#Autoreninterview mit Rahel Hefti
Name: Rahel Hefti
Wohnort:
Schweiz
Lieblingsbuch: «The Hunger Games» von Suzanne
Collins und die Troja-Trilogie von David Gemmell
Lieblingsfilm:
«Pirates of the Caribbean 1» und «Corpse Bride»
Lieblingsessen:
zählt Schokolade? ;)
Lieblingsfarbe: grün
Lieblingsgeruch:
frisch gemahlener Kaffee
Lieblingsurlaubsort: Griechenland
und die Schweizer Berge
Hobbys: Sport, Schreiben,
Musik
Woher bekommst Du die Ideen für deine Romane und
Geschichten?
Die Ideen für meine Romane sind
meistens an Musik gekoppelt, da springt mein Kopfkino vollautomatisch
an. Die Herausforderung ist es dann, alle losen Ideen zu einem Ganzen
zusammenzufügen.
Wie lange brauchst Du für ein Buch? Vom
ersten Wort bis zum Erscheinen?
Für einen ersten Entwurf brauche ich
ungefähr ein- bis eineinhalb Jahre, allerdings kommt das stark auf
die Geschichte an. Wird sie aus verschiedenen Perspektiven erzählt,
dauert das Schreiben meistens etwas länger, als wenn ich ein
Manuskript in der Ich-Form verfasse. Wie lange es danach bis zum
Erscheinen des Buchs dauert, hängt auch vom Verlag ab.
In
welchem Genre finden wir Dich?
Young Adult. Mit «Zürich fliegt»
(Emons Verlag) habe ich aber auch schon mal einen Thriller
geschrieben.
Wann kommt Dein nächstes Buch heraus? Und wie
wird der Titel lauten?
Mein jüngstes Buch erschien kürzlich
beim Verlag Literaturwerkstatt: Es heißt «Rette mich nicht» und
erzählt die Geschichte einer Freundesclique, von der sich ein Junge
von einem Tag auf den anderen lossagt und scheinbar grundlos
aggressiv und abweisend wird.
Welche Bücher liegen schon
von Dir vor? Die man Wo? Kaufen kann?
Von mir erschienen bisher die Bücher
«Das verlorene Dorf» (Young Adult / Mystery, Verlag
Literaturwerkstatt), «Alyssa Illusion» (Mystery, Verlag
Literaturwerkstatt), «Zürich fliegt» (Thriller, Emons Verlag) und
neu «Rette mich nicht» (Young-Adult-Thriller, Verlag
Literaturwerkstatt). Alle Bücher sind als Paperback und Ebook im
Handel erhältlich.
Wie gemütlich ist dein Schreibtisch
eingerichtet?
Neben meinem Laptop steht immer eine
Tasse Tee oder Kaffee, dazu läuft pausenlos Musik. Mehr brauche ich
eigentlich nicht, um kreativ zu werden. Ich könnte mich auch in ein
Café oder auf eine Parkbank setzen.
Wolltest du als Kind schon
Autor/in werden oder was war damals deine Berufswahl?
Als Kind wollte ich Regisseurin werden.
Ich begann zu schreiben, um Material für meine eigenen Filme zu
generieren. Es gefiel mir, also blieb ich hängen. Filme faszinieren
mich aber immer noch. Ich gehe so oft wie möglich ins Kino und
träume manchmal davon, irgendwann etwas Eigenes auf die Leinwand zu
bringen.
Wenn du die Möglichkeit hättest eins deiner
Bücher zu verfilmen welche Schauspieler kämen dafür in Frage und
wieso? Welches Buch möchtest du gerne von Dir im Kino sehen?
Die Geschichte, die ich am
allerliebsten verfilmen lassen würde, ist noch in Arbeit. Bei «Rette
mich nicht» könnte ich mir verschiedene Schauspieler vorstellen.
Als ich zu schreiben begann, war ich total im «The 100»-Fieber,
darum könnte man wahrscheinlich den halben Cast übernehmen –
Eliza Taylor (Clarke) als Ellen, Richard Harmon (Murphy) oder Thomas
McDonell (Finn) als Darian, Devon Bostick (Jasper) als Ben, Marie
Avgeropoulos (Octavia) als Lara ... Für optische Details gibt es
Plateauschuhe, Kontaktlinsen und Maskenbildner.
Wann und
wie kommst du auf neue Buch Ideen? Gibt es da ein bestimmte
Vorgehensweise/ Rituale fliegen die Dir so zu?
Es klingt vielleicht doof, aber sie
fliegen mir größtenteils tatsächlich zu. Meistens reicht es, wenn
ich passende Musik höre. Viele Ideen entstehen aber auch aus
Diskussionen mit meiner Familie und meinen Freunden.
Würdest
du dich selbst in deinen männlichen/ weiblichen Protagonisten
verlieben oder spricht dich dieser Typ Mann/Frau nicht an?
Meine männlichen Protagonisten sind in
der Regel ein paar Jahre jünger als ich, daher kommt diese Frage bei
mir gar nicht auf. Aber natürlich verpasse ich ihnen gerne
Eigenschaften, die ich selber schätze. Das können Charakterzüge
sein oder auch – ganz banal – der Musikgeschmack.
Liest du selbst dein Genre oder
lieber andere Bücher?
Ich lese sehr gerne Young-Adult-Bücher,
besonders solche mit kleinem Fantasy-Anteil.
Was war das
letzte Buch welches Du selbst gelesen hast?
«The Dazzling Heights» von Katharine
McGee.
Hast Du eine/n Lieblingsautor/In? Wenn ja welche/R?
Ich mag die Schreibstile von Silvia
Götschi und Jennifer L. Armentrout. Bei JLA fliege ich nur so durch
die Seiten, auch wenn mich der Inhalt nicht immer anspricht. Außerdem
mag ich Suzanne Collins und David Gemmell. Eigentlich mag ich viel zu
viele.
Welche
Ratschläge kannst du „jungen“ Autoren mit auf den Weg geben?
Nicht aufgeben. Schreiben macht Spaß,
ist aber auch harte Arbeit. Irgendwann kommt immer dieser eine Punkt,
an dem eine Geschichte scheinbar nicht mehr weitergeht. Dann findet
man plötzlich alles doof und würde die Sache am liebsten
hinschmeißen. Den «Autoren» unterscheidet hier vom «Amateur»,
dass er nicht aufgibt, sondern versucht, eine Lösung für das
Problem zu finden. Du findest eine Figur dämlich? Dann
«ent-dämliche» sie! Der Verlauf der Geschichte passt dir nicht?
Schreib ihn um! Je nachdem kann so etwas Wochen bis Monate dauern,
aber niemand hat behauptet, dass das Schreiben einfach ist, sonst
würden es alle tun. Die Freude, sich am Ende durchgeboxt zu haben,
ist aber alle Mühe wert!
Bilder und weitere Informationen auf:
www.rahelhefti.ch
Vielen Dank für das tolle Interview!
Dieses Interview wurde mit vorheriger Absprache und mit dem Einverständnis des Autors veröffentlicht.
Dieses Interview wurde mit vorheriger Absprache und mit dem Einverständnis des Autors veröffentlicht.