Kurzrezension von Jenny zu "Als das Leben mich aufgab" von Ney Sceatcher
Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe... Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.
Meinung
Als das Leben mich aufgab, ist ein ruhiges, trauriges Buch, welches zum nachdenken anregt. Der Schreibstil ist locker, flockig, sodass man schnell durch die Seiten fliegt. Die Briefe die Mai berühren einen. Vor allem das letzte Kapitel und der Epilog rühren einen zu Tränen.
Ney Sceatcher schafft es nicht nur mit den Kapiteln, sondern auch mit den Lektionen die als Kapitelüberschriften betitelt sind, einen zum nachdenken zu bringen.
5 von 5 Sterne
Erschienen im Zeilengold Verlag
Coverdesigner: Sarah Buhr/ Covermanufaktur
eBook Preis 3,99 Euro
Buch Preis 12,99 Euro
Seitenzahl 220
