Rezension von Susann zu Die Jägerin: Blutrausch von Nadja
Losbohm
Erscheinungstermin: 9. August 2013
Seiteanzahl: 203
Band 2
Der Klappentext:
"Die mystisch-verrückte Welt der Jägerin mit all ihren
schrecklichen Geschöpfen der Nacht ist nicht der richtige Ort für ein Kind, um
darin sicher und behütet aufzuwachsen. Doch Ada will nur eines: ihre Tochter,
die ihr nach der Geburt aus den Armen gerissen wurde. Kann sie den Verlust, der
sie an den Rand der Verzweiflung bringt, überwinden und ihre Aufgabe als
Beschützerin der Menschen weiterhin erfüllen?"
Quelle: Amazon/Verlag.
Meinung:
Quelle: Amazon/Verlag.
Meinung:
~ Achtung, enthält Spoiler ~
Der 2. Band beginnt mit der Geburt von Adas Kind. Diese
verläuft leider nicht ganz so reibungslos, wie erhofft. Ada ist danach noch
tagelang schwach und kann sich kaum auf den Beinen halten. Mir tat es so weh,
dass sie ihre Tochter nicht sehen durfte und der Pater sie einsperrte, damit
sie nicht einfach so los zog, um sie zu besuchen. Ada litt sehr darunter. In
ihrem Schmerz begriff sie aber nicht, dass es dem Pater nicht anders ging. Da
hätte ich Ada gern geschüttelt und ihr gesagt, dass es für ihn eigentlich noch
schlimmer war. Er musste den schrecklichen Schritt machen und das Kind
weggeben.
Das alles war wirklich eine harte Probe für ihre Beziehung.
Als ein Problem geklärt war, wartete das nächste schon
vor der Tür und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Strauch in Adas
Garten ist weiß und verliert ständig die Blätter. – Ein Zeichen, das bald
jemand sterben wird. Und dann haben sich die Monster plötzlich verbündet und
fordern Adas Tod. Das waren die schlimmsten Seiten überhaupt für mich. Der
Pater war erst distanziert, dann wie eine Glucke und die Spannung, wie es nun
ausgehen wird, war zum Zerreißen.
Am Ende erwartet euch ein übler Cliffhanger. (Warum tust
du so was Nadja??? 😢)
Ich fand es super, dass man bei Pater Micheal dieses Mal
noch eine bisschen mehr hinter die Fassade blicken konnte. Das macht ihn, genau
wie Ada sagt, menschlicher. Er erdrückt sie zwar manchmal mit seiner Überfürsorglichkeit
(z. B. wenn sie krank ist), aber das zeigt nur, wie sehr er sie liebt und dass
er alles für sie tun würde.
Mit eben dieser Überfürsorglichkeit nervt er Ada aber
sehr schnell. Mir ist im ersten Band schon aufgefallen, dass Ada und ich uns
ähnlich sind, aber sogar dieser Zug ist bei uns gleich. (Manchmal schon ein
bisschen erschreckend, wenn man da sitzt und einfach nur nickt und „Ja, genau.“
denkt. 😂)
Da ich auch hier wieder voll und ganz begeistert war,
gebe ich 5 von 5 Sternen.
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