Sonntag, 10. Februar 2019

Natalie Luca - Im Zauberbann des Wintermonds (Bd. 5 - S)


Rezension von Susann zu Im Zauberbann des Wintermonds von Natalie Luca
                                                             
Erscheinungstermin: 31. Januar 2019
Seitenanzahl: 236


~ Achtung! Spoiler, da es der 5. und  damit der finale Teil der Reihe ist. ~




Der Klappentext:

„Lykos ist bereit, alles zu tun, um seine große Liebe zu retten und riskiert sein Leben, um Ari zurückzuholen – während die Jägergilde und die Werwolfsclans sich einem neuen Feind stellen müssen, der die Macht in Neuwald übernehmen will.“

Werden Jäger und Wölfe ihren Hass überwinden und Seite an Seite um Neuwald kämpfen? Denn nur dann kann es eine gemeinsame Zukunft für Ari und Lykos geben …“

Quelle: https://natalieluca.com/zauberbann-saga/


Meine Meinung:

Drei Monate ist es nun schon her, seit Ari mit ihrer Mutter die Plätze getauscht hat. Seitdem liegt sie im Koma. Abt Esteban und Lykos starten einen Rettungsversuch. Allerdings bleibt dieser nicht ohne Folgen. Währenddessen ist in Neuwald die Hölle los. Es kommt immer wieder zu „Unfällen“ und dann gibt es auch noch diesen gruseligen Typen, der sowohl der Gilde als auch dem Wolfsclan ein Dorn im Auge  ist.

Die Geschichte beginnt schon spannend, weil man Lykos und Abt Estebans Rettungsaktion von Ari miterlebt. Dadurch, dass Ari erklärt wird, was in der Zeit, in der sie im Koma lag, in Neuwald passiert ist, kommt man wieder super in die Geschichte rein.
Ari ist einfach so ein toller Mensch. Sie versucht alles, was in ihrer Macht steht, damit in Neuwald endlich Frieden herrscht. Dabei bekommt sie nicht nur Hilfe von ihrem Großvater Wilhelm sondern auch von ihrer Mutter. Und ich kann euch sagen, diese Frau hat echt Feuer unter dem Hintern. Sie ist stark, strotzt vor Entschlossenheit und ihr Mut ist bewundernswert. So, wie sie in den vorhergehenden Bänden von den Mitgliedern der Gilde hingestellt wird, ist sie nämlich gar nicht. Ich fand es toll, dass Natalie in ihrem Buch zeigt, dass Menschen an dem Bild eines anderen festhalten, sich dieser aber über die Zeit verändert hat. Deshalb konnte Aris Mutter nicht nur die Charaktere im Buch überraschen sondern auch mich. Außerdem fand ich toll, wie Natalie die Mutter-Tochter-Beziehung dargestellt hat und deutlich wurde, wie eng ihr Band zueinander ist.



Aris Vater hat mich in dem Buch auch sehr überraschen können. Wieso, weshalb, warum? Lest es selbst. ;)
Wilhelm ist mir noch mehr ans Herz gewachsen. Wenn ich mich an den ersten Band erinnere, der vor einem Jahr erschienen ist, sehe ich Wilhelm als alten griesgrämigen Mann vor mir und jetzt im finalen Band sehe ich einen Mann, der sich durch seine Enkeltochter sehr gewandelt hat. Ihr anfangs doch sehr unterkühltes Zusammenleben taut Band für Band immer mehr auf und hat nun etwas richtig Familiäres.

Schneller als mir lieb war, war ich auch bei diesem Buch beim Ende angelangt. Die Geschichte hatte für mich einen absolut runden Abschluss, auch wenn es schwer ist sich nun zu verabschieden. Allerdings habe ich gelesen, dass es ein Spin-Off geben wird. Dadurch war ich nicht ganz so traurig, dass die Geschichte nun zu Ende ist, denn die Aussicht auf einen erneuten Besuch in Neuwald stimmt mich sehr glücklich.

Auch für den fünften Band der Zauberbann-Saga vergebe ich wieder 5 von 5 Sternen.


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