Samstag, 16. Juni 2018

Salomé Joell - Die Zwillingssaga: Tochter der Lüfte Bd. 1


Rezension von Susann zu Die Zwillingssaga: Tochter der Lüfte von Salomé Joell

Erscheinungstermin: 15. Juni 2018
Seitenanzahl: 400
Band 1
Erschienen im Eisermann Verlag


Der Klappentext:

Tyrannei – Schmerz – Erniedrigung – Verachtung – Hoffnungslosigkeit.
Jeden Abend hört Prinzessin Méileen die Schmerzensschreie der Dienerinnen Prinz Kargons neben ihrem Gemach. Eben dies ist das Leben, welches sie nach ihrer beider Vermählung und unter seiner Herrschaft erwartet. Selbst in ihre Träume verfolgt sie der erbarmungslose Prinz, bis ihr dort von einem geheimnisvollen Unbekannten geholfen wird. Durch ihn kommt sie mit einer Welt voller Magie und Übersinnlichem in Berührung, denn die alte Legende der Luftzwillinge könnte von ihr sprechen. Wird Méileen es schaffen, ihre bevorstehende Hochzeit zu verhindern? Wem kann sie vertrauen und wohin führt sie die magische Kraft, die – unbemerkt von allen – in ihr schlummert?“

Quelle: https://eisermann-verlag.de/


Meine Meinung:

Euch erwartet hier eine sehr abwechslungsreiche und spannende Geschichte, bei der wirklich viel geboten wird. Man findet sich zwischen Lügen, Intrigen, Hoffnung und Vertrauen wieder.
Die Geschichte entführt einen mehr in die Fantasy- als in eine Romantasy-Welt. Ja, Romance ist auch enthalten, aber das Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf der Fantasy.

Die Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet. Man hatte zu jedem ein Bild im Kopf.
Méileen gegenüber hatte ich sehr großen Respekt. Sie lässt sich nicht unterkriegen, kämpft immer weiter und weicht nicht von ihrem Standpunkt ab. Dafür muss sie auch sehr viel aufgeben.
Den geheimnisvollen Unbekannten aus ihren Träumen mochte ich sofort. Er ist nett und fürsorglich und will Méileen vor Prinz Kargon retten. Auch wenn ihm gegenüber einige Male Zweifel gestreut wurden, blieb er mein absoluter Lieblingscharakter in dem Buch.
Prinz Kargon ist genau so ein Tyrann, wie man aus dem Klappentext vermuten kann, wenn nicht gar schlimmer. Er hat bei mir sogar erfolgreich den ersten Platz der Hasscharaktere erreicht. Für ihn fällt mir nicht mal mehr ein passendes Schimpfwort ein…
Im Laufe der Geschichte trifft man auf immer neue Charaktere, durch die die Geschichte weiter in Fahrt kommt.




Der Schreibstil von Salomé ist flüssig und durch den Perspektivenwechsel der Personen, versteht man viele Zusammenhänge oder Handlungen besser.
Allerdings hat mir trotzdem irgendwas gefehlt. Ich kann nicht mal genau sagen was, aber die Geschichte konnte mich einfach nicht richtig packen, auch wenn sie an vielen Stellen spannend war. Vielleicht lag es auch daran, dass ich durch den Klappentext einfach etwas anderes erwartet habe.

Ich wusste erst nicht so recht, wie viele Sterne ich geben soll. Da aber die Charaktere und die Welt die ganze Zeit stimmig und sehr gut beschrieben waren und die Geschichte Spannung hatte, vergebe 4 von 5 Sternen.

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