu tun, um seine große Liebe zu retten und riskiert sein Leben,
um Ari zurückzuholen – während die Jägergilde und die Werwolfsclans sich einem
neuen Feind stellen müssen, der die Macht in Neuwald übernehmen will.“
Werden Jäger und
Wölfe ihren Hass überwinden und Seite an Seite um Neuwald kämpfen? Denn nur
dann kann es eine gemeinsame Zukunft für Ari und Lykos geben …“
Quelle: https://natalieluca.com/zauberbann-saga/
Meine Meinung:
Drei Monate ist es nun schon her, seit Ari mit
ihrer Mutter die Plätze getauscht hat. Seitdem liegt sie im Koma. Abt Esteban
und Lykos starten einen Rettungsversuch. Allerdings bleibt dieser nicht ohne
Folgen. Währenddessen ist in Neuwald die Hölle los. Es kommt immer wieder zu
„Unfällen“ und dann gibt es auch noch diesen gruseligen Typen, der sowohl der
Gilde als auch dem Wolfsclan ein Dorn im Auge
ist.
Die Geschichte beginnt schon spannend, weil man
Lykos und Abt Estebans Rettungsaktion von Ari miterlebt. Dadurch, dass Ari
erklärt wird, was in der Zeit, in der sie im Koma lag, in Neuwald passiert ist,
kommt man wieder super in die Geschichte rein.
Ari ist einfach so ein toller Mensch. Sie versucht
alles, was in ihrer Macht steht, damit in Neuwald endlich Frieden herrscht.
Dabei bekommt sie nicht nur Hilfe von ihrem Großvater Wilhelm sondern auch von
ihrer Mutter. Und ich kann euch sagen, diese Frau hat echt Feuer unter dem
Hintern. Sie ist stark, strotzt vor Entschlossenheit und ihr Mut ist
bewundernswert. So, wie sie in den vorhergehenden Bänden von den Mitgliedern
der Gilde hingestellt wird, ist sie nämlich gar nicht. Ich fand es toll, dass
Natalie in ihrem Buch zeigt, dass Menschen an dem Bild eines anderen
festhalten, sich dieser aber über die Zeit verändert hat. Deshalb konnte Aris
Mutter nicht nur die Charaktere im Buch überraschen sondern auch mich. Außerdem
fand ich toll, wie Natalie die Mutter-Tochter-Beziehung dargestellt hat und
deutlich wurde, wie eng ihr Band zueinander ist.
Aris Vater hat mich in dem Buch auch sehr überraschen
können. Wieso, weshalb, warum? Lest es selbst. ;)
Wilhelm ist mir noch mehr ans Herz gewachsen. Wenn
ich mich an den ersten Band erinnere, der vor einem Jahr erschienen ist, sehe
ich Wilhelm als alten griesgrämigen Mann vor mir und jetzt im finalen Band sehe
ich einen Mann, der sich durch seine Enkeltochter sehr gewandelt hat. Ihr
anfangs doch sehr unterkühltes Zusammenleben taut Band für Band immer mehr auf
und hat nun etwas richtig Familiäres.
Schneller als mir lieb war, war ich auch bei diesem
Buch beim Ende angelangt. Die Geschichte hatte für mich einen absolut runden
Abschluss, auch wenn es schwer ist sich nun zu verabschieden. Allerdings habe
ich gelesen, dass es ein Spin-Off geben wird. Dadurch war ich nicht ganz so
traurig, dass die Geschichte nun zu Ende ist, denn die Aussicht auf einen
erneuten Besuch in Neuwald stimmt mich sehr glücklich.
Auch für den fünften Band der Zauberbann-Saga
vergebe ich wieder 5 von 5 Sternen.
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