Freitag, 8. Februar 2019

Carolin Sandner - Die Musik des Jenseits: Stakkato (S)


Rezension von Susann zu Die Musik des Jenseits: Stakkato von Carolin Sandner

Erscheinungstermin: 08. Februar 2019
Seitenanzahl: 523
Erschienen bei A.P.P. Verlag



Der Klappentext:

„Als Dana dem sensiblen, introvertierten Musiker Stanley begegnet, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick.
Doch erst nach einiger Zeit können sie ihr Glück genießen, was nicht von langer Dauer ist, da Stanley seinen inneren Dämonen erliegt.
Als er stirbt, bricht für Dana eine Welt zusammen. Unter keinen Umständen möchte sie ihn loslassen und krallt sich an jeden Hoffnungsschimmer, um mit ihm Kontakt aufzunehmen …

Kann ihre Liebe den Tod überwinden oder hat Dana ihre große Liebe Stanley für immer verloren?“

Quelle: Amazon


Meine Meinung:

Was würdest du tun, wenn sich die Liebe deines Lebens von dir trennen würde? Und was würdest du tun, wenn du ein halbes Jahr später einen Anruf bekommst, in dem dir gesagt wird, dass sie Selbstmord begangen hat?

Dana ist eine wundervolle Person, die mir sofort sympathisch war. Sie ist verletzt, weil ihre große Liebe Stanley sie verlassen hat. Deshalb vergräbt sie sich in Arbeit, Arbeit und noch mehr Arbeit. Der Anruf ihrer Mutter bringt ihre Welt aber erneut ins Wanken. Danas Empfindungen, Gedanken und Handlungen waren für mich zu jeder Zeit realistisch. Ich habe sie so schnell ins Herz schließen können und mich ihr sehr nahe gefühlt. Gern hätte ich sie in vielen Situationen einfach in den Arm genommen und ihr Kraft gegeben.
Ihre Entwicklung vom Anfang bis zum Ende fand ich super. Im Grunde genommen ist sie sich immer selbst treu geblieben, aber trotzdem gewinnt ihr Charakter noch an Stärke.

Stanley war ich am Anfang echt böse. Wie kann er nur? Die arme Dana… Aber im Laufe des Buches versteht man ihn immer mehr. Er ist ein toller junger Mann, der mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat und diesen Kampf leider verliert. Allerdings hat er noch eine Aufgabe zu erledigen und deshalb erfährt man noch so einiges von ihm. Ich hab mich von Seite zu Seite immer mehr in ihn verliebt.

Carolins Schreibstil ist flüssig und sie platziert Mini-Cliffhanger sehr geschickt. Deshalb konnte und wollte ich das Buch nach zwei bis drei Kapiteln nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte es am selben Abend, an dem ich das Buch begonnen hatte, schon zur Hälfte durch. Was mir auch super gefallen hat, war, dass man das Ganze in unterschiedlichen Perspektiven erleben konnte. Ich liebe den Perspektivenwechsel ja eh, aber in dieser Geschichte war er perfekt. Man hatte nicht das Gefühl, dass sich Dinge wiederholen, vielmehr knüpfte man dadurch zu den Protagonisten ein engeres Band.

Die Charaktere waren für mich immer greifbar und ich habe mich allen so nah gefühlt. Ich glaube ich habe mindestens das halbe Buch lang geweint, weil Dana und Stanley einfach so super waren und weil mich das Buch einfach total packen konnte.
Die Geschichte ging mir einfach nur unter die Haut und für mich hatten besonders Dana und Stanley die Tiefe, die ich bei Protagonisten in einigen Büchern vermisse.

„Die Musik des Jenseits: Stakkato“ habe ich nicht gesucht, es hat einfach seinen Weg zu mir gefunden. Ich bin so unglaublich froh darüber, denn es ist für mich das erste Lesehighlight 2019 und liebe Carolin, gern würde ich dir mehr als 5 Sterne geben, aber 5 ist nun mal leider das Limit. :)

5 von 5 Sternen und eine mehr als


~ Klare Leseempfehlung! ~



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