Rezension von Susann zu Varia: City of Magic von Anika Ackermann
Erscheinungstermin: 08. August 2018
Seitenanzahl: 543
Der Klappentext:
„Sie ist
Heilerin. Er ist Kopfgeldjäger. Ihre Liebe entscheidet über das Schicksal einer
ganzen Stadt.
Für Dristan ist es ein Mord wie viele andere. Für Essylt ist es der Tod ihres geliebten Onkels. Als sie sich in seinen Mörder verliebt, gerät sie in den gnadenlosen Kampf um Varia.
Die wahre Geschichte von Tristan und Isolde: Magisch. Leidenschaftlich. Gefährlich.“
Für Dristan ist es ein Mord wie viele andere. Für Essylt ist es der Tod ihres geliebten Onkels. Als sie sich in seinen Mörder verliebt, gerät sie in den gnadenlosen Kampf um Varia.
Die wahre Geschichte von Tristan und Isolde: Magisch. Leidenschaftlich. Gefährlich.“
Quelle: Amazon
Meine Meinung:
Man steigt in die Geschichte ein und lernt Dristan
kennen. Er ist auf einer Mission. Allerdings wird sofort klar, dass da etwas
völlig schief gegangen ist. Dann springt man ein paar Tage in die Vergangenheit.
Man erfährt mehr über Dristan, seinen Meister und die bevorstehende Mission.
Später trifft man auf Essylt, die nicht weiß, dass
sie dem Mörder ihres Onkels das Leben rettet.
Wow. Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich
eigentlich anfangen soll. Ich fand die Idee super, dass Anika die Sage um
Tristan und Isolde aufgegriffen hat. Mich hat die Geschichte um die beiden
schon immer fasziniert und war deshalb sehr gespannt, wie Varia sein wird.
Dristan ist Kopfgeldjäger. Er versteht sein
Handwerk und ist auch sehr stolz darauf. Für ihn sind die Magique das
personifizierte Unheil. Er hat mich von der ersten Seite an beeindruckt. Er ist
ein starker Charakter, der lernt, dass nicht immer alles schwarz und weiß ist,
sondern dass es auch etwas dazwischen gibt. Im Laufe der Geschichte verändert
er sich deutlich. Zu keinem Zeitpunkt wirkt die Veränderung unrealistisch. Im
Gegenteil, man fühlt sich, als würde mit ihm zusammen an den Ereignissen
wachsen.
Essylt ist eine tolle Magique. Sie hat so einen
lieben Charakter und heilt diejenigen, die mit Nöten zu ihr kommen. Dabei ist
sie vollkommen unvoreingenommen, denn ihr ist egal, ob ihr Patient Magique oder
Mensch ist.
Man liest sowohl aus Dristans als auch aus Essylts
Sicht und ich kann euch sagen, Anika beschreibt ihre Charakterzüge, ihre
Emotionen, die einzelnen Situationen und die Umgebung so wunderbar, dass man
einfach in der Geschichte ist. Ich war überall live dabei und konnte die
Emotionen nicht nur spüren, sondern regelrecht greifen. Ich musste darum auch
an mehreren Stellen weinen und habe an anderen wiederum so herzhaft gelacht.
Außerdem bleibt das Gefühl der Hoffnung die ganze Zeit erhalten, auch wenn es
zwischendurch harte Rückschläge gibt.
Ich habe die Geschichte beendet und mich danach gefühlt,
als hätte ich einen Teil von mir verloren. Ja, ich kann sagen, dass ich mein
Herz an die Geschichte und die beiden Protagonisten verloren habe.
Die Geschichte war für mich rundum stimmig. Es gab
Liebe, Leidenschaft, Tod, Trauer, Verrat, Hoffnung und Verzweiflung. Anika
präsentiert uns die ursprüngliche Sage völlig neu und gestaltet die Geschichte
sehr spannend. Deshalb muss ich einfach 5 von 5 Sternen vergeben.
Mein drittes Lesehighlight dieses Jahr für mich
und damit eine
~ klare Leseempfehlung! ~
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